Die spanischen Sicherheitsbehörden verzeichneten in den letzten Tagen einen starken Anstieg von Vorfällen mit gefährlichen Werkzeugen und ausgeklügelten Betrugsfällen. Zu den schwerwiegendsten Ereignissen kam es in Madrid, Barcelona und Sevilla, wo die Polizei bei brutalen Schlägereien, Messerstichen und Diebstählen eingriff. Auch Mitglieder einer organisierten kriminellen Gruppe wurden festgenommen, die fast 180.000 Euro von älteren Menschen erpresst hatten, indem sie sich als Gasinstallationskontrolleure ausgaben.

Messerangriffe

In Madrid und Toledo kam es zu schweren Messerstichen; ein 33-jähriger Mann ist nach einem Angriff im Stadtteil Latina in kritischem Zustand.

Groß angelegte Betrugsfälle

Eine Gruppe von falschen Gasinstallateuren in Katalonien wurde zerschlagen, die Senioren um fast 180.000 Euro beraubt hatten.

Serientäter in Burgos

Die Polizei nahm einen Mann fest, der für sechs sexuelle Übergriffe zwischen September und Januar verantwortlich ist.

Tragödie im Krankenhaus

In Benidorm wurde die Leiche eines 54-jährigen Patienten aus Großbritannien gefunden, der nach vier Tagen Suche auf einer Baustelle starb.

Die letzten 48 Stunden in Spanien standen im Zeichen intensiver Arbeit der Sicherheitskräfte, die mit einer Reihe brutaler Angriffe und Betrugsfälle konfrontiert waren. In Madrid, im Stadtteil Latina, wurde ein 33-jähriger Mann schwer verletzt, nachdem er zwei Messerstiche in den Rücken erhalten hatte. Das Opfer wurde in kritischem Zustand in das Krankenhaus Clínico San Carlos gebracht. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich in Toledo, wo ein 23-Jähriger im historischen Stadtzentrum mit einem scharfen Werkzeug gestochen wurde, sowie in Sevilla und Las Palmas, wo Täter von Prügeleien festgenommen wurden, die zum Bewusstseinsverlust der Opfer führten. Gleichzeitig zerschlug die Mossos d'Esquadra eine kriminelle Gruppe, die in ganz Katalonien operierte. Zwei festgenommene Männer werden verdächtigt, 31 Straftaten nach der Methode des „falschen Gasinstallateurs“ begangen zu haben. Ihre Beute belief sich insgesamt auf 178.709 Euro. Die Täter wählten als Opfer Personen über 80 Jahre, oft mit kognitiven Defiziten, was ihnen den Diebstahl von Schmuck und Bargeld während angeblicher Inspektionen erleichterte. In Benidorm kam es zu einer tragischen Entdeckung in einem Privatkrankenhaus, wo in einer Baustelle die Leiche eines 54-jährigen Briten gefunden wurde. Der Patient war vier Tage zuvor von der Station verschwunden, und erste Ermittlungen deuten auf einen Unfall und Tod durch Ersticken in einem engen Konstruktionsloch hin. In Burgos nahmen Beamte einen Serientäter von sechs sexuellen Übergriffen fest, der Frauen in den Nachtstunden angriff, indem er sich entblößte. Die Polizei betont, dass der Festgenommene im Alter von 30 bis 40 Jahren nach einem wiederkehrenden Schema handelte. Die Behörden verzeichneten auch ungewöhnliche Vorfälle, wie die Festnahme einer 68-jährigen Frau in Valencia, die einen neu kennengelernten Mann in ihrer Wohnung einsperrte. In Valladolid wurde ein junger Aggressor in eine Einrichtung für Minderjährige gebracht, gegen den zuvor drei Haftbefehle erlassen worden waren, darunter zwei wegen versuchten Mordes. Die Intensivierung der Polizeimaßnahmen erstreckte sich auch auf die Straßen von Tarragona, wo 17 Lkw-Fahrer wegen Verstoßes gegen Überholverbote bei starkem Wind bestraft wurden. Das spanische Strafgesetzbuch sieht strenge Strafen für Betrug an Personen vor, die besonderen Schutz benötigen, was auf Reformen der letzten Jahrzehnte zurückgeht, die darauf abzielen, die dynamisch alternde Gesellschaft zu schützen. „EL DETENIDO ACTUABA DE MADRUGADA, ABORDANDO A LAS VÍCTIMAS AL AZAR EN LA VÍA PÚBLICA” (DER FESTGENOMMENE HANDELTE IN DEN FRÜHEN MORGENSTUNDEN UND SPRACH OPFER WILLKÜRLICH IM ÖFFENTLICHEN RAUM AN) — Rzecznik Policji w Burgos