Die polnische Polizei hat eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der sie den Beitrag des Abgeordneten Mariusz Gosek verurteilt, der eine von künstlicher Intelligenz generierte Grafik veröffentlicht hatte. Das Bild zeigte einen Soldaten, der von Polizisten in Handschellen abgeführt wird. Die uniformierten Dienste betonten, dass die Nutzung ihres Images für politische Zwecke inakzeptabel sei, was den Politiker der Partei Recht und Gerechtigkeit dazu veranlasste, den kontroversen Post zu löschen und sich öffentlich für die Situation zu entschuldigen.

Scharfe Erklärung der Polizei

Die Dienste verurteilten die Nutzung der Polizeiuniform in einer Grafik mit politischem Charakter und betonten die Notwendigkeit der Wahrhaftigkeit in der öffentlichen Kommunikation.

Löschung des Beitrags und Entschuldigungen

Abgeordneter Mariusz Gosek löschte die kontroverse, von KI erstellte Grafik und entschuldigte sich bei den Beamten für die unglückliche Wahl der Illustration.

Grenzkontext

Der Fall betraf einen Soldaten im Dienst an der Grenze zu Belarus und die Entscheidung des Staatsanwalts Tomasz Janeczek, die Anklage gegen ihn zurückzuziehen.

Am Sonntag, dem 15. Februar, veröffentlichte die Polnische Polizei einen kategorischen Widerspruch gegen die Handlungen des Abgeordneten Mariusz Gosek von der Partei Recht und Gerechtigkeit. Der Parlamentarier hatte auf der Plattform X einen Beitrag über einen Soldaten gepostet, der einen Syrer an der polnisch-weißrussischen Grenze angeschossen hatte. Dem Beitrag fügte er eine Grafik bei, die von künstlicher Intelligenz erstellt wurde und auf der Polizeibeamte einen Militärangehörigen in Handschellen abführen. Die uniformierten Dienste dementierten umgehend den Inhalt der Botschaft und informierten, dass eine solche Situation nie stattgefunden habe und Polizisten an der Festnahme von Verdächtigen in diesem konkreten Fall nicht beteiligt gewesen seien. Die Polizei betonte in ihrer Mitteilung, dass die Uniform ein Symbol für Verantwortung und gesellschaftliches Vertrauen sei und ihre instrumentelle Nutzung im parteipolitischen Kampf die Ernsthaftigkeit der Formation verletze. Die Mitteilung erinnerte auch an den solidarischen Dienst der Polizei und der Polnischen Armee für die Sicherheit des Staates. Die Kontroverse betraf den Rückzug der Anklage gegen den Soldaten durch den stellvertretenden Generalstaatsanwalt für Militärangelegenheiten, Tomasz Janeczek. Abgeordneter Gosek, der zuvor die Handlungen der Strafverfolgungsbehörden kritisierte, bediente sich eines Bildes, das die Polizei als ehrverletzend ansah. Die Regeln für das Tragen von Uniformen und den Schutz des Images staatlicher Dienste in Polen sind seit Anfang der 90er Jahre gesetzlich streng geregelt, um deren Missbrauch für kommerzielle und politische Zwecke zu verhindern. Als Reaktion auf die entschiedene Haltung der Uniformierten entschied sich Mariusz Gosek, den Beitrag zu löschen. Der Politiker richtete auch Entschuldigungen aus, in denen er betonte, dass die Grafik symbolischen Charakter habe und nicht gegen die Würde der Polizisten gerichtet sei. Der Fall löste eine breite Diskussion über die Ethik der Nutzung von KI-Technologie in der politischen Kommunikation und die Grenzen der Manipulation der öffentlichen Meinung mittels falscher visueller Materialien aus. Experten weisen darauf hin, dass dieser Fall zu einem Präzedenzfall in den Beziehungen zwischen Politikern und staatlichen Diensten im Zeitalter der digitalen Desinformation werden könnte. Wir äußern entschiedenen Widerspruch gegen die Nutzung der Polizeiuniform in Botschaften, deren Ziel ausschließlich politisch ist. Liberale Medien betonen die Manipulation des Abgeordneten mittels KI sowie die Tatsache, dass er sich unter Druck der Uniformierten entschuldigen musste. | Konservative Medien konzentrieren sich auf den Kern des Beitrags von Gosek, nämlich die Verteidigung des Soldaten, der die Grenze vor Migranten schützt.

Mentioned People

  • Mariusz Gosek — Abgeordneter der Partei Recht und Gerechtigkeit, Autor des kontroversen Beitrags mit KI-Grafik.
  • Tomasz Janeczek — Stellvertretender Generalstaatsanwalt für Militärangelegenheiten, im Zusammenhang mit dem Fall des Soldaten erwähnt.