Die Alternative für Deutschland hat in Mecklenburg-Vorpommern einen historischen Wert von 37 Prozent erreicht und liegt damit 14 Prozentpunkte vor der regierenden SPD. Die neueste Umfrage des Instituts Forsa, sieben Monate vor der Landtagswahl durchgeführt, deutet auf eine tiefe Vertrauenskrise gegenüber der aktuellen Regierung hin. Mehr als die Hälfte der Einwohner der Region fordert den Rücktritt von Innenminister Christian Pegel, und die Unterstützung für die Koalition aus SPD und Linken ist drastisch gesunken, was ihnen eine eigenständige Regierungsbildung unmöglich macht.

Historischer Erfolg der AfD

Die Partei erreichte 37 Prozent Unterstützung in Mecklenburg-Vorpommern, was ein Rekordergebnis darstellt und ihr den Status des unangefochtenen Spitzenreiters vor den Herbstwahlen verleiht.

Minister Pegel unter Druck

Sogar 52 Prozent der Befragten fordern den Rücktritt von Innenminister Christian Pegel von der SPD, was die Imagekrise der lokalen Regierung vertieft.

Krise der Regierungskoalition

Die aktuelle Konstellation aus SPD und Linken verliert an gesellschaftlicher Unterstützung, und die gemeinsamen Einflüsse beider Parteien bieten keine Chance auf eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit nach September 2026.

Die politische Lage in Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland, das direkt an Polen grenzt, hat sich drastisch verändert. Die rechtspopulistische Partei AfD erreichte in der jüngsten Umfrage 37 Prozent der Stimmen, was eine Verdoppelung im Vergleich zu den Wahlen von 2021 darstellt. Die sozialdemokratische SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kann nur auf 23 Prozent der Stimmen hoffen. Die von der „Ostsee-Zeitung” veröffentlichte Umfrage löste eine Welle von Kommentaren über das Versagen der etablierten Parteien in der Region aus. Mecklenburg-Vorpommern entwickelte sich nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 zu einer Region mit einer spezifischen politischen Dynamik, in der Protestparteien und postkommunistische Gruppierungen regelmäßig eine bedeutende Rolle im Landesparlament spielten.Erhebliche Imageprobleme betreffen auch den Innenminister. Christian Pegel sieht sich mit Rücktrittsforderungen von 52 Prozent der Befragten konfrontiert. Bemerkenswert ist, dass sogar jeder vierte SPD-Anhänger den Rücktritt des Ministers fordert. Diese Situation ist eine Folge der zunehmenden Kritik an der Migrationspolitik und Sicherheitsfragen, die die lokale öffentliche Debatte dominieren. Die mitregierende Partei Die Linke erreichte in der Umfrage nur 11 Prozent, was bedeutet, dass die aktuelle Koalition ihre mathematische Mehrheit im Landtag verliert. „Wir bewegen uns auf eine Minderheitsregierung oder eine Alleinregierung zu, wofür wir etwa 42-43 Prozent der Stimmen benötigen.” — Leif-Erik Holm37% — der Einwohner will die AfD wählenUnterstützung für Parteien in Mecklenburg-Vorpommern: AfD: 37, SPD: 23, CDU: 13, Die Linke: 11, BSW: 6, Grüne: 4Veränderung der Unterstützung im Vergleich zu den Wahlen 2021: Unterstützung AfD: 16.7% → 37%; Unterstützung SPD: 39.6% → 23%Beobachter weisen darauf hin, dass so hohe Werte für die AfD zu einer politischen Lähmung führen könnten, da die übrigen Parteien den sogenannten Cordon sanitaire um diese Partei aufrechterhalten. Ein solcher Cordon sanitaire würde eine breite Koalition aus SPD, CDU und anderen kleineren Akteuren erzwingen, was Wähler oft als Missachtung ihres Willens ansehen. Experten betonen jedoch, dass Umfragen sieben Monate vor einer Wahl mit einem großen Fehlermargin behaftet sind und hauptsächlich als Warnsignal für die Regierung dienen können. Wichtige Wahldaten: 19. Februar 2026 — Veröffentlichung des Rekordumfragewerts von Forsa; 20. September 2026 — Landtagswahl in Mecklenburg-VorpommernEs wird die Gefahr für die Demokratie und den Radikalismus der AfD betont, wobei der Rücktritt von Minister Pegel als Rettung für das Image der Linken dargestellt wird. | Es wird das Versagen der SPD-Politik in der Region und das demokratische Recht der Wähler hervorgehoben, eine Alternative zur aktuellen Machtkonstellation zu wählen.

Mentioned People

  • Manuela Schwesig — Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern für die SPD, deren Regierung in der Region an Unterstützung verliert.
  • Christian Pegel — Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, dessen Rücktritt die Mehrheit der Befragten fordert.
  • Leif-Erik Holm — Mitvorsitzender der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, der die Chance auf eine Alleinregierung der Partei prognostiziert.