Polen steht unter dem Einfluss des mächtigen Antizyklons Felix, der eisige arktische Luftmassen ins Land gebracht hat. In Kętrzyn zeigten die Thermometer einen Rekordwert von -21,7 Grad Celsius, und das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft hat zahlreiche Warnungen herausgegeben. Obwohl das Hochdruckgebiet vorübergehend für Aufhellungen sorgt, nähert sich bereits von Westen das nächste Druckgebiet, das Schneefälle und gefährliche Glatteisbildung auf den Straßen ankündigt.
Extreme Temperaturabfälle
Im Ort Kętrzyn wurden -21,7 Grad Celsius gemessen, und in vielen Regionen des Landes erreichte der Frost zweistellige Werte unter null.
Warnungen vor Glatteis
Meteorologen warnen vor gefrierenden Niederschlägen und Straßenglätte, die durch das Aufeinandertreffen des Hochs mit der heranziehenden Tiefdruckfront entstehen.
Dynamische Wetteränderung
Das Hoch Felix macht Platz für das Tief Wally, was einen Übergang von sonnigem, frostigem Wetter zu intensivem Schneefall von der westlichen Grenze her bewirkt.
Polen kämpft mit einem plötzlichen Wintereinbruch, verursacht durch den Antizyklon namens Felix. Dieses Hochdruckgebiet dominiert das Wetter über weiten Teilen des Landes und führt arktische Luftmassen heran. Die schwierigste Situation herrscht im Nordosten, wo extreme Temperaturabfälle verzeichnet wurden. In Kętrzyn zeigten die Thermometer -21,7 °C, und in vielen anderen Regionen fiel das Thermometer unter -15 Grad. Meteorologen warnen, dass die frostige Witterung in den kommenden Tagen anhalten wird und die Wetterberuhigung nur vorübergehend ist, da frontale Veränderungen bevorstehen. Wellen strenger Fröste im Februar sind charakteristisch für das Übergangsklima Polens, doch in den letzten Jahrzehnten ist ihre Häufigkeit zugunsten milderer Winter infolge globaler Klimaveränderungen zurückgegangen. Die Druckverteilung ändert sich jedoch dynamisch. Das Hoch Felix zieht sich langsam nach Russland zurück und macht Platz für das Tief Wally, das von der Nordsee und Dänemark heranzieht. Diese Veränderung geht mit dem Einzug einer Front von Westen einher, die reichlich Schneefall und gefährlichen gefrierenden Regen bringt. Das IMGW warnt, dass in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar im Südwesten Polens dichter Nebel die Sichtweite einschränken könnte, was in Verbindung mit Straßenglätte extrem schwierige Bedingungen für Autofahrer schafft. -21,7 st. C — niedrigste gemessene Temperatur in Kętrzyn Experten betonen, dass das Tauwetter endgültig vorbei ist und der Winter wieder an Kraft gewonnen hat. Während der Osten des Landes weiterhin unter dem Einfluss kontinentaler Kaltluft steht, wird in den Südwesten wärmeres maritime Polarluft einströmen. Das Aufeinandertreffen von Luftmassen mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften wird zu heftigen Wetterphänomenen führen. Die Bewohner der meisten Woiwodschaften müssen sich auf Dauerfrost einstellen, der mindestens bis zum 19. Februar anhalten wird. Der Wind bleibt schwach bis mäßig, doch die niedrige Luftfeuchtigkeit und die Kälte verstärken das Gefühl durchdringender Kälte.