In Washington wurde am Sitz des Justizministeriums ein riesiges Banner mit dem Porträt von Präsident Donald Trump und dem Slogan „Make America Safe Again“ aufgehängt. Diese Geste löste eine Welle der Kritik von der Opposition und Experten aus, die vor einer Verletzung der Überparteilichkeit zentraler staatlicher Institutionen warnen. Kritiker vergleichen diese Aktionen mit der Ästhetik autoritärer Regime, während die Regierung dies als Teil einer Informationskampagne zu Sicherheit und Bekämpfung illegaler Einwanderung betrachtet.

Manifestation am Justizministerium

Am Gebäude des Justizministeriums wurde ein Banner mit dem Gesicht von Donald Trump und dem Slogan Make America Safe Again aufgehängt.

Vorwürfe des Autoritarismus

Kritiker, darunter Gavin Newsom, vergleichen die Installation mit der Ästhetik, die in autoritären Staaten und totalitären Regimen verwendet wird.

Streit um Unabhängigkeit der Behörden

Die Aktion wird als Versuch der symbolischen Übernahme der Kontrolle über eine bisher überparteiliche Institution der Strafverfolgungsbehörden wahrgenommen.

Am Donnerstag, 19. Februar 2026, wurde an der Fassade des Justizministeriums in Washington an der Pennsylvania Avenue ein monumentales blaues Banner gespannt. Es zeigt das Gesicht von Donald Trump und die Aufschrift „Make America Safe Again“ (Machen wir Amerika wieder sicher). Dies ist ein weiterer Fall, in dem das Porträt des Präsidenten an Bundesgebäuden angebracht wird, was in der amerikanischen Hauptstadt große Emotionen auslöst. Kritiker, darunter der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, und der ehemalige Direktor des FBI, bezeichnen diesen Schritt als Ausdruck einer Verletzung der Unabhängigkeit der Strafverfolgungsbehörden. Ein Sprecher des Ministeriums, der von Medien zitiert wird, argumentiert, dass die Installation informativen Charakter habe und die Sicherheitspolitik der Regierung fördere. Dennoch weisen Beobachter darauf hin, dass das Justizministerium traditionell Distanz zur aktuellen Politik der Regierungspartei wahren sollte, um die Unparteilichkeit laufender Verfahren zu gewährleisten. In der Vergangenheit leitete dieselbe Institution zahlreiche Ermittlungen gegen Donald Trump, was der aktuellen Situation eine besondere symbolische Dimension verleiht. Für die demokratische Opposition ist dies ein Beweis für die fortschreitende Politisierung der Sicherheitsstrukturen des Staates. Die amerikanische Verwaltungstradition legte jahrzehntelang Wert auf die Trennung der Strafverfolgungsbehörden von den persönlichen politischen Interessen des Präsidenten, was ein Fundament des öffentlichen Vertrauens in die Justiz war.In der öffentlichen Debatte werden Vergleiche zu Staaten wie Nordkorea gezogen, wo der Personenkult durch großformatige Porträts von Führern an öffentlichen Gebäuden manifestiert wird. Das Banner wurde sofort zu einem Zankapfel in den sozialen Medien und erzeugte Tausende von Kommentaren über die Grenzen der Propaganda in einem demokratischen Rechtsstaat. Trotz Proteste sind ähnliche Banner bereits zuvor im Rahmen einer neuen Image-Strategie des Weißen Hauses an anderen Bundesgebäuden aufgetaucht.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, dessen Porträt auf dem Banner platziert wurde.
  • Gavin Newsom — Gouverneur von Kalifornien, Kritiker der Aktionen der Trump-Regierung.