Das offizielle Marktdebüt der Samsung Galaxy S26-Serie, bestehend aus dem Standard-, Plus- und Ultra-Modell, hat eine Welle extremer Meinungen in der Technologiebranche ausgelöst. Während der Hersteller eine Vision proaktiver künstlicher Intelligenz forciert und neuartige Lösungen im Bereich Bildschirm-Privatsphäre einführt, kritisieren Rezensenten das Fehlen bahnbrechender Hardware-Veränderungen. Eine aggressive Preispolitik der Mobilfunkanbieter und schnelle Preisnachlässe im Einzelhandel sollen den Absatz angesichts des starken Wettbewerbs durch Xiaomi ankurbeln.

Kontroversen um mangelnde Innovation

Rezensenten kritisieren Samsung für zu vorsichtige Änderungen am Aufbau des Galaxy S26 und bezeichnen ihn als Evolution statt Revolution.

Offensive der proaktiven KI

Der Hersteller setzt auf eine künstliche Intelligenz, die Nutzerverhalten vorhersagt, als Hauptverkaufsargument der neuen Generation.

Blitzschnelle Preisnachlässe

Bereits am Tag der Premiere bieten europäische und amerikanische Einzelhandelsketten sowie Mobilfunkanbieter Rabatte von mehreren hundert Euro an.

Sicherheit durch Privacy Display

Die Einführung einer neuen Technologie, die die Betrachtungswinkel einschränkt, soll die Privatsphäre von Daten schützen, die an öffentlichen Orten angezeigt werden.

Das Marktdebüt der Flaggschiff-Serie Samsung Galaxy S26 findet in einer Atmosphäre tiefer Spaltung zwischen den Marketingversprechen des Herstellers und den Erwartungen der Verbraucher statt. Der koreanische Gigant bewirbt seine neuesten Smartphones als Geräte, die das Zeitalter der proaktiven KI definieren. Die neuen Funktionen zielen nicht nur auf Unterstützung bei der Fotobearbeitung oder Gesprächsübersetzung ab, sondern sollen den Nutzer im täglichen Zeit- und Informationsmanagement tatsächlich entlasten. Die polnische und internationale Technologiepresse bleibt jedoch skeptisch und bezeichnet die neuen Modelle oft als „aufgewärmte Schnitzel”. Die Kritik konzentriert sich auf das nahezu identische Design im Vergleich zu den Vorgängern sowie die kontroverse Entscheidung, keine integrierten Magnete im Gehäuse zu verbauen, was Samsung kurioserweise mit der Sorge um Abwärtskompatibilität erklärt. Eines der interessantesten und gleichzeitig am wenigsten hervorgehobenen Elemente der neuen Serie ist die Privacy Display-Technologie. Diese Lösung soll vor sogenanntem „Shoulder Surfing” schützen, also dem Mitlesen des Bildschirms durch Dritte an öffentlichen Orten. Parallel zu den Telefonen debütierten die Galaxy Buds 4-Kopfhörer, die laut Experten einen soliden Schritt nach vorn in Sachen Klangqualität und aktiver Geräuschunterdrückung darstellen. Dennoch werfen bereits Leaks zur S27-Serie einen Schatten auf die Premiere, die das Kommen eines völlig neuen S Pen-Stifts andeuten. Laut einigen Analysten macht dies den Kauf des aktuellen Ultra-Modells zu einer weniger zukunftsträchtigen Investition. Seit der Einführung des ersten Galaxy S-Modells im Jahr 2010 hat sich Samsung von einem Trendfolger zu einem Innovationsführer bei OLED-Displays entwickelt und ist zum Hauptkonkurrenten von Apple im Premium-Segment geworden. Die Marktsituation hat den Hersteller und seine Partner bereits am ersten Tag nach der Premiere zu außergewöhnlich aggressiven Werbemaßnahmen gezwungen. Globale Mobilfunkanbieter wie T-Mobile oder AT&T bieten attraktive Austauschprogramme für ältere Geräte an, mit denen das Ultra-Modell fast ohne Aufpreis erhältlich ist. In Europa haben Einzelhandelsketten wie Boulanger Rabatte von über 200 Euro eingeführt, um dem Druck durch die Xiaomi 17-Serie entgegenzuwirken. Der chinesische Konkurrent hat Samsung herausgefordert, indem er in seinen Modellen ähnliche Leistung und oft bessere Ladeeigenschaften in einer niedrigeren Preisklasse bietet. Als Reaktion bestätigte Samsung die Einführung einer neuen Generation von Akkus, die eine längere Lebensdauer und bessere Energieeffizienz gewährleisten sollen – entscheidend bei steigendem Rechenbedarf von KI-Algorithmen. Im letzten Jahrzehnt hat der Smartphone-Markt eine Reifephase erreicht, in der jährliche Leistungssprünge der Prozessoren für den Durchschnittsnutzer weniger spürbar sind als Software-Optimierungen. Trotz technischer Vorwürfe bestätigen erste Tests der Bildstabilisierung und neuen Optik im Galaxy S26 Ultra die Dominanz Samsungs in der mobilen Kinematografie. Das Gerät behält den Titel eines der vielseitigsten Werkzeuge für Content-Ersteller. Gleichzeitig gibt es Spekulationen über Pläne, ältere, kompakte Produktlinien wiederzubeleben, was eine Lücke für Nutzer schließen könnte, die von den immer größeren Abmessungen der Flaggschiffe abgeschreckt sind. Der endgültige Erfolg der S26-Serie wird davon abhängen, ob Nutzer die proaktiven KI-Funktionen als unverzichtbare Werkzeuge oder lediglich als Marketing-Zusatz zu einem Gerät betrachten, das hardwaremäßig auf einem sicheren evolutionären Niveau verharrt.