Das Regierungszentrum für Sicherheit (RCB) gab am 20. Februar eine dringende Warnung für Bewohner von Teilen der Woiwodschaften Masowien, Großpolen und Łódź heraus. Grund für den Alarm ist die plötzliche Verschlechterung der Luftqualität und eine hohe Konzentration von Feinstaub PM10. Die Behörden appellieren, körperliche Aktivitäten im Freien einzuschränken und auf das Lüften von Räumen zu verzichten, um die Exposition gegenüber den schädlichen Bestandteilen des Smogs zu minimieren.
RCB-Alarm in drei Regionen
Warnungen vor Smog betrafen Landkreise in den Woiwodschaften: Masowien, Großpolen und Łódź aufgrund von Feinstaub PM10.
Finanzkrise im NFZ
Die Rückstände des Nationalen Gesundheitsfonds gegenüber Krankenhäusern erreichten das Niveau von 8 Milliarden Złoty, was die Kontinuität der Behandlung gefährdet.
Höhepunkt der Grippeerkrankungen
Ärzte in Gdańsk berichten über einen Anstieg der Krankenhauseinweisungen von Kindern und warnen, dass der Höhepunkt der Saison bis März andauern wird.
Unterstützung für berufstätige Eltern
Eine Leistung in Höhe von 1500 Złoty monatlich steht für die Betreuung eines Kindes bis zum 35. Lebensmonat zu.
Am Freitag, den 20. Februar 2026, aktivierte das Regierungszentrum für Sicherheit (RCB) ein SMS-Benachrichtigungssystem für Bewohner ausgewählter Landkreise in Zentral- und Westpolen. Das Zentrum warnt vor einer erheblichen Überschreitung der Grenzwerte für Feinstaub PM10, der eine direkte Gefahr für die Atemwege darstellt. Die Warnungen gingen unter anderem an Personen in den Landkreisen Krotoszyn, Otwock, Pabianice und Łask sowie in Piotrków Trybunalski. Experten erinnern daran, dass Feinstaub PM10 besonders gefährlich für Kinder, Senioren und Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Das Smogproblem in Polen verschärft sich traditionell in der Heizperiode, was mit der sogenannten niedrigen Emission, also der Verbrennung fester Brennstoffe in veralteten Haushaltskesseln, zusammenhängt.Die meteorologische Situation, die die Anreicherung von Schadstoffen begünstigt, fällt mit einer schwierigen Lage im Gesundheitswesen zusammen. Vertreter der Polnischen Krankenhausföderation warnen vor wachsenden finanziellen Rückständen des NFZ, die bereits die Summe von 8 Milliarden Złoty für im vergangenen Jahr erbrachte Leistungen erreicht haben. „Diese Daten haben erneut die Debatte über die finanzielle Liquidität des Gesundheitssystems und das Risiko einer weiteren Einschränkung der Leistungsverfügbarkeit ausgelöst.” — Jarosław Fedorowski Gleichzeitig kämpfen medizinische Einrichtungen wie das Kinderkrankenhaus Polanki in Gdańsk mit dem Höhepunkt der Grippesaison. Seit Jahresbeginn wurden dort fast 180 Krankenhausaufenthalte von Kindern mit Infektionen durch Viren vom Typ A und B registriert. Ärzte appellieren zur Wachsamkeit, da eine hohe Smogkonzentration die Immunität der Patienten zusätzlich schwächt. Im Bereich der Sozialhilfe wird an das Programm Aktive Eltern bei der Arbeit erinnert, im Rahmen dessen Eltern von Kindern im Alter von 12 bis 35 Monaten 1500 Złoty oder 1900 Złoty monatlich erhalten können. Diese Mittel sind für Personen bestimmt, die Berufspflichten mit der Kinderbetreuung vereinbaren. Die Kommunen müssen sich wiederum auf Kontrollen des UODO bezüglich der Datensicherheit in den Amtsblättern vorbereiten. Die Nichteinhaltung der Informationsschutzstandards kann zu strengen Geldstrafen für Gemeinden und Landkreise führen.
Mentioned People
- Jarosław Fedorowski — Präsident der Polnischen Krankenhausföderation, informiert über die Schulden des NFZ.
- Małgorzata Paszkowicz — Präsidentin des Kinderkrankenhauses Polanki in Gdańsk.