Ende Februar bringt einen spektakulären Wetterumschwung in Polen und Deutschland. Nach einem Monat voller Wetterextreme strömt eine Masse außergewöhnlich warmer, tropischer Luft über den Kontinent. Die Meteorologen kündigen ein sonniges Wochenende mit Temperaturen von bis zu 18 Grad Celsius an. Gleichzeitig fassen die deutschen Meteorologen den vergangenen Winter als ungewöhnlich mild zusammen, obwohl er in einigen Regionen der schneereichste seit über einem Jahrzehnt war.

Extreme Erwärmung am Wochenende

Die Temperaturen in Polen und Deutschland werden lokal unter dem Einfluss warmer Luftmassen auf 18 Grad Celsius steigen.

Milder Winter in Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst fasst den Winter als milder, trockener und sonniger als im Durchschnitt zusammen.

Rekord-Schneefälle

Trotz der allgemeinen Erwärmung wurde in Norddeutschland der schneereichste Winter seit 14 Jahren verzeichnet.

Der Übergang vom Februar zum März 2026 wird in den meteorologischen Chroniken als Zeit eines äußerst plötzlichen Übergangs von winterlicher Kälte zu fast sommerlichen Temperaturen verzeichnet. Laut Prognosen des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft wird das kommende Wochenende in Polen unter dem Zeichen eines Hochs stehen, das wolkenlosen Himmel und hohe Thermometerwerte beschert. Am wärmsten soll es im Südwesten des Landes werden, wo die Temperatur auf 18 Grad Celsius steigen könnte. Experten bezeichnen diese Situation als „Explosion der Wärme“, die jedoch mit gewissen Unannehmlichkeiten verbunden ist, wie starken Luftdruckschwankungen, die sich auf das biometeorologische Wohlbefinden auswirken. Zudem tauchen bereits erste Langfristanalysen für den kommenden Sommer auf, die darauf hindeuten, dass der Trend über der thermischen Norm anhalten wird. Das Phänomen der plötzlichen Erwärmung Ende Februar, in der Meteorologie als Vorfrühling bekannt, tritt in Polen immer häufiger und heftiger auf, was Wissenschaftler mit den fortschreitenden Klimaveränderungen in Mitteleuropa in Verbindung bringen.Die Situation in Deutschland präsentiert sich ähnlich, obwohl sich die dortigen Wetterdienste (DWD) derzeit auf die Bilanzierung des vergangenen Winters konzentrieren. Diese Saison brachte in vielen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen oder Thüringen, zahlreiche Wetterextreme mit sich, darunter heftige Schneestürme und Temperaturstürze unter -15 Grad Celsius, die zu Verkehrslähmungen führten. In Mecklenburg-Vorpommern sowie Schleswig-Holstein war dies der schneereichste Winter seit 2012, obwohl die allgemeine Niederschlagsbilanz in anderen Teilen des Landes auf einen besorgniserregenden Feuchtigkeitsdefizit hinweist. Brandenburg wiederum wurde zum kältesten Region Deutschlands in diesem Winter erklärt, was die große regionale Wettervariabilität innerhalb eines Landes zeigt. 18 st. C — wird die maximale Temperatur am kommenden Wochenende betragenSowohl polnische als auch deutsche Analysten weisen auf das Phänomen der Winterdürre hin. Obwohl der Februar punktuell Schneefälle brachte, könnte der Mangel an regelmäßigen Regenfällen in Sachsen oder Thüringen die Vegetation in der kommenden landwirtschaftlichen Saison negativ beeinflussen. Landwirte beobachten besorgt die schnelle Austrocknung der oberen Bodenschicht bei gleichzeitiger Aktivierung der Vegetation durch die hohen Temperaturen. Diese Situation birgt ein Risiko für die Kulturen im Falle von Spätfrösten im Frühjahr, die nach einer so starken Erwärmung statistisch sehr wahrscheinlich sind. Das derzeitige Wetter begünstigt jedoch Aktivitäten im Freien, was nach einer langen Phase mit Sonnenmangel von den Bewohnern beider Länder enthusiastisch aufgenommen wird.