Die spanische Journalistin und Schriftstellerin Sonsoles Ónega, Preisträgerin des prestigeträchtigen Planeta-Preises 2023, bewirbt ihren neuesten Roman "Llevará tu nombre". In Interviews mit spanischen Medien wies die Autorin Vorwürfe der Befangenheit im Zusammenhang mit ihrem Sieg zurück und betonte ihre aufrichtige literarische Motivation. Ónega erklärte zudem, dass sie nicht gegen Männer schreibe, sondern in ihrem Buch komplexe weibliche Figuren darstelle. Die Schriftstellerin kehrte in die Hauptstadt zurück, um das neue Buch vorzustellen, und wurde in Madrid in einem eleganten, lederbetonten Stil gesichtet.
Antwort auf die Kritik am Planeta-Preis
Sonsoles Ónega wies Vorwürfe der Befangenheit, die nach Erhalt des Planeta-Preises aufkamen, entschieden zurück. Sie sagte, die Kritik habe einen "Beigeschmack eines unlauteren Geschäfts" und verteidigte ihre wahre schriftstellerische Motivation. Sie betonte, sie wäre undankbar, wenn sie die erhaltene Chance nicht wertschätzen würde.
Bewerbung des neuen Romans "Llevará tu nombre"
Die Autorin bewirbt intensiv ihren neuesten Roman, der nach dem Wettbewerbserfolg erschienen ist. In Madrid fand eine Buchpräsentation statt, bei der Ónega öffentlich in einem charakteristischen, raffinierten Styling auftrat, das die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog. Die Schriftstellerin teilte emotional ihre Freude über die Veröffentlichung eines weiteren Buches mit den Lesern.
Thematik und Botschaft des Buches
Ónega erklärte, dass ihr Roman nicht gegen Männer gerichtet sei, sondern sowohl positive männliche als auch negative weibliche Figuren darstelle. Das Hauptthema des Buches ist die komplizierte Beziehung zwischen Tochter und Mutter, und der Titel verweist auf generationenübergreifende Kontinuität und Erbe. Die Autorin verteidigt auch das Recht auf literarische Kritik, lehnt jedoch persönliche Angriffe ab.
Sonsoles Ónega, eine spanische Fernsehjournalistin und Schriftstellerin, steht im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit, da sie ihren neuesten Roman mit dem Titel „Llevará tu nombre“ bewirbt. Das Buch erschien kurz nachdem die Autorin einen der wichtigsten und lukrativsten Literaturpreise der spanischsprachigen Welt gewonnen hatte – den Planeta-Preis im Jahr 2023. Der Sieg von Ónega, die hauptsächlich aus dem Fernsehen bekannt ist, löste jedoch Kontroversen und Vorwürfe der Befangenheit in einigen literarischen Kreisen aus. Der Planeta-Preis, gestiftet vom Verlag Planeta, wird seit 1952 vergeben. Sein hohes Preisgeld von bis zu einer Million Euro macht ihn zu einem der einträglichsten Literaturpreise der Welt. Die Geschichte des Wettbewerbs ist geprägt von Diskussionen über die Auswahlkriterien und den kommerziellen Charakter des Preises. In einer Reihe von Interviews mit spanischen Medien wie Antena 3, ABC oder La Razón bezog Ónega entschieden Stellung zu diesen Vorwürfen. Im Gespräch mit „20 minutos“ sagte sie, die gegen sie gerichtete Kritik habe einen „Beigeschmack eines unlauteren Geschäfts“. Sie betonte ihre wahre literarische Berufung und ihr emotionales Engagement im kreativen Prozess. In der Sendung „Antena 3“ räumte die Autorin ein, sie sei sehr bewegt und fügte hinzu: „Ich wäre undankbar, wenn ich das nicht zugäbe“. Diese Äußerungen sind eine Antwort auf die Andeutung, ihr Sieg hänge mehr mit medialer Bekanntheit als mit literarischem Wert zusammen.
Gleichzeitig bewirbt Ónega ihren neuen Roman, der die Frucht ihrer Arbeit nach dem Sieg ist. Die Buchpräsentation fand in Madrid statt, wo die Schriftstellerin in einer eleganten Styling – einem Lederminirock und einem Mohairpullover – auftrat, was vom Magazin „La Razón“ vermerkt wurde. Die Thematik des Buches konzentriert sich auf die Mutter-Tochter-Beziehung, und der Titel „Llevará tu nombre“ (dt. „Sie wird deinen Namen tragen“) deutet Fragen nach Erbe und Identität an. In einem Interview mit „ABC“ erklärte die Autorin, dass ihr Roman nicht gegen Männer gerichtet sei. „Ich schreibe nicht gegen Männer; es gibt gute Männer und schlechte Frauen“, sagte sie und wies auf die Komplexität der von ihr dargestellten Figuren hin. Sie verteidigte auch das Recht auf faire literarische Kritik, lehnte jedoch persönliche Angriffe ab. In „La Razón“ sagte sie: „Man kann sagen, dass ein Roman Mist ist, aber nicht, dass ‚diese Frau ein Produkt ist‘. „Se puede decir que una novela es una mierda, pero no "esta mujer es un producto"” (Man kann sagen, dass ein Roman Mist ist, aber nicht, dass 'diese Frau ein Produkt ist') — Sonsoles Ónega Obwohl die Artikel keine detaillierten Zahlen zu Verkaufszahlen oder der Höhe des Preisgeldes nennen, erwähnen sie symbolisch die eine Million Euro, die mit dem Planeta-Preis einhergeht. Ein Artikel in „ABC“ stellt sogar die Frage, was Ónega mit dieser Summe gemacht habe, gibt jedoch keine konkrete Antwort darauf. Die gesamte Situation illustriert das breitere Phänomen der Kommerzialisierung von Literatur und die Spannungen zwischen der Medienwelt und der literarischen Szene. Die Bewerbung des neuen Buches und die Reaktion der Autorin auf die Kritik stellen den Versuch dar, ihre Position als Schriftstellerin und nicht nur als Medienpersönlichkeit zu bekräftigen.
Mentioned People
- Sonsoles Ónega — Spanische Journalistin und Schriftstellerin, Preisträgerin des Planeta-Preises 2023.