US-Präsident Donald Trump hat den Start der ersten Tranche japanischer Investitionen im Rahmen des historischen Handelsabkommens von 2025 angekündigt. Tokio wird fast 36 Milliarden Dollar für drei strategische Projekte in den Bundesstaaten Ohio, Texas und Georgia bereitstellen. Die Initiative umfasst den Bau des leistungsstärksten Gaskraftwerks der USA, eines Ölterminals und einer Anlage zur Herstellung kritischer Mineralien, um die Energiesicherheit beider Großmächte zu stärken und ihre Abhängigkeit von Lieferungen aus China zu verringern.
Rekord-Gaskraftwerk in Ohio
Die japanische SoftBank finanziert den Bau des größten Gaskraftwerks der USA mit einer Leistung von 9,2 GW, was 33 Milliarden Dollar verschlingen wird.
Unabhängigkeit von China
Die neue Fabrik in Georgia soll den Bedarf der USA an Industriediamanten decken und die Notwendigkeit von Importen vom chinesischen Markt beseitigen.
Ölinfrastruktur in Texas
Im Rahmen des Abkommens entsteht ein Tiefwasser-Exportterminal für Erdöl, das die Position der USA als globaler Energielieferant stärkt.
Die Regierung von Donald Trump hat offiziell den Beginn der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte bestätigt, die mit japanischem Kapital finanziert werden. Es handelt sich um den ersten Teil einer Verpflichtung im Gesamtwert von 550 Milliarden Dollar, die Japan im Juli 2025 eingegangen ist. Im Gegenzug für diese Investitionszusagen hat Washington zugestimmt, die Zölle auf japanische Waren von 25 auf 15 Prozent zu senken. Das größte Vorhaben wird der Bau eines Gaskraftwerks in Ohio mit einer Leistung von 9,2 Gigawatt sein, das von einer Tochtergesellschaft der SoftBank durchgeführt wird. Diese Investition wird 33 Milliarden Dollar verschlingen und zur leistungsstärksten Anlage dieser Art in den Vereinigten Staaten werden. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Japan beruhen seit Jahrzehnten auf einem starken Sicherheitsbündnis, wurden jedoch während der Präsidentschaft von Donald Trump eng mit der Handelsbilanz und ausländischen Direktinvestitionen in die amerikanische Industrie verknüpft.Die restlichen Mittel werden für ein Ölexportterminal in Texas und eine Fabrik für Industriediamanten in Georgia verwendet. Letzteres Projekt ist von entscheidender Bedeutung für den Sektor der kritischen Mineralien, da es darauf abzielt, die amerikanische Industrie von Importen aus China unabhängig zu machen. Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi betonte, dass diese Vereinbarung nicht nur die amerikanische Wirtschaft unterstützt, sondern Japan auch Handelsstabilität angesichts globaler geopolitischer Spannungen garantiert. Experten weisen darauf hin, dass ein so formuliertes Abkommen ein Paradebeispiel für die transaktionale Diplomatie der derzeitigen Regierung des Weißen Hauses ist. „Unser RIESIGES Handelsabkommen mit Japan ist gerade gestartet! Wir beenden die dumme Abhängigkeit von ausländischen Quellen.” — Donald TrumpAufteilung der ersten Tranche der japanischen Investitionen in den USA: Gaskraftwerk (Ohio): 33.0, Ölterminal (Texas): 2.1, Mineralien und Diamanten (Georgia): 0.9550 Mrd. $ — Gesamtwert der zugesagten japanischen Investitionen
Mentioned People
- Donald Trump — US-Präsident, der den Start der Investitionen auf der Plattform Truth Social ankündigte.
- Sanae Takaichi — Premierministerin Japans, Mitautorin des Handelsabkommens mit den USA.
- Howard Lutnick — US-Handelsminister, verantwortlich für die technischen Details des Abkommens.