Präsident Donald Trump hat den Start der ersten Investitionsprojekte im Rahmen des historischen Handelsabkommens mit Japan angekündigt. Das Land der aufgehenden Sonne wird 36 Milliarden Dollar für drei Schlüsselvorhaben in den Sektoren Energie und Bergbau bereitstellen. Die Investitionen in Texas, Ohio und Georgia erfüllen Verpflichtungen aus dem vergangenen Jahr, die eine drastische Erhöhung der Zölle auf japanische Exportgüter in die Vereinigten Staaten verhindert haben.
Milliardenschwere Investitionen Japans
Tokio startet Projekte im Wert von 36 Milliarden Dollar in Texas, Ohio und Georgia, die Teil eines umfassenderen Pakets im Wert von einer halben Billion Dollar sind.
Angriff auf die Unabhängigkeit der Fed
Kevin Hassett aus dem Weißen Haus fordert die Bestrafung von Wissenschaftlern der Fed für einen Bericht, der zeigt, dass 90 % der Zollkosten von Amerikanern getragen werden.
Spannungen zwischen den USA und der Ukraine
Der Weiße Haus wies die Kritik von Selenskyj zurück und behauptete, dass Trumps Politik die Steuerzahler schütze und auf ein faires Ende des Krieges abziele.
Die Regierung von Präsident Donald Trump hat den tatsächlichen Start des großen Handelsabkommens mit Japan im Juli 2025 bekannt gegeben. Gemäß den Vereinbarungen hat sich Tokio verpflichtet, insgesamt 550 Milliarden Dollar in die US-Wirtschaft zu investieren, im Gegenzug für die Senkung der Zollsätze. Die erste Phase dieser Zusammenarbeit umfasst drei strategische Projekte mit einem Gesamtwert von 36 Milliarden Dollar. Dazu gehört der Bau der größten Erdgasproduktionsanlage in der Geschichte in Ohio sowie eines Ölterminals vor der Küste von Texas. Die dritte Investition betrifft den Abbau von kritischen Mineralien in Georgia, mit dem Ziel, die Lieferketten von China unabhängig zu machen. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Japan basieren auf dem Vertrag über Zusammenarbeit und Sicherheit von 1960, der Japan zu einem der wichtigsten Verbündeten der USA im Pazifikraum gemacht hat, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich.Gleichzeitig wachsen die inneren Spannungen um die Handelspolitik des Weißen Hauses. Vertreter des Nationalen Wirtschaftsrates haben den Bericht von Forschern der New Yorker Niederlassung der Federal Reserve (Fed) scharf kritisiert. Die Analyse wies darauf hin, dass amerikanische Verbraucher und Unternehmen 90 % der Zollkosten tragen, die von der Regierung auferlegt wurden. Kevin Hassett bezeichnete diese Studie als „Schande“ und forderte dienstliche Konsequenzen für ihre Autoren, was eine Debatte über die Unabhängigkeit von Experten in staatlichen Institutionen auslöste. Im Hintergrund der großen Investitionen schwelt ein diplomatischer Konflikt mit der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat öffentlich seine Enttäuschung über die Haltung Washingtons zum Ausdruck gebracht und den Druck auf Kiew in den Verhandlungen mit Russland als unfair bewertet. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wies diese Vorwürfe zurück und betonte, dass Präsident Trump in erster Linie die Interessen der amerikanischen Steuerzahler verfolge und darauf abziele, den tragischen Konflikt zu beenden. Erste Investitionsprojekte Japans in den USA: Texas (Öl und Gas): 15, Ohio (Erdgas): 12, Georgia (Mineralien): 9 550 Mrd. USD — Gesamtwert der japanischen Investitionsverpflichtungen Liberale Medien legen den Schwerpunkt auf die Bedrohung der Unabhängigkeit von Fed-Forschern sowie die Beschwerden der Ukraine über mangelnde Solidarität seitens der Trump-Regierung. | Konservative Medien betonen die Verhandlungserfolge des Präsidenten und die Milliarden Dollar, die dank seiner harten Handelspolitik in die USA fließen.
Mentioned People
- Donald Trump — Präsident der USA, Urheber der neuen Zollpolitik und des Abkommens mit Japan.
- Wolodymyr Selenskyj — Präsident der Ukraine, der die Haltung der USA in den Verhandlungen kritisiert.
- Kevin Hassett — Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates, der den Bericht von Wissenschaftlern der Fed kritisiert.
- Karoline Leavitt — Sprecherin des Weißen Hauses, die auf die Vorwürfe der Ukraine reagiert.