Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die strategische Entscheidung getroffen, dass ihr Land als Beobachter dem neu von Donald Trump gegründeten Friedensrat beitritt. Die italienische Führungsperson versucht, ein schwieriges Gleichgewicht zwischen der Loyalität zu den Strukturen der Europäischen Union und den engen Beziehungen zur neuen Verwaltung in Washington zu wahren. Gleichzeitig distanziert sich Meloni von der kritischen Haltung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz gegenüber der US-Politik.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni arbeitet in den letzten Tagen intensiv daran, die Rolle einer Brücke zwischen Europa und den Vereinigten Staaten unter der Regierung von Donald Trump aufrechtzuerhalten. Ein Schlüsselelement dieser Strategie ist die Ankündigung, dass Italien dem Friedensrat (Board of Peace) als Beobachterstaat beitreten wird. Diese Initiative, die darauf abzielt, den Konflikt im Gazastreifen zu lösen, ruft in Brüssel gemischte Gefühle hervor, doch Meloni argumentiert, dass die Aufrechterhaltung des Dialogs mit Washington für die transatlantische Sicherheit unerlässlich ist. Die italienische Ministerpräsidentin hat sich entschieden, am Gipfel in Addis Abeba teilzunehmen und auf die Teilnahme an der prestigeträchtigen Münchner Sicherheitskonferenz zu verzichten, was deutsche Medien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung als Signal für eine Verschiebung der Schwerpunkte in der Außenpolitik Roms interpretieren. Das italienisch-amerikanische Bündnis basiert auf einem dauerhaften vertraglichen Fundament von 1948, und Italien beherbergt auf seinem Gebiet entscheidende NATO-Stützpunkte, darunter die Basis Sigonella auf Sizilien sowie das Kommando in Neapel, was es zu einem strategischen Partner der USA im Mittelmeerraum macht.Die Haltung Melonis steht in deutlichem Gegensatz zu den Handlungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, der eine skeptischere Haltung gegenüber der Politik des Weißen Hauses vertritt. Meloni distanziert sich offen von seiner Kritik, was Risse innerhalb der europäischen Front gegenüber der neuen amerikanischen Verwaltung zeigt. Die italienische Ministerpräsidentin nutzt ihre ideologische Verwandtschaft mit der MAGA-Bewegung, um sich als einzige europäische Führungsperson zu positionieren, die zu einem realen Dialog mit Trump fähig ist. <przypis title=