In der 25. Runde der LaLiga EA Sports besiegte Atlético Madrid zuhause Espanyol mit 4:2 und beendete damit eine monatelange Serie ohne Ligasieg dank zweier Treffer von Alexander Sorloth. Unterdessen spielte Real Betis 1:1 gegen Rayo Vallecano in einem Spiel, das von minutenlangen Manipulationen des Videoschiedsrichter-Systems geprägt war. Die Sonntagsspiele werden von der Partie zwischen Getafe und der kriselnden Sevilla dominiert, die ohne ihren gesperrten Trainer Matías Almeyda antreten muss.

Doppelpack von Alexander Sorloth

Der norwegische Stürmer von Atlético Madrid erzielte zwei Tore im 4:2-Sieg gegen Espanyol und besiegelte damit die Rückkehr des Teams auf die Siegesstraße.

Schiedsrichter-Chaos in Sevilla

Das Spiel Betis gegen Rayo dauerte rekordverdächtige 104 Minuten aufgrund zahlreicher und langwieriger Eingriffe des VAR-Systems in Elfmeterangelegenheiten.

Krise bei Sevilla vor dem Aufeinandertreffen mit Getafe

Der andalusische Klub kämpft darum, den Abstiegsplatz zu vermeiden, ohne seinen für sieben Spiele gesperrten Trainer Matías Almeyda.

Die Samstagsspiele auf spanischen Rasen brachten die Wende für Atlético Madrid, das im eigenen Riyadh Air Metropolitano-Stadion Espanyol Barcelona mit 4:2 besiegte. Obwohl die Gäste bereits in der 6. Minute durch ein Tor von Jofre Carreras in Führung gingen, konnten die Schützlinge von Diego Simeone die Partie drehen. Held des Abends wurde Alexander Sorloth, dessen zwei Tore sowie Vorlagen für Antoine Griezmann und Alex Baena den Gastgebern die drei Punkte sicherten. Dieser Sieg ist entscheidend für den Klubhaushalt, da er "Los Colchoneros" im Kampf um die Plätze hält, die die Teilnahme an der nächsten Champions League garantieren. Das 2017 als Nachfolger des legendären Vicente Calderón eingeweihte Metropolitano-Stadion ist zum Symbol der modernen Ära von Atlético Madrid unter Diego Simeone geworden und fasst bei den wichtigsten europäischen Wettbewerben fast 70.000 Zuschauer. Ganz andere Stimmung herrschte in Sevilla, wo Real Betis sich nach einem 1:1-Unentschieden mit Rayo Vallecano die Punkte teilte. Medien und Trainer konzentrierten sich jedoch nicht auf das Ergebnis, sondern auf die Arbeit der Schiedsrichter. Das Spiel dauerte ganze 104 Minuten aufgrund langanhaltender Analysen des VAR. Die größten Kontroversen rief die Situation mit Nöbel Mendy und Cucho Hernández hervor, bei der der Schiedsrichter entscheiden musste, ob das Foul im Strafraum stattfand. Trainer Manuel Pellegrini kritisierte dieses Spielmanagement scharf und deutete an, dass es den Spielrhythmus zerstöre. „Me ha parecido que el VAR intervino muy mal, sin necesidad” — Manuel Pellegrini Am Sonntag richtet sich die Aufmerksamkeit der Fans auf das Coliseum, wo Getafe auf Sevilla trifft. Die Gäste befinden sich in einer schwierigen Lage, da sie in den letzten 16 Spielen lediglich 10 Punkte erzielt haben, was einen drastischen Rückschritt im Vergleich zu den 16 Punkten darstellt, die in den ersten acht Spieltagen der Saison erkämpft wurden. Eine zusätzliche Erschwernis für das Team aus Andalusien wird die Abwesenheit des Cheftrainers Matías Almeyda sein, der mit der Verbüßung seiner sieben Spielsperren begonnen hat. Das Team wird von seinem Assistenten, Javi Martínez, geleitet, während im Kader zum ersten Mal seit längerer Zeit Adnan Januzaj auftauchen könnte.

Mentioned People

  • Alexander Sorloth — Norwegischer Stürmer von Atlético Madrid, Torschütze zweier Tore gegen Espanyol.
  • Diego Simeone — Trainer von Atlético Madrid, der die Rotationen im Kader vor der Champions League verwaltet.
  • Manuel Pellegrini — Erfahrener Trainer von Real Betis, der das VAR-System kritisiert.
  • Matías Almeyda — Trainer von Sevilla, der für sieben Spiele vom spanischen Verband gesperrt wurde.