Die Behörden von Madrid haben die diesjährige Kampagne zur Bekämpfung des Prozessionsspinners abgeschlossen und dabei mehr als 50.000 Nester dieser brennhaarigen Raupen von den Bäumen entfernt. Die Aktion, die seit November des Vorjahres durchgeführt wurde, umfasste Parks und Grünflächen in der gesamten Stadt und zielt darauf ab, die Gefahr für die öffentliche Gesundheit, insbesondere von Kindern und Haustieren, zu reduzieren. Die städtischen Dienste nutzten Hubarbeitsbühnen und Teleskopsägen, um die Nester sicher aus Höhen von bis zu mehreren Metern zu entfernen. Die Einwohner erhalten Empfehlungen, wie sie den Kontakt mit den mikroskopisch kleinen, brennhaarigen Raupenhaaren vermeiden können.

Umfang der diesjährigen Aktion

Nach verschiedenen Presseberichten entfernten die städtischen Dienste in Madrid in der Saison 2025/2026 zwischen 50.000 und 53.500 Nester des Prozessionsspinners. Die Operation wurde seit November 2025 in Parks und auf anderen Grünflächen der Stadt durchgeführt.

Gesundheitsgefahr

Die Raupen des Prozessionsspinners besitzen mikroskopisch kleine, brennhaarige Haare, die bei Menschen starke allergische Reaktionen der Haut, Augen und Atemwege verursachen können. Für Hunde kann der Kontakt besonders gefährlich sein und zu schweren Entzündungen oder sogar Gewebsnekrosen führen.

Methodik und Prävention

Die Nester wurden von spezialisierten Teams entfernt, die mit Hubarbeitsbühnen und Teleskopsägen ausgestattet waren, was Arbeiten in beträchtlicher Höhe ermöglichte. Die Aktion ist präventiv und zyklisch und wird jedes Jahr in der Herbst-Winter-Periode wiederholt, wenn die Raupen ihre seidenen Konstruktionen bauen.

Reaktion der Einwohner und Koordination

Die Kampagne stieß bei den Einwohnern auf positive Resonanz, die häufig Besorgnis über die Anwesenheit der Raupen in Erholungsgebieten äußerten. Die Maßnahmen wurden von der Umweltabteilung des Rathauses in Zusammenarbeit mit den einzelnen Stadtbezirken Madrids koordiniert.

Die Behörden von Madrid führten in der Saison 2025/2026 eine groß angelegte Kampagne zur Bekämpfung des Prozessionsspinners (Thaumetopoea pityocampa) durch und entfernten Zehntausende Nester dieses Schädlings von den Bäumen. Medienberichten zufolge überstieg die Zahl der entfernten Nester 50.000, und nach einigen Quellen erreichte sie sogar über 53.500. Die Kampagne, die seit November 2025 durchgeführt wurde, umfasste städtische Parks und andere Grünflächen und ist ein zentrales Element des jährlichen Kampfes gegen dieses Insekt. Hauptmotiv der Aktion ist der Schutz der öffentlichen Gesundheit vor den mikroskopisch kleinen, brennhaarigen Haaren der Raupen, die sich leicht in die Luft lösen. Kontakt mit diesen Haaren kann bei Menschen starke allergische Reaktionen hervorrufen, einschließlich Hautentzündung (Dermatitis), Augenreizung und Atembeschwerden. Besonders gefährdet sind kleine Kinder und Hunde, die während des Spaziergangs die Haare in die Nase oder das Maul einatmen können, was in Extremfällen zu Entzündungen und Gewebsnekrosen führt. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, entfernten die städtischen Dienste, ausgestattet mit Hubarbeitsbühnen und Teleskopsägen, systematisch Nester aus Höhen von bis zu mehreren Metern. Jedes beseitigte Nest eliminiert Hunderte potenzieller Raupen, was von grundlegender Bedeutung für die Populationskontrolle ist. Die Einwohner von Madrid wurden über die Fortschritte der Arbeiten informiert und erhielten Anweisungen, wie sie bei der Begegnung mit Raupen oder ihren Nestern vorgehen sollten. Es wird dringend empfohlen, jeglichen Kontakt zu vermeiden, die Nester nicht zu berühren und ihre Anwesenheit an öffentlichen Orten umgehend den zuständigen Diensten zu melden. Die Aktion ist präventiv und wird jedes Jahr in der Zeit wiederholt, in der die Raupen ihre seidenen Unterschlüpfe bauen. Das Ausmaß der diesjährigen Maßnahmen deutet auf eine beträchtliche und wahrscheinlich wachsende Population des Schädlings in der Hauptstadtregion hin. Massenauftreten des Prozessionsspinners in Südeuropa sind ein seit Jahrzehnten bekanntes Phänomen, doch in den letzten Jahren werden eine Intensivierung und Ausbreitung auf neue Gebiete beobachtet. Mildere Winter im Zusammenhang mit dem Klimawandel begünstigen das Überleben der Raupen und verlängern ihre Fraßperiode. Dieses Problem betrifft nicht nur Waldgebiete, sondern zunehmend auch urbanisierte Gebiete, wo Kiefern beliebte Zierbäume sind. Die Operation wurde von der Umweltabteilung des Madrider Rathauses in Zusammenarbeit mit den lokalen Stadtbezirken koordiniert. Die Initiative stieß auf Zustimmung der Einwohner, die seit langem Besorgnis über die Anwesenheit der brennhaarigen Raupen in Parks und Gärten äußerten – Orte, die intensiv von Familien mit Kindern und Hundebesitzern genutzt werden. Die Behörden betonen, dass die Entfernung der Nester vor dem Schlüpfen und der Verbreitung der Raupen im Frühjahr die wirksamste Methode zur Risikobegrenzung ist. Das Problem des Prozessionsspinners stellt in Spanien nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale und gesundheitliche Herausforderung dar, die ständige, geplante Überwachung und Intervention erfordert.