Eine internationale Koalition von Sozialbewegungen, koordiniert durch die Progressive Internationale, hat den humanitären Hilfskonvoi Nuestra América nach Kuba entsandt. Die Initiative, die von der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg unterstützt wird, zielt darauf ab, die Auswirkungen der schweren Energie- und Wirtschaftskrise auf der Insel zu lindern. Die ersten Transporte aus Mexiko haben bereits Bedürftige erreicht, und die Hauptflotte wird am 21. März 2026 im Hafen von Havanna erwartet.

Unterstützung einer bekannten Aktivistin

Greta Thunberg hat den internationalen Hilfskonvoi offiziell unterstützt, obwohl ihre persönliche Teilnahme an der Reise nach Havanna noch unklar ist.

Transporte aus Mexiko

Zwei Schiffe der mexikanischen Marine haben bereits Lebensmittel und Konserven geliefert, die an bedürftige Familien auf der Insel verteilt werden.

Abschluss der Mission im März

Die Hauptflotte, koordiniert von der Progressiven Internationalen, soll am 21. März 2026 im Zielhafen ankommen.

Die wirtschaftliche Lage in Kuba hat einen kritischen Punkt erreicht, was internationale Organisationen zu außergewöhnlichen Maßnahmen veranlasste. Hauptkoordinator der Aktionen ist die Progressive Internationale, die die Mission unter dem Namen „Nuestra América” organisierte. Das Projekt entwickelte sich von der ursprünglichen Idee einer kleinen Flottille zu einer umfangreichen logistischen Operation. Ein wesentlicher Bestandteil der Kampagne ist die Unterstützung durch Greta Thunberg, die den Hilfstransport öffentlich befürwortete, obwohl die Organisatoren ihre physische Anwesenheit an Bord eines der nach Havanna fahrenden Schiffe noch nicht endgültig bestätigt haben. Kuba kämpft seit Jahrzehnten mit einem von den Vereinigten Staaten verhängten Wirtschaftsembargo, das in Verbindung mit der Ineffizienz des internen Wirtschaftssystems zu chronischen Engpässen bei Lebensmitteln und Treibstoff führt.Die Lieferungen umfassen vor allem Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Amarant, Kekse sowie Konserven mit Sardinen und Pfirsichen. Bereits jetzt haben Hunderte kubanischer Familien, darunter Senioren wie der 70-jährige Guillermo Beltrán, Pakete mit der Aufschrift „Made in Mexico” erhalten. Die Aktionen werden von der mexikanischen Marine finanziert und unterstützt, die Einheiten für den Transport von Lebensmitteln und Baumaterialien bereitstellte. Die nächste Phase der Operation sieht die Ankunft des internationalen Konvois in der kubanischen Hauptstadt genau am 21. März 2026 vor, was zu einem Symbol der Solidarität angesichts der zunehmenden Isolation der Insel werden soll. 21 marca — Ankunftsdatum des Hauptkonvois in Havanna Die Krise auf der Insel hat sich in den letzten Jahren aufgrund von Sanktionen und Problemen mit der Energieinfrastruktur verschärft, was zu regelmäßigen Stromausfällen führt. Die humanitäre Initiative löst jedoch international Kontroversen aus. Kritiker weisen darauf hin, dass die Hilfe von den Behörden in Havanna propagandistisch genutzt werden könnte, während Befürworter den unparteiischen Charakter der Unterstützung für die leidende Zivilbevölkerung betonen. Greta Thunberg versucht durch ihr Engagement darauf aufmerksam zu machen, dass ökologische und soziale Krisen untrennbar miteinander verbunden sind, insbesondere in der Karibikregion. Ablauf der Mission Nuestra América: 19. Februar 2026 — Verteilung der Spenden; 20. Februar 2026 — Erklärung von Thunberg; 21. März 2026 — Ziel der Mission Hervorhebung der Solidarität mit dem kubanischen Volk und Kritik am US-Embargo als Hauptursache für die Engpässe auf der Insel. | Bedenken hinsichtlich der instrumentellen Nutzung der Hilfe durch das Regime in Havanna und Skepsis gegenüber dem Engagement von Klimaaktivisten.

Mentioned People

  • Greta Thunberg — Schwedische Klimaaktivistin, die die Mission Nuestra América unterstützt hat.
  • Guillermo Beltrán — 70-jähriger Bewohner Kubas, einer der Empfänger der humanitären Hilfe aus Mexiko.