Vertreter der Europäischen Kommission haben in Halle in Sachsen-Anhalt eine bundesweite Tour durch Deutschland gestartet, die den Dialog mit der jungen Generation zum Ziel hat. In einem eigens vorbereiteten mobilen Podcast- und Video-Studio werden Fragen und Meinungen der Jugend zur Zukunft der Union, ihrer Sicherheit und der europäischen Solidarität gesammelt. Die Aktion zielt darauf ab, die Erwartungen und Ängste junger Bürger gegenüber den EU-Institutionen direkt zu erforschen.
Start der bundesweiten Tour in Halle
Die Eröffnung der Kampagne der Europäischen Kommission fand am 21. Februar 2026 auf den Messen in Halle in Sachsen-Anhalt statt. Dies ist der Beginn einer Reihe von Treffen in ganz Deutschland.
Mobiles Studio für den Dialog
Im Rahmen der Aktion wird ein mobiles Podcast- und Video-Studio genutzt, in dem junge Menschen ihre Fragen und Botschaften an die EU-Entscheidungsträger aufzeichnen können.
Themen Sicherheit und Zukunft der EU
Zu den Hauptdiskussionsthemen gehören Sicherheit, europäischer Zusammenhalt sowie die Entwicklungsrichtung der Europäischen Union. Die Kampagne soll die Prioritäten der Jugend erforschen.
Ziel: Erforschung der Erwartungen junger Menschen
Die Hauptannahme der Initiative ist der direkte Dialog und die Gewinnung von Feedback von der jungen Generation über ihre Bedürfnisse und ihre Vision für Europa.
Vertreter der Europäischen Kommission haben offiziell am 21. Februar 2026 eine bundesweite Dialogkampagne mit der Jugend gestartet und sie in der deutschen Stadt Halle (Saale) im Bundesland Sachsen-Anhalt eröffnet. Die Veranstaltung, die in örtlichen Messehallen stattfand, ist die erste Station einer geplanten Reihe von Treffen in allen Regionen Deutschlands. Für den direkten Kontakt mit jungen Menschen nutzen die EU-Beamten ein speziell vorbereitetes mobiles Studio für Podcast- und Videoaufnahmen. Dort können junge Bürger ihre Fragen, Bedenken und Ideen zum Funktionieren und zur Zukunft der Gemeinschaft aufzeichnen. Seit den 1990er Jahren führen EU-Institutionen wie die Europäische Kommission und das Europäische Parlament zunehmend strukturierte Kommunikationsmaßnahmen durch, um sich den Bürgern, insbesondere der Jugend, zu nähern. Programme wie Erasmus+ oder das Europäische Solidaritätskorps sind zu Säulen dieser Politik geworden. Direkte Feldkampagnen, ähnlich der aktuellen Tour, gewannen nach der Vertrauenskrise während der europäischen Schuldenkrise um 2010 an Bedeutung. Zu den Hauptthemen, die bei diesen Treffen behandelt werden sollen, gehören Sicherheitsfragen, die Stärkung der europäischen Solidarität sowie eine breit gefasste Vision für die künftige Entwicklung der Europäischen Union. Die Kampagne hat einen forschungs- und beratungsorientierten Charakter – ihr Ziel ist es, die authentische Meinung der jungen Generation zu sammeln, die in naher Zukunft die Hauptwählerschaft und Arbeitskraft sein wird. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie der EU-Institutionen, die darauf abzielt, die Brüsseler Verwaltung den Bürgern näherzubringen und das Gefühl der Distanz zu überwinden. Die Organisatoren hoffen, dass der direkte, informelle Dialog es ermöglicht, die Prioritäten der Jugend besser zu verstehen und sie bei der künftigen Gestaltung der Gemeinschaftspolitik zu berücksichtigen. Weitere Etappen der Tour finden in anderen deutschen Städten statt, obwohl der genaue Zeitplan noch nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.