Unabhängige Experten, die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzt wurden, haben erklärt, dass die Beweise in den sogenannten Epstein-Dateien auf die Begehung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit hindeuten könnten. Die Analyse von Millionen Seiten Dokumente hat die Existenz eines globalen kriminellen Unternehmens aufgedeckt. Diese Struktur war systematisch mit Menschenhandel und dem massenhaften Missbrauch von Frauen und Mädchen befasst, was Fragen zur Straflosigkeit der politischen und wirtschaftlichen Eliten der Welt aufwirft.

Vorwurf der Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Experten der UN haben festgestellt, dass der systematische Missbrauch und Handel mit Frauen die rechtliche Definition der schwersten internationalen Verbrechen erfüllt.

Globales kriminelles Netzwerk

Die offengelegten Epstein-Akten deuten auf die Existenz einer transnationalen Struktur hin, die im Herzen der Eliten aus Politik und Wirtschaft operierte.

Eklatante Straflosigkeit der Täter

Der Bericht weist auf ein beunruhigendes Maß an Impunität hin, das es diesem Netzwerk ermöglichte, über viele Jahrzehnte hinweg frei zu operieren.

Ein Gremium unabhängiger Experten der Vereinten Nationen hat eine erschütternde Analyse der Dokumente zu Jeffrey Epstein vorgelegt. Laut den Fachleuten erlauben das Ausmaß und der systematische Charakter der in den vom US-Justizministerium freigegebenen Akten beschriebenen Missbräuche eine Einstufung dieser Taten als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Experten, darunter die Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen Reem Alsalem, weisen auf die Existenz eines globalen kriminellen Netzwerks hin. Diese Organisation soll jahrelang nahezu straflos operiert haben und in die höchsten Kreise der Medien-, Politik- und Wirtschaftseliten in vielen Ländern der Welt eingedrungen sein. Die Dokumente enthüllen dramatische Details zu Menschenhandel sowie extremem sexuellen Missbrauch von Frauen und minderjährigen Mädchen. Der Fall Jeffrey Epstein, eines amerikanischen Finanziers, der des Handels mit Minderjährigen beschuldigt wurde, erschütterte 2019 die Öffentlichkeit. Sein Tod unter unklaren Umständen in Haft verstärkte Spekulationen über den Schutz einflussreicher Personen, die in diesen Skandal verwickelt waren. Die Analyse deutet darauf hin, dass Epsteins Netzwerk kein Einzelfall war, sondern ein organisiertes transnationales Unternehmen. Die UN-Experten äußern tiefe Besorgnis über das Maß an Impunitas, das die Täter genossen, was ihnen ermöglichte, ihre Machenschaften über viele Jahre fortzusetzen. Die offengelegten Akten, an denen neun Unterzeichner der Erklärung gearbeitet haben, werfen ein neues Licht auf die Mechanismen der systematischen Ausbeutung. Die Experten appellieren, alle Personen zur Verantwortung zu ziehen, die das Funktionieren dieses Netzwerks erleichtert oder aktiv daran teilgenommen haben. Dieser Fall wird nun zu einem Test für die internationalen Justizinstitutionen im Kampf gegen die sexuelle Sklaverei im 21. Jahrhundert. „Die Epstein-Akten deuten auf die Existenz eines globalen kriminellen Unternehmens hin, das Handlungen begangen hat, die die rechtliche Schwelle für Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllen.” — UN-Experten Betonung der systemischen Schuld kapitalistischer Eliten und der Notwendigkeit radikaler Veränderungen in den Machtstrukturen zum Schutz ausgegrenzter Frauen. | Fokussierung auf die Notwendigkeit der Rechtsdurchsetzung und der Rechenschaftspflicht konkreter Personen, mit Warnung vor übermäßiger Ideologisierung des UN-Berichts.

Mentioned People

  • Jeffrey Epstein — Amerikanischer Finanzier und Sexualstraftäter, Schöpfer eines Netzwerks für Menschenhandel.
  • Reem Alsalem — Sonderberichterstatterin der UN für Gewalt gegen Frauen und Mädchen.