Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat angekündigt, dass die Regierung die Staatsanwaltschaft auffordern wird, eine Untersuchung gegen die Plattformen X, Meta und TikTok einzuleiten. Das Kabinett wirft den Tech-Giganten vor, die Erstellung und Verbreitung von durch künstliche Intelligenz generierter Kinderpornografie zuzulassen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, die psychische Gesundheit und Würde Minderjähriger vor immer technologisch fortschrittlicheren Formen der Cyberkriminalität zu schützen.
Untersuchung gegen Giganten
Die spanische Regierung fordert eine Untersuchung gegen X, Meta und TikTok im Zusammenhang mit der Erstellung von Kinderpornografie durch KI unter Beteiligung Minderjähriger.
Schutz der psychischen Gesundheit
Ministerpräsident Pedro Sánchez argumentiert, dass mangelnde Kontrolle über künstliche Intelligenz auf Plattformen die Würde und psychische Gesundheit von Kindern beeinträchtigt.
Rechtliche Grundlage
Das Kabinett nutzt Artikel 8 des Staatsanwaltschaftsstatuts, was das Ministerio Fiscal verpflichtet, mögliche digitale Straftaten zu untersuchen.
Die spanische Regierung hat entschiedene rechtliche Schritte gegen die weltweit größten Technologiekonzerne eingeleitet. Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte an, dass der Ministerrat von den Befugnissen gemäß dem Staatsanwaltschaftsstatut Gebrauch machen wird, um eine Untersuchung möglicher Straftaten auf den Plattformen X, Meta und TikTok anzuordnen. Der Fall betrifft den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Herstellung und Verbreitung von Material mit pädophilem Charakter. Die Staatsführung betont, dass das Ausmaß des Problems die Grundrechte der jüngsten Bürger bedroht. Spanien gehört seit Jahren zu den europäischen Vorreitern bei der Verschärfung von Vorschriften zum digitalen Schutz Minderjähriger, was auf aufsehenerregende Fälle von Cybermobbing und Belästigung in Schulen zurückzuführen ist.Die Maßnahmen der Regierung sind eine Reaktion auf die zunehmende Anzahl von Fällen, in denen sogenannte Deepfakes erstellt werden, also realistisch aussehende Bilder, die echte Kinder in sexuellen Situationen darstellen. Ministerpräsident Sánchez betonte, dass der Staat nicht zulassen könne, dass Plattformen, die Profit über die Sicherheit von Kindern stellen, straffrei bleiben. „Diese Plattformen schädigen die psychische Gesundheit, die Würde und die Rechte unserer Söhne und Töchter. Der Staat kann das nicht zulassen.” — Pedro Sánchez Diese Initiative stößt in der gesamten Europäischen Union auf großes Interesse, wo an der Umsetzung des Gesetzes über digitale Dienste gearbeitet wird. art. 8 — Artikel 8 des Staatsanwaltschaftsstatuts wurde von der spanischen Regierung zitiert Experten weisen darauf hin, dass es schwierig sein könnte, den Konzernen Schuld nachzuweisen, aufgrund der dezentralen Natur generativer KI, doch der politische Druck aus Madrid soll X (ehemals Twitter), TikTok und Meta (Eigentümer von Facebook und Instagram) dazu zwingen, effektivere Sicherheitsfilter einzuführen. Das Prüfverfahren soll klären, ob diese Firmen die erforderliche Sorgfalt bei der Überwachung von Nutzerinhalten walten ließen und ob ihre eigenen KI-Modelle nicht die Erstellung unzulässiger Materialien erleichtern. Betonung der Notwendigkeit strenger staatlicher Kontrolle und der Verantwortung von Unternehmen für soziale Schäden durch Technologie. | Kann auf Zensurrisiken und die Nutzung der Staatsanwaltschaft zur politischen Kapitalbildung im Kampf gegen US-Giganten hinweisen.
Mentioned People
- Pedro Sánchez — Der spanische Ministerpräsident, der den Beginn des rechtlichen Kampfes gegen Technologieplattformen mit Hilfe der Staatsanwaltschaft angekündigt hat.