Der kenianische Geheimdienst hat das Ausmaß der Anwerbung von Bürgern des Landes für die Teilnahme an der Invasion der Ukraine enthüllt. Laut einem dem Parlament vorgelegten Bericht wurden über tausend Personen mit Versprechen lukrativer Arbeit gelockt und anschließend als 'Kanonenfutter' an die Front geschickt. Familien der Vermissten protestieren in Nairobi und fordern eine Intervention der Regierung sowie die Rückführung ihrer Angehörigen in die Heimat, während die russische Botschaft die Vorwürfe illegaler Rekrutierung zurückweist.
Massive Anwerbung von Kenianern
Ein Bericht des Geheimdienstes NIS weist darauf hin, dass 1000 Kenianer unter dem Vorwand einer bezahlten Arbeit in die russische Armee gelockt wurden.
Russisches korruptes Netzwerk
In das Vorgehen waren Mitarbeiter der russischen Botschaft, korrupte Beamte und Syndikate des Menschenhandels involviert.
Konflikt Saluschnyj-Selenskyj
Der ehemalige Kommandeur Walerij Saluschnyj kritisierte öffentlich die Strategie von Wolodymyr Selenskyj und enthüllte einen Streit über die Gegenoffensive.
Humanitäre Krise in der Ukraine
Massive Angriffe auf die Energieinfrastruktur haben zu einem drastischen Temperaturabfall in den Wohnungen ukrainischer Zivilisten geführt.
Der kenianische National Intelligence Service hat dem Parlament in Nairobi einen schockierenden Bericht vorgelegt. Demnach sind mindestens 1000 Kenianer in russische Militärstrukturen gelangt. Diese Zahl ist fünfmal höher als bisherige Schätzungen. Das Anwerbungssystem basierte auf der Zusammenarbeit russischer Diplomaten mit unseriösen Arbeitsvermittlungsagenturen und organisierten kriminellen Gruppen, die sich mit Menschenhandel befassen. Zu den Opfern zählten meist Arbeitslose, ehemalige Polizisten und Soldaten, denen ein Monatsgehalt von 350.000 Schilling (ca. 2700 USD) versprochen wurde. Seit Beginn der großangelegten Invasion in der Ukraine im Februar 2022 sucht Russland intensiv nach Söldnern in Ländern des Globalen Südens, um Personalverluste auszugleichen, ohne eine landesweite Generalmobilmachung ausrufen zu müssen.Nach ihrer Ankunft in Russland mit Touristenvisa wurden die Rekruten lediglich einer mehrwöchigen Ausbildung unterzogen und an die vorderste Frontlinie im Donbass geschickt. Familien in der kenianischen Hauptstadt begannen mit Massenprotesten und forderten von der Regierung von Präsident William Ruto sofortige diplomatische Maßnahmen. Gleichzeitig sind in den ukrainischen Kommandostrukturen Spannungen sichtbar. Der ehemalige Oberbefehlshaber und jetzige Botschafter in London, Walerij Saluschnyj, gab ein Interview, in dem er erstmals offen politische Entscheidungen von Präsident Wolodymyr Selenskyj bezüglich der Gegenoffensive von 2023 kritisierte. Saluschnyj wies auf einen tiefgreifenden Kompetenzkonflikt hin, der den Verlauf der Militäroperationen beeinflusst habe. 1000 — Kenianer gelangten in die russische Armee Die Lage der Zivilbevölkerung in der Ukraine bleibt dramatisch. Hilfsorganisationen warnen vor der systematischen Zerstörung der Energieinfrastruktur durch die russische Luftwaffe. In vielen Wohnungen ist die Temperatur auf 5-7 Grad Celsius gesunken. Berichte deuten darauf hin, dass sich die russische Taktik derzeit auf Massenangriffe mit Drohnen stützt – allein im Januar wurden etwa 4400 registriert. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit des Aggressors bleibt die Front relativ stabil, und die russischen Fortschritte im Gebiet Donezk werden seit Beginn des Konflikts auf lediglich 60 Kilometer geschätzt, was als strategische Niederlage der Pläne des Kremls angesehen wird.Anzahl kenianischer Rekruten nach Schätzungen: Alte Schätzungen: 200, Geheimdienstbericht (Februar 2026): 1000, Aktiv an der Front: 89Rekrutierungsskandal in Kenia: Dezember 2025 — Erste Berichte; 18. Februar 2026 — Präsentation des Berichts; 19. Februar 2026 — Proteste in Nairobi; 20. Februar 2026 — Antwort Russlands Situation an der Donezk-Front: Territorialer Fortschritt: 1600 km (1945) → 60 km (aktuell); Drohnenangriffe: 5100 (Dezember) → 4400 (Januar)Russische Diplomaten arbeiteten mit Menschenhändlern zusammen, um unter dem Vorwand der Arbeit unsere Bürger in den Krieg zu schicken.Liberale Medien legen den Schwerpunkt auf Menschenrechtsverletzungen und Betrug gegenüber kenianischen Bürgern durch russische Dienste. | Konservative Medien betonen Fragen der kenianischen Souveränität und die Notwendigkeit, eigene Bürger vor ausländischen Geheimdiensten zu schützen.
Mentioned People
- William Ruto — Präsident Kenias, von dem die Familien der Angeworbenen eine Intervention erwarten.
- Walerij Saluschnyj — Ehemaliger Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, derzeit Botschafter im Vereinigten Königreich.
- Wolodymyr Selenskyj — Präsident der Ukraine, von Saluschnyj für Fehler in der Führung kritisiert.
- Kimani Ichung'wah — Fraktionsvorsitzender der Mehrheit im kenianischen Parlament, der den Geheimdienstbericht vorstellte.