Rettungskräfte in der normannischen Ortschaft Fécamp haben zwei Frauen und einen Mann gefunden, die in einem ausgedehnten System unterirdischer Gänge nahe der Kirche Saint-Étienne vermisst wurden. Das Trio war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in für die Öffentlichkeit gesperrte Galerien eingedrungen. Die umfangreiche Rettungsoperation, bei der erhebliche Kräfte zum Einsatz kamen, endete am Freitagabend mit vollem Erfolg, und der Gesundheitszustand der Gefundenen wurde als gut bezeichnet.
Erfolgreicher Abschluss der Rettungsaktion
Alle drei Personen wurden am Freitagabend nach mehrstündiger Suche in Fécamp lebend und gesund gefunden.
Illegaler Eintritt in die Untergründe
Die Gruppe war gegen 2:00 Uhr morgens in Galerien eingedrungen, die für die Öffentlichkeit gesperrt waren.
Komplexes Gangsystem
Die Untergründe bei der Kirche Saint-Étienne sind als ausgedehnte und schwer zu durchsuchende Labyrinthe bekannt.
In der im Département Seine-Maritime gelegenen Ortschaft Fécamp kam es zu einer dramatischen Rettungsaktion, die die Aufmerksamkeit der französischen Medien auf sich zog. Drei Personen – zwei Männer und eine Frau – waren gegen 2:00 Uhr morgens in unterirdische Stollen eingedrungen, deren Erkundung strengstens verboten ist. Da die Vermissten nicht nach Hause zurückkehrten, wurde die Feuerwehr am frühen Freitagnachmittag über den Vorfall informiert, was sofortige Suchmaßnahmen auslöste.
Die Situation war aufgrund der Beschaffenheit des Ortes besonders gefährlich. Die lokalen Untergründe bei der Kirche Saint-Étienne werden von der Präfektur als ausgedehnt und äußerst komplex beschrieben. Bei der Suchaktion kam Spezialausrüstung zum Einsatz, um die Eindringlinge im Labyrinth der Gänge zu lokalisieren. Die französische Küste der Normandie ist reich an zahlreichen Höhlen und künstlichen Galerien, die oft aus der Zeit des Kalksteinabbaus oder von Verteidigungsanlagen aus dem Zweiten Weltkrieg stammen und eine Herausforderung für Rettungskräfte darstellen. Nach mehreren Stunden intensiver Bemühungen kamen gegen 18:00 Uhr optimistische Nachrichten über die Auffindung der gesamten Gruppe. 3 — Personen wurden unversehrt und gesund in den Untergründen gefunden
Eine offizielle Mitteilung der Behörden bestätigte, dass die vor Ort durchgeführte medizinische Untersuchung beruhigend ausfiel und bei den Betroffenen keine ernsthaften Verletzungen festgestellt wurden. Der Vorfall bot den lokalen Behörden Anlass, erneut vor dem eigenmächtigen Betreten gefährlicher und gesperrter unterirdischer Anlagen zu warnen, was stets das Risiko von Lebensgefahr und den Einsatz kostspieliger Rettungsressourcen mit sich bringt. Die Operation wurde beendet und die Zugänge zu den Galerien erneut gesichert.
„Ihre medizinische Untersuchung erwies sich als beruhigend.” — Mitteilung der Präfektur Seine-Maritime