Am Landgericht Warschau hat der Prozess gegen den ehemaligen Polizeihauptmeister Bartosz Turek begonnen, der sich wegen fahrlässiger Verursachung eines Unfalls in der Polizeidienststelle in Nowy Dwór Mazowiecki verantworten muss. Der Vorfall ereignete sich im März 2023 bei der Sicherstellung einer Jagdwaffe. Das Sturmgewehr "Grot" war nicht geladen, aber während der Handhabung eines Jagdstutzens kam es zu einem versehentlichen Schuss. Das Projektil durchschlug die Wand eines Wirtschaftsraums und landete in einem benachbarten Raum, in dem sich niemand befand. Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Versehentlicher Schuss in der Dienststelle

Im März 2023 kam es während der Sicherstellung einer Jagdwaffe in der Polizeidienststelle in Nowy Dwór Mazowiecki zu einem versehentlichen Schuss aus einer im Stutzen verbliebenen Patrone. Das Projektil durchschlug die Wand eines Wirtschaftsraums und landete in einem Nachbarzimmer, in dem sich niemand befand. Der Vorfall ereignete sich, als der ehemalige Hauptmeister Bartosz Turek die Waffe handhabte.

Prozess gegen ehemaligen Polizisten

Am Dienstag begann vor dem Landgericht Warschau der Prozess gegen Bartosz Turek, einen ehemaligen Polizeihauptmeister. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen ihn die Anklage der fahrlässigen Verursachung eines Unfalls. Turek bekannte sich nicht schuldig. Die Anklageschrift wurde ihm im Februar 2024 zugestellt, der Vorfall ereignete sich im März 2023. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Umstände und Ablauf des Vorfalls

Während eines Einsatzes zur Konfiszierung einer Jagdwaffe sicherten die Beamten das Sturmgewehr "Grot" und einen Jagdstutzen der Marke Tikka. Der "Grot" war entladen und gesichert. Während der Handhabung des Stutzens, der ebenfalls als entladen galt, kam es zu einem unerwarteten Schuss. Die Waffe war dem Eigentümer im Zusammenhang mit dem Verdacht des illegalen Besitzes abgenommen worden.

Konsequenzen und Ermittlungen

Nach dem Vorfall wurden Ermittlungen eingeleitet, in deren Folge Bartosz Turek angeklagt wurde. Der Prozess begann am Landgericht Warschau. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich mehrere andere Polizisten im Raum, aber niemand wurde verletzt. Der Fall betrifft die Verletzung von Sicherheitsregeln im Umgang mit Schusswaffen auf dem Gelände einer Polizeidienststelle.

Am Landgericht Warschau hat am Dienstag der Prozess gegen den ehemaligen Polizeihauptmeister Bartosz Turek begonnen, der wegen fahrlässiger Verursachung eines Unfalls angeklagt ist, der sich im März 2023 auf dem Gelände der Polizeidienststelle in Nowy Dwór Mazowiecki ereignete. Der Vorfall bestand in einem versehentlichen Schuss aus einer Jagdwaffe während deren Sicherstellung. Laut den Ermittlungsakten waren die Beamten wegen der Konfiszierung einer Jagdwaffe im Einsatz. Sie sicherten das Sturmgewehr "Grot", das entladen und gesichert war, sowie einen Jagdstutzen der Marke Tikka. Während der Handhabung des Stutzens, von dem angenommen wurde, dass er ebenfalls entladen sei, kam es zu einem unerwarteten Schuss. Eine in der Kammer verbliebene Patrone durchschlug die Wand des Wirtschaftsraums, in dem sich Polizisten befanden, und landete in einem Nachbarzimmer. Glücklicherweise war im benachbarten Raum zu diesem Zeitpunkt niemand anwesend, sodass es keine Verletzten gab. Die Staatsanwaltschaft wirft Turek vor, die Sicherheitsregeln im Umgang mit Schusswaffen verletzt zu haben, was zu einer direkten Gefährdung von Leben und Gesundheit anderer Personen in der Dienststelle führte. Die Regeln für den sicheren Umgang mit Schusswaffen sind ein grundlegender Bestandteil der Ausbildung jedes Angehörigen der uniformierten Dienste und jedes Jägers. In Polen werden sie unter anderem durch das Waffen- und Munitionsgesetz sowie interne Verfahrensvorschriften der Formationen geregelt. Versehentliche Schüsse, sogenannte "negligent discharges", stellen eine schwerwiegende Verletzung dieser Vorschriften dar und können selbst in spezialisierten Einheiten zu tragischen Folgen führen. Bartosz Turek, der zum Zeitpunkt des Vorfalls im Dienst war, bekannte sich nicht schuldig. Die Anklageschrift wurde ihm im Februar 2024 zugestellt. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Während der ersten Verhandlung hörte das Gericht Zeugen und sichtete Beweismaterial, einschließlich waffenkundlicher Gutachten. Die Waffe, der Tikka-Stutzen, war dem Eigentümer im Zusammenhang mit dem Verdacht des illegalen Besitzes abgenommen worden. Die Tatsache, dass sich in der sichergestellten Waffe noch eine Patrone befand, deutet auf mögliche Versäumnisse in mehreren Phasen des Verfahrens hin – sowohl bei der Übernahme der Waffe vom Bürger als auch bei der späteren Überprüfung durch die Beamten. Dieser Vorfall verdeutlicht das Risiko, das mit der Handhabung jeder Schusswaffe verbunden ist, selbst wenn sie als "gesichert" gilt. Der Fall ist nicht nur für den Angeklagten selbst von Bedeutung, sondern auch für das Image und die Sicherheitsstandards der polnischen Polizei. Der Unfall in einem geschlossenen, bewachten Objekt wie einer Polizeidienststelle stellt die geltenden Verfahren für die Lagerung und Sicherstellung von Waffen als Beweismittel in Frage. Die nächste Gerichtssitzung in dieser Sache wurde für den nächsten Monat angesetzt. Der Prozess findet unter medialer Beobachtung statt, was die Bedeutung des Themas Innere Sicherheit der Dienste unterstreicht.

Mentioned People

  • Bartosz Turek — Ehemaliger Polizeihauptmeister, angeklagt wegen fahrlässiger Verursachung eines Unfalls in der Dienststelle in Nowy Dwór Mazowiecki.