Die Lage an der afghanisch-pakistanischen Grenze ist zu einem offenen bewaffneten Konflikt eskaliert. Nach einer Reihe verheerender pakistanischer Luftangriffe auf afghanische Städte, darunter Kabul, haben die Behörden in Afghanistan die Abschuss eines pakistanischen Kampfflugzeugs und die Gefangennahme des Piloten gemeldet. Islamabad hat offiziell den Kriegszustand mit den Taliban erklärt und beschuldigt sie der Unterstützung des Terrorismus, während die internationale Gemeinschaft zur sofortigen Deeskalation in dieser instabilen Region aufruft.
Abschuss eines pakistanischen Kampfflugzeugs
Die afghanischen Streitkräfte meldeten die Abschuss einer pakistanischen Kampfmaschine und die Gefangennahme ihres Piloten nach einer Reihe von Luftangriffen auf afghanisches Territorium.
Pakistan erklärt Kriegszustand
Islamabad hat den Dialog mit den Taliban offiziell abgebrochen und erklärt, einen offenen Krieg als Reaktion auf das Fehlen von Maßnahmen gegen die TTP-Terroristen zu führen.
Hohe Zahl von Todesopfern
Die pakistanische Armee behauptet, dass bei den jüngsten Luftangriffen auf Stützpunkte von Kämpfern über 300 afghanische Soldaten und Partisanen getötet wurden.
US-Unterstützung für Pakistan
Die Regierung in Washington erklärte ihre Unterstützung für das Recht Pakistans auf Selbstverteidigung, während die Europäische Union zum Frieden aufruft.
Die Spannungen zwischen Pakistan und den in Afghanistan regierenden Taliban haben einen kritischen Punkt erreicht und sich zu regelrechten Kriegshandlungen entwickelt. Die neuesten Berichte vom 28. Februar 2026 deuten auf die Abschuss eines pakistanischen Kampfflugzeugs über afghanischem Territorium hin. Afghanische Regierungsquellen gaben an, der Pilot der Maschine sei von ihren Streitkräften gefangen genommen worden. Dies ist eine direkte Reaktion auf die massive Luftkampagne Islamabads, die in den letzten Tagen Schlüsselziele tief in Afghanistan, einschließlich der Hauptstadt Kabul, getroffen hat. Pakistan behauptet, durch präzise Luftangriffe seien über 300 Kämpfer der afghanischen Streitkräfte ausgeschaltet worden. Die Behörden in Islamabad lehnten die Möglichkeit eines Dialogs kategorisch ab und erklärten den Zustand der „offenen Kriegsführung” mit dem Taliban-Regime, was eine drastische Wende in den Beziehungen beider Staaten darstellt, die historisch komplizierte diplomatische Bindungen unterhielten. Die Hauptursache für die Eskalation ist der Vorwurf, die Taliban würden der Gruppe TTP Unterschlupf gewähren, die regelmäßig Terroranschläge auf pakistanischem Territorium verübt. Obwohl die Taliban nach den ersten Luftangriffen ihre Verhandlungsbereitschaft erklärt hatten, sah Islamabad die diplomatische Geduld als erschöpft an. Die Stadt Dschalalabad wurde zum Ziel weiterer Explosionen, was die von Nachbarstaaten unternommenen Vermittlungsversuche zusätzlich erschwert. Die Vereinigten Staaten haben offiziell das Recht Pakistans auf Selbstverteidigung unterstützt, was Kritik von Beobachtern hervorrief, die eine Destabilisierung der gesamten südasiatischen Region befürchten. Der Rat der Europäischen Union forderte beide Seiten auf, von weiteren militärischen Aktionen abzusehen, und verwies auf das Risiko einer humanitären Katastrophe. Die Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan, bekannt als Durand-Linie, wurde 1893 von den Briten gezogen und wurde von den Regierungen in Kabul nie vollständig anerkannt, was seit Jahrzehnten ein Zündstoff für Grenzkonflikte und ethnische Spaltungen unter den Paschtunen darstellt. Die aktuelle operative Lage deutet auf eine Zunahme von Grenzzwischenfällen hin, und beide Seiten sammeln erhebliche Kräfte in Schlüsselsektoren. Pakistan, das über eine moderne Luftwaffe und logistische Unterstützung durch Großmächte verfügt, strebt die Zerstörung von TTP-Stützpunkten an, während die afghanischen Taliban das schwierige Gelände und erbeutete Waffen für Guerillakämpfe und Luftabwehr nutzen. Diese Eskalation erfolgt zu einem Zeitpunkt, als die internationale Gemeinschaft auf eine Stabilisierung Afghanistans nach dem Abzug der westlichen Koalitionstruppen im Jahr 2021 gehofft hatte. Die derzeitige Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass die Region in eine neue, blutige Phase der Destabilisierung eintritt, deren Auswirkungen weit über die Grenzen der beiden beteiligten Staaten hinausreichen könnten. „This is no longer a counter-terrorism operation; this is open war against those who provide sanctuary to Pakistan's enemies.” (Dies ist keine Anti-Terror-Operation mehr; dies ist offener Krieg gegen diejenigen, die Pakistans Feinden Zuflucht gewähren.) — Sprecherin Islamabads
Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen das Risiko einer humanitären Krise und die Notwendigkeit von Verhandlungen und kritisieren die US-Unterstützung für die Luftangriffe. Konservative Medien betonen das Recht Pakistans auf die Beseitigung terroristischer Bedrohungen und die Schwäche der Taliban-Diplomatie.