Die Behörden von Wrocław haben die Übernahme von 65 Hektar Land im Süden der Stadt vom Staat abgeschlossen. Die Flächen zwischen den Siedlungen Jagodno und Wojszyce wurden kostenlos vom Nationalen Zentrum zur Unterstützung der Landwirtschaft übergeben. Die am Mittwoch unterzeichnete notarielle Urkunde beendet ein Jahrzehnt der Bemühungen um die Schaffung eines riesigen Wald-Park-Komplexes, der als grüne Lunge dieses Teils der Metropole dienen und der Erholung Tausender Einwohner dienen soll.
Historische Übergabe von Grundstücken
Wrocław erhielt vom KOWR kostenlos 65 Hektar Land im Wert von 40 Millionen Złoty an der Grenze von Jagodno und Wojszyce.
Grüne Lunge des Südens
Auf dem übernommenen Gelände entsteht der Grüne Keil Süd Wrocław, der einer der größten Parks der Stadt sein wird.
Jahrzehnt der Bemühungen der Bewohner
Um den Abschluss der Übernahme der Grundstücke haben sich lokale Ratsmitglieder und Bewohner der südlichen Stadtteile Wrocławs 10 Jahre lang bemüht.
Nach zehn Jahren intensiver Bemühungen und Verhandlungen ist Wrocław Eigentümer strategischer Grundstücke mit einer Fläche von 65 Hektar geworden. Die Übergabe des Landes durch das Nationale Zentrum zur Unterstützung der Landwirtschaft erfolgte kostenlos, obwohl der Marktwert der Immobilie auf über 40 Millionen Złoty geschätzt wird. Die feierliche Unterzeichnung der notariellen Urkunde fand am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, unter Beteiligung von Präsident Jacek Sutryk und Vertretern der Regierungsverwaltung statt. Die Stadt verpflichtete sich, das Gebiet innerhalb des nächsten Jahrzehnts für Erholungszwecke zu entwickeln. Die Idee der grünen Keile stammt aus der Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts und sieht unbebaute Vegetationsstreifen vor, die den Zufluss frischer Luft in die Stadtzentren ermöglichen und vor der sogenannten Wärmeinsel schützen. Auf den erworbenen Flächen, die derzeit hauptsächlich landwirtschaftliche Brachflächen sind, entsteht der Grüne Keil Süd Wrocław. Dies wird der viertgrößte Parkbereich der Stadt sein und ein Schlüsselelement der blau-grünen Infrastruktur darstellen. Die Pläne sehen breite öffentliche Konsultationen mit den Bewohnern der Siedlungen Jagodno und Wojszyce vor, damit die endgültige Gestalt des Parks den realen Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaft entspricht. Das Projekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der Kommunalverwaltung mit den Siedlungsräten, deren Vertreter wie Piotr Falkowski und Marcin Ogrodnik seit Jahren den Schutz dieser Gebiete vor Wohnbebauung gefordert haben. Die Umsetzung der Investition bedeutet eine endgültige Blockade der Möglichkeit, diese Grundstücke für Entwicklungszwecke zu verkaufen. Minister Stefan Krajewski betonte, dass dies ein Beispiel für die vorbildliche Nutzung von Vermögen des Staatsschatzes für soziale Zwecke ist. Die Übergabe ist dauerhaft, was garantiert, dass der Süden Wrocławs eine dauerhafte Schutzbarriere gegen dichte Bebauung erhält und gleichzeitig Raum für neue Baumpflanzungen und die Anlage von Spazierwegen schafft. „Wir wollen, dass dieses riesige Gebiet die grüne Lunge Wrocławs wird. Zusammen mit den Bewohnern, den Siedlungsräten und lokalen Führungspersönlichkeiten haben wir eine Reihe von Gesprächen über seine Zukunft geführt.” — Jacek Sutryk Status der Grundstücke im Süden Wrocławs: Eigentum: Staatsschatz (KOWR) → Gemeinde Wrocław; Bestimmung: Landwirtschaftliche Brachflächen → Stadtpark und -wald (Grüner Keil); Marktwert: 40 Mio. Złoty → 40 Mio. Złoty (kostenlose Übergabe) 65 ha — Fläche des neuen Stadtparks
Mentioned People
- Jacek Sutryk — Präsident von Wrocław, der die notarielle Urkunde über die Übernahme von 65 Hektar Land für den Park unterzeichnete.
- Stefan Krajewski — Minister, der in den Prozess der Übergabe von staatlichem Land für soziale Zwecke in Wrocław involviert war.
- Henryk Smolarz — Generaldirektor des Nationalen Zentrums zur Unterstützung der Landwirtschaft, Unterzeichner der notariellen Urkunde.
- Piotr Falkowski — Siedlungsrat, der sich für die Schaffung des Grünen Keils engagierte.
- Marcin Ogrodnik — Lokaler Aktivist und Siedlungsrat, der die Initiative zum Schutz der Grünflächen unterstützte.