Die Polnische Bergbaugruppe und die Berg- und Hüttenakademie Krakau haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist es, Konzepte für eine neue Nachnutzung künftiger Bergbaufolgeflächen zu erarbeiten. Die Absichtserklärung unterzeichneten PGG-Vorstandsvorsitzender Łukasz Deja und AGH-Prorektor Prof. Rafał Wiśniowski. Dies soll der erste Schritt sein, um diesen Gebieten neue wirtschaftliche Funktionen zu verleihen, anstatt sie stillzulegen.

Partnerschaft für die Transformation

Polska Grupa Górnicza und die Akademia Górniczo-Hutnicza haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam Ideen für die Zukunft von Bergbaufolgeflächen zu suchen. Ziel ist die bestmögliche Nutzung des Potenzials dieser Gebiete.

Neue Funktionen statt Stilllegung

Die Parteien wollen den Flächen neue wirtschaftliche Funktionen zuweisen, was eine Alternative zu ihrer vollständigen Stilllegung nach Beendigung des Kohleabbaus darstellen soll. Erwogen wird die Nutzung der Infrastruktur für die Energieerzeugung oder -speicherung.

Kontext der kommunalen Herausforderungen

Die Transformation der Bergbauregionen stellt die Selbstverwaltungen vor eine Bewährungsprobe in Bezug auf das Wassermanagement und Geländedeformationen. In diesen Prozess sind auch das Staatliche Geologische Institut und das Obere Bergamt eingebunden.

Das größte polnische Kohleunternehmen, die Polska Grupa Górnicza (PGG), und die Akademia Górniczo-Hutnicza (AGH) in Krakau haben eine Zusammenarbeit zur Transformation von Bergbaufolgeflächen aufgenommen. Am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die gemeinsame Suche nach Lösungen für die künftige Nachnutzung dieser Gebiete einleiten soll. Das Dokument wurde von PGG-Vorstandsvorsitzendem Łukasz Deja und AGH-Prorektor für Zusammenarbeit Prof. Rafał Wiśniowski unterzeichnet. Wie PGG betont, ist das Ziel die bestmögliche Nutzung des Potenzials der Bergbaufolgeflächen durch die Zuweisung neuer wirtschaftlicher Funktionen.

Die polnische Kohlebergbauindustrie, jahrzehntelang ein Schlüsselelement der Wirtschaft, steht seit Jahren vor der Herausforderung der Energiewende. Frühere Pläne sahen oft einfach die Stilllegung von Bergwerken nach Erschöpfung der Lagerstätten vor. Derzeit werden Modelle gesucht, die den Wert erhalten und die bestehende Infrastruktur sowie das Humankapital nutzbar machen.

Die Vereinbarung hat Absichtserklärungscharakter und stellt einen ersten Schritt dar. Die Parteien werden gemeinsam die Möglichkeiten analysieren, Bergbauinfrastruktur, einschließlich unterirdischer Hohlräume, für Zwecke im Zusammenhang mit der Energieerzeugung oder -speicherung zu nutzen. Wie Kommentatoren anmerken, könnte dieser Weg ein Wendepunkt sein, der den Abschied vom traditionellen Stilllegungsmodell zugunsten einer modernen Transformation bedeutet. Potenzielle Projekte könnten ehemalige Bergbauflächen in moderne Zentren für grüne Energie umwandeln. Gleichzeitig finden im Rahmen der stattfindenden Schule für Untertagebau Gespräche über die Herausforderungen für die Selbstverwaltungen der Bergbaugemeinden statt. Generaldirektor für Umweltschutz Piotr Otawski sowie Vertreter des Verbands der Bergbaugemeinden diskutieren über Schlüsselprobleme wie die Nachnutzung von Grubenwässern und Geländedeformationen. In den Prozess der sicheren Transformation der Regionen sind auch staatliche Institutionen eingebunden: das Staatliche Geologische Institut (PIG) und das Obere Bergamt (WUG). Die Führung von PGG bekundet seit längerer Zeit den Willen, das Unternehmen in den Prozess der Energiewende einzubinden. Die unterzeichnete Vereinbarung mit der renommierten technischen Hochschule AGH stellt eine konkrete Umsetzung dieser Absichtserklärungen dar. Die erarbeiteten Konzepte sollen in Zukunft der praktischen Nachnutzung von Flächen dienen, die ihre Funktion als Bergwerke verlieren werden.

Mentioned People

  • Łukasz Deja — Vorstandsvorsitzender der Polska Grupa Górnicza (PGG), Unterzeichner der Absichtserklärung mit AGH
  • Rafał Wiśniowski — Professor, Prorektor für Zusammenarbeit der Akademia Górniczo-Hutnicza in Krakau, Unterzeichner der Absichtserklärung mit PGG
  • Piotr Otawski — Generaldirektor für Umweltschutz, Teilnehmer an Debatten über die Transformation von Bergbaufolgeregionen