Ukrainische Drohnen haben einen erfolgreichen Angriff auf eine Treibstoffbasis im russischen Gebiet Pskow durchgeführt, was eine Reihe von Explosionen und Brände auslöste. Gleichzeitig verzeichnet die ukrainische Armee die größten territorialen Fortschritte seit 2023, was Experten mit der Einschränkung des Zugangs russischer Streitkräfte zu Starlink-Systemen in Verbindung bringen. Unterdessen leidet die Zivilbevölkerung in der Ukraine unter Rekordfrösten und der vorsätzlichen Zerstörung der Energieinfrastruktur durch Russland, was die humanitäre Krise im vierten Kriegsjahr verschärft.
Schlag gegen die Logistik
Ukrainische Drohnen trafen eine Treibstoffbasis im Gebiet Pskow, was die Manövrier- und Logistikfähigkeiten der Armee der Russischen Föderation direkt einschränkt.
Blockade des Starlink-Systems
Russische Streitkräfte verloren den Zugang zum Satelliteninternet, was nach Ansicht von Beobachtern des ISW zu den erfolgreichen Geländegewinnen der Ukraine beigetragen hat.
Energiekrise
Rekordfröste von bis zu -20 Grad und russische Angriffe auf Heizkraftwerke haben Millionen Ukrainer ohne Zugang zu Wärme und Wasser gelassen.
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) bestätigte einen massiven Drohnenangriff auf eine russische Treibstoffbasis im Gebiet Pskow. Offiziellen Mitteilungen zufolge ist diese Operation Teil der Strategie der systematischen Schwächung der logistischen Grundlagen der russischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium meldete die angebliche Abschuss von 113 unbemannten Flugkörpern, doch lokale Behörden räumten ein, dass in der Raffinerie Welikije Luki ein Brand in einem Treibstofftank ausgebrochen sei. Seit Beginn der Vollinvasion im Jahr 2022 hat die Ukraine schrittweise die Reichweite ihrer Angriffe auf strategische Ziele tief im russischen Territorium erhöht und dabei zunehmend modernere Kamikaze-Drohnen eingesetzt. Gleichzeitig wurde an der Front ein bedeutender territorialer Durchbruch verzeichnet. Eine Analyse der Daten des Institute for the Study of War (ISW) zeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte in nur fünf Tagen etwa 201 km² Gelände befreit haben. Diese Situation fiel mit Berichten zusammen, dass russische Einheiten von Starlink-Terminals abgeschnitten wurden. Die Entscheidung von Elon Musk, den Zugang für Besatzungskräfte zu blockieren, verursachte Chaos im russischen Gefechtsstand- und Kontrollsystem. „Ich brauche diesen historischen Unsinn nicht, um diesen Krieg zu beenden und zur Diplomatie überzugehen.” — Wołodymyr Zełenski Die Worte des ukrainischen Präsidenten sind eine scharfe Antwort auf die Propagandanarrative des Kremls und den diplomatischen Druck bezüglich angeblicher territorialer Zugeständnisse. Die Lebensbedingungen der Zivilisten in der Ukraine sind aufgrund der militärischen Instrumentalisierung der Kälte kritisch geworden. Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius verstärken das Leiden der Bewohner von Städten wie Kiew oder Charkiw, wo regelmäßige Raketenangriffe Heizkraftwerke zerstören. Der Bau von Wärmezelten wird zur einzigen Überlebenschance für Tausende von Menschen, die ohne Heizung und fließendes Wasser sind. 201 km² — Territorium, das die Ukraine in fünf Tagen zurückerobert hat Umfang der Drohnenangriffe (Anzahl der Einheiten): Russische Meldungen über Abschüsse: 113, Durchschnittliche tägliche Angriffsanzahl: 85 Schlüsselereignisse der Woche: 14. Februar — Beginn der Gegenoffensive; 18. Februar — Starlink-Blockade; 19. Februar — Angriff im Gebiet Pskow Liberale Medien betonen die Wirksamkeit ukrainischer Angriffe und territoriale Erfolge als Beweis für die Notwendigkeit weiterer militärischer Unterstützung. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Kriegskosten und die schwierige humanitäre Lage und deuten auf die Notwendigkeit einer schnelleren diplomatischen Lösung hin.
Mentioned People
- Wołodymyr Zełenski — Präsident der Ukraine, der die russische Propaganda und den Druck auf ungünstige territoriale Zugeständnisse kritisierte.
- Elon Musk — Eigentümer von SpaceX, dessen Entscheidung, den Zugang zum Starlink-System für Russen einzuschränken, die Frontsituation beeinflusste.
- Aleksandr Łukaszenko — Präsident von Belarus, der mit neuen ukrainischen Sanktionen belegt wurde, weil er die russische Invasion unterstützte.