Das spanische Nationale Statistikinstitut (INE) hat den Bruch eines zehnjährigen demografischen Abwärtstrends gemeldet. Im Jahr 2025 kamen in Spanien 321.164 Kinder zur Welt, was einem Anstieg von etwa 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig deuten die Daten auf ein fortschreitendes Phänomen der Mutterschaftsverzögerung und eine dynamische Entwicklung der Unternehmensgründungen hin, bei einer Rekordzahl neu registrierter Handelsgesellschaften im ganzen Land.

Bruch des demografischen Trends

Nach einem Jahrzehnt kontinuierlichen Rückgangs verzeichnete Spanien einen Anstieg der Geburtenzahl um 1%, was sich auf 321.164 Neugeborene im Jahr 2025 auswirkte.

Rekordgeschäftstätigkeit

Im Jahr 2025 wurden fast 129.000 Gesellschaften gegründet, was einem Anstieg von 7,9% entspricht und das stärkste Ergebnis der letzten Jahre darstellt.

Späte Mutterschaft als Norm

Über 40% der Mütter in Spanien sind über 35 Jahre alt, und in einigen Regionen gebären Frauen über 40 häufiger als solche unter 25.

Die neuesten Daten des Nationalen Statistikinstituts bringen vorsichtigen Optimismus für die spanische Demografie. Im Jahr 2025 wurden 321.164 Geburten registriert, was einen Anstieg um 3.159 Kinder (1%) im Vergleich zum Rekordtiefjahr 2024 darstellt. Dies ist das erste positive Ergebnis seit 2014, obwohl Experten betonen, dass die Geburtenzahl immer noch um 24% niedriger ist als vor einem Jahrzehnt. Die meisten Kinder wurden im September und Oktober geboren, während Regionen wie Galicien oder Kastilien und León eine leichte Verbesserung verzeichneten, trotz eines weiterhin negativen natürlichen Bevölkerungswachstums. Parallel zu den demografischen Veränderungen erlebt Spanien einen Boom im privaten Sektor. Laut dem Kollegium der Registerführer entstanden im Jahr 2025 128.871 neue Gesellschaften, was einem Anstieg von 7,9% entspricht. Dies ist das höchste Ergebnis seit Jahren und bestätigt das fünfte Jahr in Folge mit einer Dynamik von über 100.000 neuen Unternehmen. Ein interessantes Phänomen ist die interne Geschäftsmigration – Andalusien wurde zum Zufluchtsort für Unternehmen, die aus Madrid und Katalonien fliehen, und nahm 664 Unternehmen auf. Spanien kämpft seit Jahren mit einer der niedrigsten Fertilitätsraten in Europa. Seit der Finanzkrise 2008 wurde die wirtschaftliche Stabilität der jüngeren Generationen erschüttert, was zu einer systematischen Verschiebung der Entscheidung für Kinder führte. Die Analyse der Altersstruktur der Mütter zeigt einen sich vertiefenden Trend: 40,1% der Geburten betreffen Frauen über 35 Jahre. In Regionen wie Galicien übersteigt die Zahl der Mütter über vierzig die der unter Fünfundzwanzigjährigen. Obwohl die Gesamtbevölkerung Spaniens 49,5 Millionen Einwohner überschritten hat, wird dieses Wachstum hauptsächlich durch Migration angetrieben, da die allgemeine natürliche Bilanz mit 122.167 Personen negativ blieb. „Seit der Genehmigung der Strategie zur Unterstützung der Mutterschaft und zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben hat die Zahl der Geburten in der Region Madrid nicht aufgehört zu steigen.” — Miguel Ángel García Martín Geburtenzahl in Spanien: 2015: 420.0, 2024: 318.0, 2025: 321.1128 871 — neue Firmen wurden in Spanien im Jahr 2025 registriertDemografische Indikatoren 2025 vs 2024: Geburtenzahl: 318.005 → 321.164; Sterbefälle: 436.000 → 446.982; Natürliche Bilanz: -117.995 → -122.167Liberale Medien betonen die Rolle der Einwanderung bei der Rettung der Demografie sowie soziale Veränderungen wie das Kennenlernen von Paaren über das Internet. | Konservative Titel heben die Erfolge der familienfreundlichen Politik in von der Rechten regierten Regionen wie Madrid hervor.

Mentioned People

  • Miguel Ángel García Martín — Sprecher der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Madrid, der den Geburtenanstieg der regionalen Politik zuschreibt.
  • El Gran Wyoming — Bekannter spanischer Fernsehmoderator, der die demografischen Daten in der Sendung El Intermedio kommentiert.