Ein plötzlicher Wintereinbruch in den Niederlanden hat zur Streichung von mindestens 170 Flügen auf einem der größten europäischen Flughäfen, dem Amsterdamer Schiphol, geführt. Intensive Schneefälle und starker Wind zwangen die Fluggesellschaften, darunter vor allem die nationale Fluggesellschaft KLM, dazu, Verbindungen zu streichen, die für die Abendstunden geplant waren. Im ganzen Land gilt die zweite Stufe einer meteorologischen Warnung aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen.
Massenhafte Flugstreichungen
Aufgrund von Schneefällen und Wind wurden am Sonntag 170 Flüge auf dem Flughafen Schiphol gestrichen.
Nationale Fluggesellschaft am stärksten betroffen
Die Fluggesellschaft KLM ist für fast 150 aller an diesem Tag gestrichenen Verbindungen verantwortlich.
Wetterwarnung der zweiten Stufe
Die Agentur KNMI gab die zweite Stufe der Warnung für die gesamten Niederlande heraus und sagte weitere Schneefälle voraus.
Der Wintereinbruch in den Niederlanden führte am Sonntag zu erheblichen Behinderungen im Luftverkehr. Die Behörden des Flughafens Amsterdam-Schiphol informierten über die Notwendigkeit, 170 Flüge zu streichen, von denen fast 150 von der Fluggesellschaft KLM betrieben wurden. Diese Entscheidung basierte auf Prognosen des niederländischen meteorologischen Instituts KNMI, das vor Schneefällen von 3 bis 5 Zentimetern und böigem Wind gewarnt hatte. Die Streichungen betrafen hauptsächlich Flüge, die zwischen 17:00 Uhr und Mitternacht geplant waren. Die Flughafenleitung betonte, dass die Sicherheit der Passagiere und des Personals Priorität bleibe, was eine präzise Räumung der Start- und Rollbahnen erfordere. Der Flughafen Schiphol, der 1916 als Militärbasis eröffnet wurde, ist heute einer der wichtigsten Umsteigeknotenpunkte in Europa und bedient jährlich zig Millionen Reisende aus der ganzen Welt. Die Wetterlage zwang die Flughafendienste, Verfahren zur Enteisung von Flugzeugen einzuleiten, was in Verbindung mit eingeschränkter Sicht die operative Kapazität des Flughafens erheblich verringerte. Die niederländische Wetteragentur kündigte die zweite Warnstufe auf einer vierstufigen Skala an und wies auf eine von Süden ins Landesinnere ziehende Front hin. Meteorologen sagen voraus, dass nach dem Ende der Schneefälle gefährlicher Frost auftreten könnte, was die Situation auf den Straßen erschweren würde. Vertreter von KLM riefen die Passagiere auf, den Status ihrer Flüge regelmäßig zu überprüfen, und versicherten, dass sie alle Anstrengungen unternehmen, um die negativen Auswirkungen des Wetters zu minimieren. Medienberichten zufolge entschieden die Fluggesellschaften eigenständig über die Auswahl konkreter Verbindungen zur Streichung und versuchten, diejenigen von entscheidender Bedeutung beizubehalten. Obwohl 3-5 Zentimeter Schnee gering erscheinen mögen, stellen sie für einen so großen Flughafen wie Schiphol eine logistische Herausforderung dar, die die Koordination von Hunderten von Maschinen und Bodenpersonal erfordert. Der öffentliche Verkehr in der Umgebung von Amsterdam spürte ebenfalls die Auswirkungen des Wintereinbruchs, was die Logistik für Reisende, die zum Flughafen gelangen wollten, zusätzlich erschwerte. Anzahl der gestrichenen Flüge nach Fluggesellschaften: KLM: 150, Andere Fluggesellschaften: 20 170 — Flüge wurden aufgrund des Wintereinbruchs gestrichen Ablauf der meteorologischen Ereignisse: 15. Februar, 15:30 — Erste Meldungen; 15. Februar, 16:30 — Warnung angekündigt; 15. Februar, 17:00 — Beginn der Lähmung; 15. Februar, 19:45 — Verlagerung der Front
Die Medien betonen das Chaos und die Unannehmlichkeiten für Tausende von Passagieren und konzentrieren sich auf den emotionalen Aspekt der wartenden Menschen. | Experten weisen auf die Notwendigkeit hin, Sicherheitsverfahren strikt einzuhalten, auch auf Kosten der Flugverkehrsflüssigkeit.