Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft hat eine Reihe von Warnungen für viele Regionen Polens herausgegeben. Die kommenden Nächte bringen dichte Nebel, die die Sichtweite einschränken, sowie Frost, während die Temperaturen tagsüber deutlich höher sein werden. Parallel gelten hydrologische Warnungen der ersten und zweiten Stufe. An mehreren Pegelstationen, insbesondere im Einzugsgebiet der unteren Weichsel sowie in Ermland und Masuren, wurden Überschreitungen der Warn- und Alarmstufen registriert.
Gefährliche Straßenverhältnisse
Dichter Nebel und sich absetzender Raureif werden die Sichtweite nachts und morgens auf 100 Meter erheblich einschränken.
Hydrologische Gefahr
Überschrittene Alarmstufen an Flüssen in den Woiwodschaften Pommern und Ermland-Masuren aufgrund von Schneeschmelze.
Große Temperaturschwankungen
Frostige Nächte mit Bodenfrost wechseln zu sehr warmen, sonnigen Tagen mit Temperaturen bis zu 15 Grad.
Polen befindet sich derzeit unter dem Einfluss eines Hochdruckgebiets, was das Auftreten einer starken Temperaturinversion bedingt. Dieses Phänomen führt zur Bildung dichter Strahlungsnebel, die nachts und am frühen Morgen die Sichtweite auf nur hundert Meter einschränken können. Strahlungsnebel werden besonders im Gebiet von Großpolen bis Pommern sowie im Osten des Landes lästig sein. Die Meteorologen warnen, dass bei negativen Temperaturen der Nebel Raureif ablagern kann, was extrem gefährliche Bedingungen auf den Straßen schafft. Statistiken des IMGW zeigen, dass der März ein Monat mit großer Wettervariabilität ist, in dem regelmäßig polare Luftmassen mit wärmeren Luftmassen aus dem Süden aufeinandertreffen, was zu heftigen täglichen Temperaturschwankungen führt. Die hydrologische Lage bleibt angespannt, obwohl es in den letzten Tagen keine intensiven Regenfälle gab. Der Hauptfaktor, der den Anstieg des Wasserspiegels in den Flüssen beeinflusst, ist der Abfluss von Schmelzwasser aus höheren Teilen der Einzugsgebiete sowie Eisphänomene, die den freien Abfluss behindern. Die schwierigste Situation herrscht am Fluss Osa bei Graudenz sowie an kleineren Nebenflüssen der unteren Weichsel, wo die Alarmstufen überschritten wurden. Die Wasserbehörden überwachen die Hochwasserschutzdämme und wasserbaulichen Anlagen und appellieren an die Anwohner, in der Nähe von Flussbetten Vorsicht walten zu lassen. 20 stopni — beträgt derzeit die tägliche Temperaturdifferenz in einigen RegionenIn den Langfristprognosen gibt es Hinweise auf eine bevorstehende Erwärmung, die am Wochenende sogar 15 Grad Celsius bringen könnte. Die Meteorologen dämpfen jedoch die Begeisterung der Frühjahrsenthusiasten und weisen auf die Möglichkeit der Rückkehr winterlicher Ereignisse in der zweiten Märzhälfte hin. Die Hochdruckblockade, die derzeit für sonnige Tage sorgt, könnte von atlantischen Tiefdruckgebieten durchbrochen werden, was das Wetterbild vor dem bevorstehenden Osterfest radikal verändern würde. Derzeit erreicht der Luftdruck sehr hohe Werte, was bei empfindlichen Personen zu einer Verschlechterung des Wohlbefindens und zu Kopfschmerzen führen kann.