Die Freitagsauslosung im schweizerischen Nyon ergab die Paarungen für das Achtelfinale der Conference League. Lech Poznań trifft auf den ukrainischen Vertreter Schachtar Donezk, während Raków Częstochowa den italienischen Klub ACF Fiorentina empfängt. Für beide polnischen Teams ist dies eine außerordentlich schwierige Herausforderung, die jedoch enormes Prestige und die Chance auf einen historischen Erfolg birgt. Die Spiele dieser Phase sind für März angesetzt, wobei der Einzug in die Top-Acht des Wettbewerbs auf dem Spiel steht.

Schwierige Auslosung für Polen

Lech Poznań spielt gegen Schachtar Donezk, und Raków Częstochowa trifft auf den Finalisten der letzten Ausgabe, ACF Fiorentina.

Kontroversen um das Stadion

Schachtar Donezk hat erklärt, kein Heimspiel in Polen austragen zu wollen, was die Suche nach einer alternativen Spielstätte in Westeuropa erzwingt.

Kampf um die UEFA-Rangliste

Weitere Erfolge von Lech und Raków sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der hohen Position Polens in der nationalen Rangliste des europäischen Verbandes.

Die Zeremonie im UEFA-Hauptquartier in Nyon entschied über das sportliche Schicksal der letzten polnischen Vertreter in den Europapokalen. Die Conference League tritt in die entscheidende Phase ein, und die polnischen Klubs haben Gegner aus der obersten Schublade gezogen. Lech Poznań, trainiert von Niels Frederiksen, wird ein Hin- und Rückspiel gegen Schachtar Donezk bestreiten. Das ukrainische Team, regelmäßiger Teilnehmer der Champions League, ist in die niedrigere Wettbewerbsstufe abgestiegen, was es zu einem der Favoriten auf den Gesamtsieg macht. Der Trainer des „Kolejorze” räumte ein, dass Schachtar sein Wunschgegner aufgrund der Renommee des Klubs gewesen sei, obwohl Experten vor der hohen technischen Spielkultur des Gegners warnen. Parallel bereitet sich Raków Częstochowa auf das Aufeinandertreffen mit ACF Fiorentina vor, dem Finalisten der vorherigen Wettbewerbsausgabe. Die italienische Mannschaft ist polnischen Fans gut bekannt aus früheren Duelle mit Jagiellonia Białystok, die die Mannschaft aus Florenz ausschaltete. Italienische Medien beschreiben Raków bei der Analyse der Auslosung als „disziplinierten Monolithen”, was auf eine defensive Ausrichtung des polnischen Meisters im Aufeinandertreffen mit dem offensiven Stil der toskanischen Mannschaft hindeutet. Die Erfolge beider Klubs in dieser Saison haben bereits zu signifikanten finanziellen Gratifikationen geführt, die nach Schätzungen mehrere Millionen Euro überschritten haben, was eine wesentliche Stärkung der Budgets der Ekstraklasa darstellt. Seit 2021 verzeichnen polnische Klubs einen systematischen Fortschritt in den UEFA-Ranglisten, was Polen ermöglicht hat, in die Nähe des 12. Platzes aufzusteigen, der eine bessere Setzung in zukünftigen Ausgaben garantiert. Ein interessanter außersportlicher Aspekt bleibt die Frage des Stadions, auf dem Schachtar sein Heimspiel austragen wird. Berichten zufolge möchte die ukrainische Seite nicht in Polen spielen, was die Suche nach einem Austragungsort unter anderem in Deutschland erzwingt. Buchmacher geben den polnischen Klubs trotz Anerkennung der Klasse der Gegner Chancen auf einen ausgeglichenen Kampf, insbesondere in den Heimspielen. Hinter den Kulissen heißt es, dass der Einzug ins Viertelfinale im Kontext des Kampfes um den nationalen Punktedurchschnitt das absolute Minimalziel sei. Entscheidend für beide Trainer wird die konditionelle Vorbereitung sein, da der März traditionell eine intensive Phase in den nationalen Ligawettbewerben ist, die die Kadertiefe von Lech und Raków auf die Probe stellen wird. „Shakhtar is a great club with huge experience, but it is precisely against such opponents that we want to compete to show our value in Europe.” (Schachtar ist ein großartiger Klub mit großer Erfahrung, aber genau gegen solche Gegner wollen wir antreten, um unseren Wert in Europa zu zeigen.) — Trainer von Lech Poznań, der seine Zufriedenheit mit der Auslosung von Schachtar Donezk zum Ausdruck brachte.

Perspektywy mediów: Die Medien betonen die mutige Haltung von Lech und die Chance, die Überlegenheit des polnischen Trainingsgedankens gegenüber dem renommierten Gegner unter Beweis zu stellen. Kommentatoren dämpfen den Optimismus und verweisen auf die enorme finanzielle und personelle Diskrepanz zwischen den polnischen Klubs und ihren Gegnern.

Mentioned People

  • Niels Frederiksen — Trainer von Lech Poznań, der seine Zufriedenheit mit der Auslosung von Schachtar Donezk zum Ausdruck brachte.
  • Szymon Tomczyk — Sportdirektor von Lech Poznań, dessen Vorhersagen bezüglich der Auslosung sich bewahrheiteten.