Die Lage in Südasien hat sich nach nächtlichen Luftangriffen Pakistans auf Ziele in Afghanistan dramatisch verschärft. Islamabad kündigte den Beginn der Operation "Ghazab Lil Haq" an, und Regierungsvertreter bezeichneten die Situation als Zustand eines "offenen Krieges" gegen die Terrorismus unterstützenden Taliban. Bei der Operation kamen fast 300 Menschen ums Leben, und die internationale Gemeinschaft beobachtet den Konflikt einer Atommacht mit einem radikalen Regime mit Besorgnis.

Offizielle Kriegserklärung

Pakistan ist von Vergeltungsoperationen zur formellen Erklärung eines offenen bewaffneten Konflikts mit dem Taliban-Regime übergegangen.

Massive Luftangriffe

22 Standorte in Afghanistan, darunter Ziele in Kabul, wurden bombardiert, was zum Tod von fast 300 Menschen führte.

Humanitäre Krise

Lokale Organisationen berichten von Angst in der Zivilbevölkerung und einer möglichen neuen Flüchtlingswelle aus der Region.

Internationale Reaktion

Westliche Staaten rufen zur Evakuierung ihrer Bürger auf; China fürchtet um die Sicherheit seiner Investitionen.

Die Beziehungen zwischen Pakistan und Afghanistan haben nach einer Serie massiver Luftangriffe der pakistanischen Luftwaffe auf Ziele tief im afghanischen Hoheitsgebiet einen kritischen Punkt erreicht. Islamabad hat seine bisherige Strategie begrenzter Anti-Terror-Operationen aufgegeben und offiziell den Zustand eines "offenen Krieges" gegen die Taliban-Regierung erklärt. Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende Aktivität der Gruppe Tehrik-i-Taliban Pakistan, die nach pakistanischen Angaben unter dem Schutz Kabuls eine sichere Zuflucht genießt. Die nächtlichen Angriffe konzentrierten sich auf Kommandozentren und militärische Infrastruktur, was zum Tod von fast 300 Menschen führte und Panik unter der Zivilbevölkerung auslöste, die eine Rückkehr zu den blutigsten Perioden der Geschichte der Region befürchtet. Pakistan unterstützte die Taliban-Bewegung jahrzehntelang und sah in ihr einen Verbündeten, der strategische Tiefe im Wettbewerb mit Indien bietet. Nach der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 verwandelte sich dieses Bündnis jedoch in einen blutigen Grenzkonflikt um die Durand-Linie. Die militärische Überlegenheit Pakistans ist erdrückend, was auf seine moderne Luftwaffe und sein Atomarsenal zurückzuführen ist. Als Reaktion auf die Luftangriffe unternahmen die Taliban Versuche, mit Drohnen anzugreifen, die meisten davon wurden jedoch von der pakistanischen Luftabwehr erfolgreich abgewehrt. Die Haltung Chinas, für die die Destabilisierung der Region strategische Wirtschaftsinteressen bedroht, erschwert die Situation. Die globalen Reaktionen sind unmittelbar: Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Eskalation mit Besorgnis, und humanitäre Organisationen warnen vor einem wachsenden Risiko einer Flüchtlingskrise in der Region. Islamabad kündigte an, die Operationen fortzusetzen, bis die Taliban die Unterstützung von Terrorgruppen vollständig aufgeben. „This is an open war, and it will continue until the Taliban stop exporting terrorism to our lands.” (Dies ist ein offener Krieg, und er wird so lange andauern, bis die Taliban aufhören, Terrorismus in unser Land zu exportieren.) — Verteidigungsminister Pakistans, der den Zustand des offenen Krieges erklärte. Die Gefahr eines groß angelegten bewaffneten Konflikts stellt auch die westlichen Staaten vor eine schwierige Situation. Viele europäische Länder, darunter Polen, sehen sich mit dem Dilemma konfrontiert, Migranten in ein Land abzuschieben, das de facto zu einer aktiven Kriegszone geworden ist. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die derzeitige Eskalation die "neue Normalität" in den Beziehungen zwischen diesen Nachbarn sein könnte, wenn keine wirksame internationale Vermittlung einsetzt. 300 — Opfer der nächtlichen Luftangriffe auf afghanisches Territorium

Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen das tragische Schicksal der Zivilisten und kritisieren die Regierungen für die Fortsetzung von Abschiebungen in die Kriegszone. Konservative Medien betonen das Recht Pakistans auf Verteidigung gegen Terrorismus und die Notwendigkeit einer harten Reaktion auf die Taliban.

Mentioned People

  • Khawaja Asif — Verteidigungsminister Pakistans, der den Zustand des offenen Krieges erklärte.