Polen kämpft mit den Folgen eines strengen Winters, der eine Rekordzahl an Schlaglöchern in den Straßenbelägen hinterlassen hat. Von Olsztyn über Poznań und Wrocław bis nach Szczecin beginnen Straßenbauarbeiter mit massiven Reparatur- und Investitionsarbeiten. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Umstellung auf die Sommerzeit und Debatten über eine Erweiterung der Liste arbeitsfreier Tage, während am kommenden Sonntag, dem 1. März, ein Handelsverbot gilt.
Investitionsdurchbruch in Szczecin
Die KIO wies Berufungen zurück, was den Weg für den Bau der Westumfahrung von Szczecin mit einem Tunnel unter der Oder im Wert von 8 Mrd. Złoty ebnet.
Frühlingszeitumstellung 2026
In der Nacht vom 28. auf den 29. März stellen wir die Uhren eine Stunde vor, trotz der in der EU laufenden Debatte über die Abschaffung dieser Pflicht.
Wochenendliche Verkehrsbehinderungen
Sanierungsarbeiten in Wrocław und ein Leitungswasserschaden in Szczecin erzwingen große Änderungen im öffentlichen Nahverkehr und der Verkehrsführung.
Sonntag, 1. März ohne Handel
Der kommende Sonntag unterliegt einem Handelsverbot. Die nächste Gelegenheit zum Einkaufen in großen Ketten gibt es erst am Montag.
Ende Februar 2026 brachte ein plötzlicher Tauwettereinbruch den katastrophalen Zustand der polnischen Straßeninfrastruktur nach einem Winter mit Rekordkältewellen, einschließlich der niedrigsten Temperatur in der Messgeschichte, ans Licht. Im ganzen Land, von Starogard Gdański bei Olsztyn, kämpfen Autofahrer mit gefährlichen Schlaglöchern, und Straßenverwaltungen starten provisorische Reparaturen mit "Kalt"-Technologie. Besonders schwierig ist die Lage in Wrocław, wo am kommenden Wochenende das Programm "Wrocław Na Dobrej Drodze" startet und zu Fahrbahnverengungen auf wichtigen Verkehrsadern wie der ulica Powstańców Śląskich führt. Gleichzeitig kam es in Szczecin zu einem schweren Leitungswasserschaden in der ulica Stalmacha, was den Straßenbahnverkehr auf dem Abschnitt nach Gocław vollständig einstellte und einen Ersatzbusverkehr erforderlich machte. Auf nationaler Ebene dominieren die Vorbereitungen für die bevorstehende Umstellung von Winter- auf Sommerzeit. Im Jahr 2026 werden die Uhren in der Nacht vom 28. auf den 29. März umgestellt, ein relativ früher Termin aufgrund des Kalenders. Obwohl in der Europäischen Union seit Jahren über die Abschaffung dieser Pflicht diskutiert wird, fehlt eine diplomatische Einigung, sodass die bisherigen Regelungen in Kraft bleiben. Ein weiteres Thema, das die öffentliche Meinung beschäftigt, ist eine Petition, die an die Kanzlei des Präsidenten gelangte und die Einführung neuer arbeitsfreier Tage, unter anderem am Gründonnerstag und an Silvester, fordert. Es sei daran erinnert, dass der kommende Sonntag, der 1. März, ein handelsfreier Tag ist, was gemäß den geltenden Vorschriften zur Beschränkung der Handelsarbeit bedeutet, dass Einkäufe nur in Geschäften möglich sind, in denen der Eigentümer hinter dem Ladentisch steht. Positive Nachrichten gibt es hingegen für die Bewohner Westpommerns im Zusammenhang mit strategischen Investitionen. Die Nationale Berufungskammer wies Berufungen gegen die Ausschreibungen für den Bau von Schlüsselabschnitten der Westumfahrung von Szczecin im Verlauf der Schnellstraße S6 ab. Das Investitionsprojekt mit einem Wert von fast 8 Milliarden Złoty, das unter anderem einen einzigartigen Tunnel unter der Oder umfasst, tritt in die Vorbereitungsphase für die Vertragsunterzeichnung ein. Gleichzeitig haben große städtische Zentren ein umfangreiches Kultur- und Sportprogramm für das kommende Wochenende vorbereitet, darunter die Läufe Tropem Wilczym zu Ehren der Verfluchten Soldaten sowie zahlreiche thematische Festivals und Ausstellungen. Die Tradition der Zeitumstellung reicht bis zum Ersten Weltkrieg zurück, als Deutschland 1916 als erstes Land die Sommerzeit einführte, um Energie für die Rüstungsindustrie zu sparen. „Zgodnie z zapisami umowy, planowany termin zakończenia inwestycji przypada na 30 września 2026 roku” (Gemäß den Vertragsbestimmungen ist der geplante Fertigstellungstermin für das Projekt der 30. September 2026.) — Ewa Gruzińska
Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen die Vorteile zusätzlicher freier Tage für Arbeitnehmer und die Wahlfreiheit im Handel. Konservative Medien unterstreichen die Bedeutung des Gedenkens an nationale Helden und den Schutz der traditionellen Sonntagsruhe.
Mentioned People
- Piotr Krzystek — Bürgermeister von Szczecin, kommentiert den Durchbruch beim Bau der Stadtumfahrung.
- Hanna Pieczyńska — Pressesprecherin des Wasser- und Abwasserwerks in Szczecin.