Lindsay und Craig Foreman, ein britisches Ehepaar aus East Sussex, wurden von einem iranischen Gericht zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Paar wurde im Januar 2025 während einer Motorrad-Weltreise festgenommen. Das britische Außenministerium bezeichnete das Urteil als völlig unbegründet, und die Familie der Verurteilten warnt vor fehlenden Beweisen und appelliert an London, diplomatisch zu intervenieren, um sie freizubekommen.

Urteil von zehn Jahren Haft

Britisches Ehepaar vom Revolutionsgericht in Teheran zu 10 Jahren Haft wegen Spionage während einer Motorradreise verurteilt.

Fehlende Beweise

Die Familie der Verurteilten und das Außenministerium Großbritanniens behaupten, dass keine Beweise vorgelegt wurden und der Prozess eine Farce ohne Verteidigung war.

Entschiedene Reaktion Londons

Ministerin Yvette Cooper bezeichnete die Entscheidung als unbegründet und kündigte diplomatische Maßnahmen zur Freilassung der Bürger an.

Die britische Öffentlichkeit ist von dem harten Urteil des Revolutionsgerichts in Teheran erschüttert. Lindsay und Craig Foreman, beide 52 Jahre alt, erhielten ein Urteil von zehn Jahren Haft wegen angeblicher Spionage. Das Reisepaar aus East Sussex wurde am 3. Januar 2025 im Zentrum des Landes festgenommen, während es seinen Traum einer Motorrad-Weltumrundung verwirklichte. Seit ihrer Verhaftung weist das Ehepaar alle Vorwürfe zurück und behauptet, ihr Aufenthalt im Iran sei rein touristisch gewesen. Die Beziehungen zwischen London und Teheran sind seit Jahren aufgrund von Fällen der Inhaftierung von Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft angespannt, was westliche Länder oft als Form der „Geisel-Diplomatie“ interpretieren. Der bekannteste Fall war der von Nazanin Zaghari-Ratcliffe, die erst nach sechs Jahren im Jahr 2022 freigelassen wurde. Die britische Außenministerin, Yvette Cooper, verurteilte die Entscheidung des Teheraner Gerichts als „völlig unbegründet“ und betonte, dass die Regierung alle möglichen Schritte unternehmen werde, um ihre Rückkehr zu erreichen. Der Sohn der Verurteilten, Joe Bennett, erklärte in einer bewegenden Stellungnahme, dass die iranische Seite keine Beweise für den Spionagevorwurf vorgelegt habe. Die Verurteilten befinden sich derzeit im berüchtigten Gefängnis Evin, in dem hauptsächlich politische Gefangene und Ausländer inhaftiert sind. Die Verweigerung der Teilnahme von Verteidigern am Prozess im Oktober letzten Jahres untergräbt die Glaubwürdigkeit des Urteils in den Augen internationaler Organisationen weiter. 10 lat — so lange ist die Haftstrafe für die britischen Reisenden Beobachter weisen darauf hin, dass die Härte des Urteils Teil eines größeren geopolitischen Spiels des Iran gegenüber westlichen Ländern sein könnte. Die Situation der Foremans erhöht den Druck auf die Downing Street, über diplomatische Noten hinaus zu entschlosseneren Maßnahmen überzugehen. Unterdessen äußert die Familie tiefe Besorgnis über den sich verschlechternden psychischen und physischen Gesundheitszustand des Paares, das bereits über ein Jahr in Isolation verbracht hat. Evin bleibt ein Ort, an dem Menschenrechtsverletzungen von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen dokumentiert werden, was die Angst um die Sicherheit der britischen Bürger verstärkt. Betonen Menschenrechtsverletzungen im Iran und fordern sofortige Sanktionen sowie eine harte Diplomatie der britischen Regierung. | Konzentrieren sich auf strategische Fehler von Reisenden, die in feindliche Staaten einreisen, und die Notwendigkeit, die nationalen Interessen Großbritanniens zu schützen.

Mentioned People

  • Lindsay Foreman — Britische Touristin, die im Iran zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde.
  • Craig Foreman — Ehemann von Lindsay, der mit ihr wegen Spionagevorwürfen verurteilt wurde.
  • Yvette Cooper — Britische Außenministerin, die das Urteil verurteilt.
  • Joe Bennett — Sohn von Lindsay Foreman, der um Hilfe der Regierung bei der Freilassung seiner Mutter und ihres Mannes bittet.