Fünf junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren kamen bei einem Brand ums Leben, der am Montagabend in der spanischen Stadt Manlleu ausbrach. Das Feuer entstand in einer kleinen Abstellkammer auf dem Dach eines fünfstöckigen Wohngebäudes. Die Opfer, die den Ort als Treffpunkt nutzten, starben an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die Rettungskräfte untersuchen die Ursache des Vorfalls und gehen von einem tragischen Unfall aus.

Opfer sind Teenager

Bei dem Brand starben fünf Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren, die ihre Freizeit in einer Abstellkammer verbrachten.

Keine Fluchtmöglichkeit

Die Opfer verloren aufgrund von Kohlenmonoxid, das von einer schwelenden Matratze abgegeben wurde, das Bewusstsein und konnten nicht aus der Falle entkommen.

Ursache war ein Unfall

Die katalanische Polizei Mossos d'Esquadra schloss die Beteiligung Dritter aus und stufte den Vorfall als tragischen Unfall ein, der durch eine Zigarette verursacht wurde.

Solidarität mit den Familien

In Manlleu wurde eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen, und an der feierlichen Schweigeminute nahm der Präsident Kataloniens Salvador Illa teil.

Die Bewohner der katalanischen Stadt Manlleu wurden von der Nachricht über den tragischen Tod fünf Teenager erschüttert, die bei einem Brand auf dem Dachboden eines Wohnblocks in der Montseny-Straße ums Leben kamen. Die Opfer sind Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren: Mohamed Z., Adam B., Amine A., Mohamed M. und Mustapha B. Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 21:00 Uhr in einem kleinen Raum mit einer Fläche von nur acht Quadratmetern. Wie Ermittler der Mossos d’Esquadra feststellten, diente der Raum Jugendlichen als informeller Treffpunkt, und die Tür zum Treppenhaus war normalerweise für Außenstehende geöffnet. Vorläufige Ergebnisse der Autopsie und der Untersuchung des Tatorts deuten darauf hin, dass die Ursache der Tragödie ein zufälliges Entfachen eines Feuers war. Der Brand wurde höchstwahrscheinlich durch eine Zigarettenkippe verursacht, die eine Matratze zum Schwelen brachte. Die Besonderheiten des Raums – mangelnde Belüftung, kleine Fläche und Ansammlung brennbarer Gegenstände – führten dazu, dass die jungen Menschen aufgrund einer Kohlenmonoxidvergiftung schnell das Bewusstsein verloren, bevor sie einen Fluchtversuch unternehmen konnten. Zwei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren hielten sich früher am selben Abend mit der Gruppe auf, verließen das Gebäude jedoch vor Ausbruch der tödlichen Gefahr. Spanische Brandschutzvorschriften in alten Mehrfamilienhäusern berücksichtigen oft nicht die Umwandlung gemeinsamer Bereiche wie Dächer oder Abstellkammern in dauerhafte Aufenthaltsorte für Menschen, was in der Vergangenheit bereits zu ähnlichen Vorfällen in der Region Barcelona geführt hat. „„Das ist eine Tragödie, die sich nicht in Worte fassen lässt. Die ganze Stadt teilt den Schmerz mit den Familien der Opfer, die ihre Kinder auf so grausame Weise verloren haben.“” — Arnau Rovira Die lokalen Behörden riefen eine staatliche Trauer aus, und am Dienstag fand vor dem Rathaus eine Schweigeminute statt, an der unter anderem der Präsident der Generalitat de Catalunya Salvador Illa und Bürgermeister Arnau Rovira teilnahmen. Das Ereignis gilt als einer der tragischsten Brände in Wohngebäuden in Katalonien in den letzten 25 Jahren. Die Gemeinschaft im Viertel L'Erm, das größtenteils von Familien mit Migrationshintergrund bewohnt wird, fordert eine bessere Überwachung der Sicherheit in älteren Wohnungsbeständen. 8 m² — Fläche des Raums, in dem die Tragödie stattfand Anzahl der Brandopfer in Manlleu nach Alter: 14 Jahre: 1, 15 Jahre: 2, 16 Jahre: 1, 17 Jahre: 1 Ablauf der tragischen Ereignisse in Manlleu: 16. Februar, 18:00 — Treffen der Teenager; 16. Februar, 21:00 — Brandausbruch; 17. Februar, morgens — Bestätigung der Opfer; 17. Februar, 19:00 — Schweigeminute

Mentioned People

  • Salvador Illa — Präsident der Generalitat de Catalunya, anwesend bei den Trauerfeierlichkeiten in Manlleu.
  • Arnau Rovira — Bürgermeister von Manlleu, informierte über die Trauer und Hilfe für die Familien der Opfer.
  • Ramon Espadaler — Justizminister Kataloniens, nahm an den Gedenkfeiern für die Opfer teil.