Die schwedischen Streitkräfte haben offiziell bestätigt, dass die in der Nähe des französischen Flugzeugträgers Charles de Gaulle im Hafen von Malmö neutralisierte Drohne aus Russland stammt. Der von Paris als „lächerliche Provokation“ bezeichnete Vorfall löste eine entschiedene diplomatische Reaktion Stockholms und Paris' aus. Obwohl der Kreml die Vorwürfe zunächst als absurd zurückwies, ließ die am Freitagabend abgeschlossene technische Analyse des Geräts keine Zweifel an der Herkunft des unbemannten Flugobjekts.
Raumstation Tiangong verlor Sauerstoff
In den letzten fünf Jahren entwich der chinesischen Raumstation Tiangong monatlich bis zu 13 kg Luft, was auf eine fehlerhafte Kalibrierung der Bordgeräte und nicht auf physische Schäden zurückzuführen war.
Problem wurde endgültig gelöst
Die chinesische Raumfahrtbehörde CMSA führte Reparaturen durch und gab auf einer Pressekonferenz in Peking bekannt, dass das Problem des Luftaustritts beseitigt und der Zustand der Station stabil sei.
Besatzung von Shenzhou-19 bereit für Mission
Drei neue Astronauten – Kommandant Cai Xuzhe sowie die Neulinge Song Lingdong und Wang Haoste – sind auf der Station eingetroffen, um die Forschung fortzusetzen und den Betrieb der Einrichtung aufrechtzuerhalten.
Chinas große Pläne für die Zukunft
China plant bis 2030, Menschen zum Mond zu schicken, was ein weiterer Schritt in der Entwicklung seines ehrgeizigen Raumfahrtprogramms sein soll, das mit dem amerikanischen Artemis-Programm konkurriert.
Die schwedischen Streitkräfte teilten in einer offiziellen Mitteilung mit, dass das unbemannte Luftfahrzeug, das in der Nähe des französischen Flaggschiffs „Charles de Gaulle“ elektronisch außer Gefecht gesetzt wurde, eine russische Konstruktion war. Der Vorfall ereignete sich während des historischen Besuchs des atomgetriebenen französischen Flugzeugträgers im Hafen von Malmö. Die schwedischen Dienste konnten die Maschine, die die Sicherheitszone um das Schiff verletzte, mithilfe von elektronischen Kampfsystemen „neutralisieren“. Der schwedische Premierminister Ulf Kristersson kündigte an, sein Land werde in dieser Sache „Klartext“ reden und verwies auf die zunehmende Dreistigkeit russischer Aktivitäten in der Ostseeregion. Die Anfangsphase der Krise war durch gegenseitige Schuldzuweisungen geprägt. Kremlsprecher Dmitri Peskow nannte die Hinweise auf eine russische Herkunft der Drohne „absurd“, noch bevor die Ergebnisse der technischen Analysen veröffentlicht wurden. Der französische Außenminister warnte seinerseits, sollten sich die Berichte über eine russische Spur bestätigen, werde Frankreich dies als eklatante Provokation betrachten. Nach der endgültigen Bestätigung der Fakten durch den Militärgeheimdienst bezeichnete Paris den Vorfall als „lächerlich“ und deutete an, Russland versuche, die Wachsamkeit der Verbündeten unter Bedingungen zu testen, die ihr keinen militärischen Vorteil, sondern nur diplomatische Spannungen bringen. Nach dem Beitritt Schwedens zur NATO im Jahr 2024 ist die Ostseeregion zu einem Gebiet nahezu permanenter Vorfälle mit russischen Flugzeugen und Drohnen geworden, die regelmäßig den Luftraum der Bündnisstaaten verletzen.Die Spannungen in der Region werden zusätzlich durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und die verstärkte Aktivität von NATO-Einheiten an der Ostflanke angeheizt. Während der Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ in Malmö zu Gast war, lief eine weitere wichtige Einheit in den polnischen Hafen Gdynia ein – die französische Flugabwehrfregatte „Chevalier Paul“. Diese koordinierten Besuche sollen die Einheit der europäischen Seestreitkräfte und die Fähigkeit zur schnellen Machtprojektion im Ostseebecken demonstrieren.
Mentioned People
- Cai Xuzhe — Erfahrener chinesischer Astronaut und Kommandant der Mission Shenzhou-19.
- Song Lingdong — Pilot der Luftstreitkräfte und jüngeres Besatzungsmitglied von Shenzhou-19.
- Wang Haoste — Luftfahrtingenieur, der an der Mission Shenzhou-19 teilnimmt.
- Lin Xiqiang — Stellvertretender Direktor der Chinesischen Raumfahrtbehörde (CMSA).