Eintausendfünfhundert Polizisten und Grenzschutzbeamte führten eine großangelegte Operation im gesamten Land durch. Die vom Innenministerium koordinierten Maßnahmen führten zur Festnahme von 1714 gesuchten Personen, darunter der Täter eines Überfalls in Brasilien, der mit einem Interpol-Roten Fahndungszirkular gesucht wurde. Die Behörden nahmen außerdem über 140 Ausländer fest, die sich illegal in Polen aufhielten. Dies stellt einen der größten operativen Erfolge im Bereich der inneren Sicherheit der letzten Jahre dar.
Massenfestnahmen im ganzen Land
Die Behörden nahmen insgesamt 1714 von Polizei und Gerichten gesuchte Personen im Rahmen einer landesweiten Razzia fest.
Festnahme eines gefährlichen Interpol-Gesuchten
Unter den Festgenommenen befand sich der Täter eines Überfalls in Brasilien, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde.
Zerschlagung eines Diebesrings für Uhren
Breslauer Polizisten stellten gestohlene Smartwatches im Wert von 770.000 Złoty sicher und nahmen die Täter fest.
Kontrolle illegaler Migration
Der Grenzschutz nahm über 140 Ausländer fest, die die Aufenthaltsbestimmungen in der Republik Polen verletzten.
Die letzten 24 Stunden brachten eine beispiellose Intensivierung der Aktivitäten polnischer Strafverfolgungsbehörden. Im Mittelpunkt der Berichte steht eine gigantische, vom Innenministerium koordinierte Operation, an der Polizei und Grenzschutz beteiligt waren. Die Bilanz dieser Maßnahmen ist bedeutend: 1714 gesuchte Personen wurden festgenommen, davon 1567 durch die Polizei und 147 durch die Justiz. Zudem gerieten etwa 150 Ausländer in die Hände der Behörden, die sich ohne erforderliche Dokumente in Polen aufhielten oder die Aufenthaltsregeln verletzten. Die Aktion erfasste alle Woiwodschaften und konzentrierte sich auf Personen, die sich vor der Justiz versteckten. Erfolgreich verlief auch eine Ermittlung in Breslau, wo Kriminalbeamte zwei Männer afrikanischer Herkunft festnahmen. Sie stehen im Verdacht, aus einem Lagerhaus über 2200 Smartwatches gestohlen zu haben, deren Marktwert 770.000 Złoty übersteigt. Den Beamten gelang es, einen Großteil der Beute zurückzuerlangen, bevor sie an Hehler gelangte. Seit 1990 ist die Polnische Polizei Mitglied von Interpol, was den blitzschnellen Informationsaustausch über die gefährlichsten Verbrecher in Echtzeit mit fast zweihundert Ländern weltweit ermöglicht.Gleichzeitig verzeichneten die Behörden bedeutende Erfolge im Kampf gegen internationale und organisierte Kriminalität. Den Uniformierten fiel ein Mann in die Hände, der mit einem roten Fahndungszirkular von Interpol wegen eines brutalen Überfalls in Brasilien gesucht wurde. Auf lokaler Ebene zerschlugen Polizisten aus der Region Oppeln ein Drogenlager, in dem Marihuana und andere Rauschmittel in Plastikeimern gelagert wurden. Auch die Maßnahmen gegen Betrüger lassen nicht nach. Kürzlich wurde ein Täter festgenommen, der mit der sogenannten „Enkeltrick”-Methode betrog und dabei das Mitgefühl älterer Menschen ausnutzte, indem er ihnen weismachte, eine Kaution für Angehörige zahlen zu müssen, die angeblich einen Verkehrsunfall verursacht hätten. Die Polizei betont, dass trotz der Digitalisierung der Kriminalität traditionelle Manipulationsmethoden weiterhin ein wirksames Werkzeug in den Händen von Kriminellen bleiben. Die Institution der polizeilichen Überwachung und das System der Fahndungslisten in Polen haben sich seit der Zwischenkriegszeit weiterentwickelt und sind zur Grundlage einer effektiven Suche nach Personen geworden, die einer Gefängnisstrafe entgehen wollen.Ebenfalls erwähnenswert sind Verkehrsvorfälle, die das Ausmaß der Verwegenheit auf polnischen Straßen veranschaulichen. In Stettin raste ein Motorradfahrer mit 130 km/h über die Pionierbrücke, während in einer anderen Region die Polizei einen 12-Jährigen verfolgte, der mit einem Quad unterwegs war. Ein eigenes Kapitel bilden die Festnahmen von Fahrern mit lebenslangen Fahrverboten. In Oels wurde ein Mann festgenommen, der nicht nur ein 12-jähriges gerichtliches Fahrverbot brach, sondern sich auch illegal in Polen aufhielt. All diese Maßnahmen ergeben ein Bild einer weitreichenden Offensive des Staates gegen Personen, die die Rechtsordnung missachten, mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürger sprunghaft zu verbessern.
Mentioned People
- Marcin Kierwiński — Der Innenminister, der die Maßnahmen der Sicherheitskräfte koordiniert.