Der letzte Februartag bringt eine beispiellose Erwärmung in Mitteleuropa, mit Temperaturen, die lokal in Deutschland 23 Grad Celsius erreichen und in Polen nahe 20 Grad. Trotz der Sonnendominanz in vielen Regionen warnen Meteorologen vor dichtem Nebel in Bayern sowie hydrologischen Warnungen in Polen und Frankreich. Der rasche Temperaturanstieg führt auch zu einem früheren Beginn der Pflanzensaison, was eine große Herausforderung für Allergiker darstellt.

Frühlingshafte Temperaturen im Februar

In Deutschland wurden lokal 23 Grad Celsius gemessen, und in Polen wird für das Wochenende die Überschreitung der 18-Grad-Marke prognostiziert.

Hydrologische Warnungen und Tauwetter

Das IMGW hält in Polen gelbe Warnungen vor Tauwetter aufrecht, während der französische Wetterdienst Météo France orangefarbene Hochwasserwarnungen ausgerufen hat.

Krise für Allergiker

Die rasche Erwärmung hat zu einem früheren und intensiven Start der Pollensaison in Mitteleuropa geführt.

Der letzte Samstag im Februar 2026 wird in den meteorologischen Chroniken als Tag mit außergewöhnlich hohen Temperaturen verzeichnet, die in vielen Regionen Mitteleuropas eher der Mitte des Frühlings als dem Ende des Winters ähneln. In Deutschland, insbesondere im südwestlichen Teil des Landes, zeigten die Thermometer sogar 23 Grad Celsius, was die Bewohner zu massiven Aktivitäten im Freien veranlasste. Ein ähnliches Wetter wurde in Berlin und Brandenburg verzeichnet, wo Sonne und Temperaturen um die 20 Grad das Wettergeschehen dominierten. Die polnischen Meteorologen des Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej prognostizieren, dass das Wochenende lokale Wärmerekorde bringen könnte und 18 Grad Celsius nur der Beginn einer Wärmewelle sind, die länger bei uns bleiben wird. Die Wettersituation ist jedoch nicht einheitlich. Während Breslau, Bromberg und Thorn sich an einem fast wolkenlosen Himmel erfreuen, bleiben Zentral- und Nordostpolen unter dem Einfluss von Bewölkung. In Warschau und Białystok ist die Sonne sorgfältig hinter Wolken versteckt, und die Bewohner von Stettin und Sopot müssen mit einer grauen, trüben Witterung rechnen. Im Süden Deutschlands, insbesondere in Bayern, wurden dichte Nebel zum Problem, die morgens die Sicht erheblich einschränkten und die gefühlte Temperatur im Vergleich zu sonnigeren Regionen des Landes senkten. Zudem gelten in Polen weiterhin gelbe Warnungen im Zusammenhang mit intensivem Tauwetter, was lokale Flusshochwasser droht. Der Trend der Erwärmung der Winter in Europa wird seit mehreren Jahrzehnten beobachtet, was Wissenschaftler mit fortschreitenden Klimaveränderungen in Verbindung bringen. Der Februar, traditionell einer der kältesten Monate, bringt zunehmend thermische Anomalien, die die Vegetationszyklen der Pflanzen stören.Das ungewöhnliche Wetter hat auch messbare gesundheitliche Auswirkungen. Der plötzliche Temperatursprung hat die Pflanzenblüte beschleunigt, was Medien in Deutschland und Österreich signalisieren. Experten warnen, dass die Saison für Allergiker abrupt begonnen hat und außergewöhnlich lang sein könnte. Das Problem wird dadurch verschärft, dass der Winter relativ mild und zeitweise sehr trocken war, was langfristig Fragen zum Risiko einer landwirtschaftlichen Dürre in den kommenden Monaten aufwirft. In Frankreich hingegen hat sich nach einem außergewöhnlich regnerischen Februar der Grundwasserspiegel verbessert, doch die meteorologischen Dienste halten in drei Departements orangefarbene Warnungen aufgrund von Hochwassergefahr aufrecht. „18 stopni to dopiero początek uderzenia ciepła, które zostanie z nami nie tylko na weekend.” (18 Grad sind nur der Beginn einer Hitzewelle, die nicht nur am Wochenende bei uns bleiben wird.) — Mitteilung des IMGW In geopolitischer und sozialer Hinsicht verringern so hohe Temperaturen im Februar den Bedarf an Energierohstoffen zur Hausheizung, was sich positiv auf die Energiebilanzen der EU-Länder auswirkt, aber gleichzeitig die Besorgnis von Umweltschützern über den Zustand der Ökosysteme und die Wasserressourcen im Frühjahr weckt.