Die Tatraer Freiwillige Rettungsbrigade (TOPR) hat die schwierige Entscheidung getroffen, die Suchaktion nach dem 30-jährigen Andrzej Dubiel einzustellen. Der Mann verschwand am 14. Februar im Gebiet des Kasprowy Wierch. Obwohl zahlreiche Kräfte, darunter Drohnen und ein Hubschrauber, eingesetzt wurden, konnte keine Spur des Touristen gefunden werden. Verschlechtertes Wetter und ein Anstieg der Lawinengefahr auf Stufe drei machten eine sichere Fortsetzung der Rettungsoperation im schwierigen Hochgebirgsgelände unmöglich.
Anstieg der Lawinengefahr
Die Retter mussten sich aus dem Gebiet zurückziehen, weil die Lawinengefahrstufe drei eine direkte Gefahr für die Suchteams darstellt.
Letzte Spur aus der Überwachung
Eine Kamera erfasste den 30-Jährigen während der Fahrt auf den Kasprowy Wierch am 14. Februar, was der letzte bestätigte Nachweis seiner Anwesenheit in den Bergen ist.
Internationale Zusammenarbeit der Dienste
An der Aktion waren der polnische TOPR und der slowakische Dienst HZS beteiligt, die fortschrittliche Ausrüstung wie Drohnen und einen Hubschrauber einsetzten.
Die Suchaktion im Gebiet des Kasprowy Wierch wurde offiziell von den Rettern des TOPR eingestellt. Diese Entscheidung ist auf extrem schwierige Wetterbedingungen und einen plötzlichen Anstieg der Lawinengefahr zurückzuführen, die Stufe drei auf der fünfteiligen Skala erreicht hat. Der Vermisste ist Andrzej Dubiel, ein 30-jähriger Einwohner von Warschau, der zuletzt am Samstag, den 14. Februar, gesehen wurde. Die Überwachungskamera erfasste den Moment, als der Mann mit der Seilbahn auf den Gipfel des Kasprowy Wierch fuhr. Seitdem bleibt das Telefon des Touristen trotz intensiver Kontaktversuche inaktiv, und er selbst hat keinen Kontakt zu seiner Familie aufgenommen. Die Tatraer Freiwillige Rettungsbrigade, gegründet 1909, ist eine der ältesten Bergrettungsorganisationen der Welt, die nach dem tragischen Lawinentod des Komponisten Mieczysław Karłowicz ins Leben gerufen wurde. In der Donnerstagsphase der Operation waren 22 Retter beteiligt, die mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und spezialisierter Drohnen festgelegte Sektoren absuchten. Die Maßnahmen wurden nicht nur auf polnischer Seite, sondern auch in Zusammenarbeit mit dem Horská Záchranná Služba (dem slowakischen Pendant zum TOPR) an den Südhängen der Tatra durchgeführt. Leider schränkten dichter Nebel und starke Schneefälle die Sicht ein und erhöhten das Risiko für die Retter selbst. Vertreter der Rettungsbrigade betonen, dass die Aktion unverzüglich nach Verbesserung der Wetterbedingungen und Stabilisierung der Schneedecke wieder aufgenommen wird. Die Dienste appellieren an alle Personen in den Bergen, besondere Vorsicht walten zu lassen und die Mitteilungen zur Lawinengefahr strikt zu beachten. „Aufgrund der schwierigen Bedingungen wird die Suche im Gebiet des Kasprowy Wierch bis zur Verbesserung der Wetterbedingungen eingestellt. Trotz des Einsatzes vieler Menschen wurde noch keine Spur des gesuchten Touristen gefunden.”
Mentioned People
- Andrzej Dubiel — 30-jähriger Tourist aus Warschau, der am 14. Februar 2026 in der Tatra verschwand.