Beamte des Zentralen Ermittlungsbüros der Polizei, unterstützt von über 300 Einsatzkräften, führten eine groß angelegte Operation gegen eine organisierte kriminelle Gruppe durch. Im Zuge der Maßnahmen in Warschau und Łódź wurden 23 Personen festgenommen, darunter Anführer von Pseudofan-Schlägertrupps und ein Chemiker, der für die Produktion von Rauschmitteln verantwortlich war. Die Gruppe könnte über eine Tonne Drogen in Umlauf gebracht haben, und bei Durchsuchungen wurden Waffen, Bargeld sowie illegale Spielautomaten sichergestellt.

Zerschlagung der Gangstruktur

23 Personen wurden festgenommen, darunter Anführer von Schlägertrupps und ein Chemiker, der synthetische Drogen herstellte.

Enormes Handelsvolumen

Schätzungen zufolge brachte die Gruppe über eine Tonne illegaler Rauschmittel in Umlauf.

Sichergestelltes Arsenal und Vermögen

Während der Aktion wurden Schusswaffen, illegale Spielautomaten und erhebliche Bargeldbeträge beschlagnahmt.

Umfang der Behördenaktion

An der Aktion beteiligten sich 300 Einsatzkräfte verschiedener Einheiten in Warschau und Łódź.

Staatliche Behörden haben der organisierten Drogenkriminalität im Umfeld von Pseudofans einen schweren Schlag versetzt. An der Operation, die Warschau, Łódź und umliegende Orte umfasste, nahmen fast 300 Beamte teil, darunter Spezialeinheiten des CBŚP. Insgesamt wurden 23 Personen festgenommen, denen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Drogenhandel und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen werden. Nach Angaben der Ermittler agierte die Struktur äußerst brutal und kontrollierte den Handel mit Rauschmitteln unter anderem in Warschauer Hausdurchgängen. Seit Anfang der 2000er Jahre ist in Polen eine zunehmende Professionalisierung von Gruppen zu beobachten, die mit Fan-Schlägertrupps verbunden sind. Damals begannen diese Strukturen, sich von Hooligan-Gruppen zu formalisierten Organisationen zu entwickeln, die Drogen in großem Maßstab handeln.Ein entscheidender Erfolg der Operation war die Festnahme eines Mannes, der die Rolle des Hauptchemikers innehatte und die Herstellungsprozesse synthetischer Rauschmittel überwachte. Die Polizisten sicherten ein Labor, erhebliche Bargeldmengen in Verstecken sowie illegale Spielautomaten. Spielautomaten stellten wahrscheinlich eine zusätzliche Einnahmequelle für die Kriminellen dar. Die Nationalstaatsanwaltschaft, die die Ermittlungen überwacht, hat bereits Anträge auf Untersuchungshaft für die meisten Verdächtigen gestellt und verwies auf eine hohe Wahrscheinlichkeit von Manipulationen sowie die Gefahr einer strengen Freiheitsstrafe. „To jedna z największych operacji wymierzonych w to konkretne środowisko w ostatnich latach, kończąca wielomiesięczne działania operacyjne naszych funkcjonariuszy.” (Dies ist eine der größten Operationen gegen dieses spezielle Milieu in den letzten Jahren, die die monatelangen operativen Maßnahmen unserer Beamten abschließt.) — Vertreter des CBŚPDie Maßnahmen im Stadtteil Widzew in Łódź, wo unter anderem im Bereich einer Autowaschanlage Festnahmen erfolgten, erregten bei den Anwohnern erhebliche Besorgnis aufgrund des Einsatzes von Blendgranaten und Kurzwaffen durch Antiterroreinheiten. Diese Situation fügt sich in eine breitere Strategie zur Bekämpfung von Drogenkartellen ein, die die gewalttätige Unterstützung durch Pseudofans zur Beseitigung von Marktkonkurrenz einsetzen. Weitere Ermittlungsschritte sollen das Ausmaß der internationalen Verbindungen der Gruppe im Bereich des Schmuggels von Drogenvorläufern klären.