Der Kommandeur der US-Streitkräfte im Nahen Osten hat Donald Trump Handlungsoptionen gegenüber dem Iran vorgelegt, während die Diplomatie feststeckt und die USA ihre Marinepräsenz verstärken. Vizepräsident J.D. Vance versichert öffentlich, dass Amerika sich nicht in einem langen Krieg in der Region verfangen werde. Parallel berichtet Reuters, dass eine These Trumps über iranische Raketen durch Erkenntnisse des US-Geheimdienstes nicht bestätigt wird.

Militärische Optionen für Trump

Der Kommandeur der US-Streitkräfte im Nahen Osten hat dem Präsidenten Handlungsoptionen gegenüber dem Iran vorgelegt; einige Medien bringen dies mit einer Sackgasse in den Gesprächen in Verbindung.

Vance schließt langen Krieg aus

Vizepräsident J.D. Vance versichert, dass die USA sich nicht in einen langjährigen Konflikt in der Region verstricken werden, was Bedenken über eine Bodenoperation begrenzen soll.

Geheimdienst stellt These Trumps infrage

Reuters berichtet, dass eine der öffentlichen Äußerungen Trumps über iranische Raketen keine Grundlage in Einschätzungen der US-Geheimdienste findet.

Flottenbewegungen und neue Fähigkeiten

Medien beschreiben Vorbereitungen der US Navy; die Bewegung des Flugzeugträgers „USS Gerald R. Ford“ und die Einsatzbereitschaft einer Einheit mit Kamikaze-Drohnen wurden vermeldet.

Streit im Kongress über Befugnisse

Die demokratischen Führer im Repräsentantenhaus wollen eine Abstimmung über die Einschränkung der Kriegsbefugnisse des Präsidenten im Falle von Maßnahmen gegen den Iran erzwingen.

Der Kommandeur der US-Streitkräfte im Nahen Osten hat Donald Trump eine Reihe von Handlungsoptionen gegenüber dem Iran vorgelegt – von Machtdemonstrationen bis hin zu Angriffen auf ausgewählte Ziele – berichten unter anderem Axios und von polnischen Redaktionen zitierte Medien. Europäische Artikel (u.a. L'Express und NZZ) betonen, dass die Gespräche mit Teheran keinen Durchbruch gebracht haben und der Spielraum für Diplomatie schnell schwindet. Gleichzeitig gibt es Anzeichen für militärische Vorbereitungen: Einige Quellen beschreiben die Einsatzbereitschaft der US-Marine, und Der Tagesspiegel vermeldet die Ausfahrt des Flugzeugträgers „USS Gerald R. Ford“ aus dem Raum Kreta. Bloomberg weist auf den Aufbau von Angriffsfähigkeiten hin und verweist auf die Einsatzbereitschaft der ersten Einheit im Pentagon mit Kamikaze-Drohnen für den Fall einer Operation gegen den Iran. Seit 1979, als die islamische Revolution den Schah stürzte, bleiben die Beziehungen der USA zum Iran feindselig, und Streitigkeiten über Einflüsse im Persischen Golf führen regelmäßig zu Krisen. In den Jahren 2015–2018 war das Atomabkommen JCPOA ein wichtiger Bezugspunkt, das das iranische Atomprogramm einschränken sollte, doch seine Zukunft wurde Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen. Die US-Administration versucht gleichzeitig, die Erzählung über das Eskalationsrisiko zu kontrollieren. Vizepräsident J.D. Vance sagte in von amerikanischen und deutschen Medien zitierten Äußerungen, Washington werde sich nicht in einen langjährigen Konflikt im Nahen Osten verstricken, was Bedenken über eine Bodenoperation und langfristige Besetzung beruhigen soll. „No chance the U.S. will be in a drawn-out war in the Middle East” (Keine Chance, dass die USA in einen langwierigen Krieg im Nahen Osten verwickelt sein werden) — Vizepräsident J.D. Vance Der politische Streit in den USA gewinnt jedoch an Bedeutung: Axios beschreibt Aktionen der demokratischen Führung im Repräsentantenhaus, die eine Abstimmung über die Einschränkung der präsidialen Kriegsbefugnisse erzwingen wollen. Reuters berichtet hingegen, dass eine der öffentlichen Thesen Trumps über iranische Raketen durch US-Geheimdienste nicht bestätigt wurde, was die Bewertung der Voraussetzungen für einen Gewalteinsatz erschwert. Im Hintergrund bleiben die an Teheran gestellten Bedingungen. Italienische Kommentare (Corriere della Sera) beschreiben amerikanische Forderungen, die eine vollständige Einstellung der Urananreicherung sowie den Verzicht auf ballistische Raketen umfassen, die der Iran ablehnen soll. Aus Großbritannien kommt hingegen ein Signal der Unterstützung für Gesprächskanäle: The Independent weist darauf hin, dass Premierminister Keir Starmer trotz der harten Rhetorik Washingtons Unterstützung für diplomatische Bemühungen zusagt.

Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen den Widerspruch zwischen Trumps anti-kriegs Rhetorik und der Angriffsdrohung sowie die Rolle des Kongresses. Konservative Medien betonen häufiger Abschreckung und die Notwendigkeit harten Drucks auf den Iran.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der USA; erhielt vom Kommando Handlungsoptionen gegenüber dem Iran.
  • J.D. Vance — Vizepräsident der USA; schließt öffentlich einen langwierigen Krieg im Nahen Osten aus.
  • Keir Starmer — Premierminister des Vereinigten Königreichs; unterstützt laut Medien die Gesprächskanäle USA–Iran.
  • Jędrzej Szewko — Polnischer Analyst für den Nahen Osten, der in einem Kommentarmaterial zitiert wird.