Ein US-Bundesrichter hat eine wegweisende Anordnung zur Aussetzung der Zollerhebung erlassen, die von der Regierung Donald Trumps auf Grundlage des IEEPA-Gesetzes verhängt wurde. Diese Entscheidung, die auf einem früheren Urteil des Obersten Gerichtshofs folgt, verpflichtet die Zollbehörden, mit der Rückerstattung von Beträgen zu beginnen, die auf bis zu 175 Milliarden Dollar geschätzt werden. Das Gericht rügte die Regierung scharf für Versuche, die Auszahlungen zu verzögern, was die Regierung in eine schwierige Haushalts- und Rechtsposition bringt und die Wirksamkeit protektionistischer Handelsinstrumente untergräbt.
Anordnung zur Aussetzung der Zollerhebung
Ein Bundesgericht ordnete CBP an, die Berechnung von Zöllen sofort einzustellen, die zuvor vom Obersten Gerichtshof für illegal erklärt wurden.
Milliarden Dollar zurückzuzahlen
Schätzungen zufolge muss die Regierung Unternehmen zwischen 130 und 175 Milliarden Dollar an unrechtmäßig erhobenen Gebühren zurückerstatten.
Scharfe Rüge für die Regierung
Der Richter kritisierte die Trump-Regierung scharf für die vorsätzliche Verzögerung von Auszahlungen und die Behinderung von Rückerstattungsverfahren.
Streit um WM-Finanzierung
Es gab Vorwürfe, dass die Bundesregierung aus politischen Gründen für die Fußball-Weltmeisterschaft bestimmte Gelder blockiere.
Die US-Justiz hat endgültig die Rechtmäßigkeit eines Schlüsselelements der Handelspolitik der aktuellen Regierung in Frage gestellt. Ein Bundesrichter ordnete der Agentur CBP an, die Berechnung und Erhebung der im Rahmen des IEEPA-Gesetzes eingeführten Gebühren sofort einzustellen. Dieses Urteil ist eine direkte Folge der Feststellung durch den Obersten Gerichtshof, dass diese Zölle verfassungswidrig sind. Der entscheidende Richter ließ keine Kritik an der Regierungsseite aus und warf ihr vor, Verwaltungsprozesse absichtlich zu verlangsamen, um Unternehmen die Rückgewinnung eingefrorener Kapitalien zu erschweren. Das Ausmaß der Rückzahlungen ist gigantisch und könnte den geplanten Bundeshaushalt destabilisieren, da der Staat die Mittel zuzüglich aufgelaufener Zinsen auszahlen muss. Für den privaten Sektor, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, stellt diese Entscheidung eine Chance dar, die durch die aggressive Politik der Handelsbarrieren verlorene finanzielle Liquidität wiederzuerlangen. Schätzungen zufolge könnte die Gesamtschuld der Regierung zwischen 130 und 175 Milliarden Dollar betragen. Trotz der gerichtlichen Anordnung warnen Analysten vor übermäßigem Optimismus hinsichtlich des Auszahlungstempos. Die Überprüfungsverfahren für Tausende von Rückerstattungsanträgen sind äußerst komplex, und die Regierung wird wahrscheinlich alle verfügbaren Rechtsmittel nutzen, um den Zeitpunkt der tatsächlichen Überweisung hinauszuzögern. Gleichzeitig verliert der wirtschaftliche Protektionismus des Weißen Hauses als Verhandlungsinstrument an Bedeutung, da seine rechtlichen Grundlagen von den Gerichten so radikal widerlegt wurden. Seit 1930, als das Smoot-Hawley-Gesetz die Zölle drastisch erhöhte und zur Vertiefung der Großen Depression beitrug, tobt in den USA ein anhaltender Streit über die Grenzen der Befugnisse des Präsidenten, Handelspolitik einseitig ohne Zustimmung des Kongresses zu gestalten.Im Hintergrund der Rechtsstreitigkeiten tauchen auch Anschuldigungen rein politischer Natur auf. Demokraten im Kongress behaupten, die Regierung blockiere Mittel, die für die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft bestimmt seien, was eine Form des Drucks auf regierungsfeindliche Bundesstaaten und Städte darstellen solle. Obwohl das Weiße Haus diese Berichte dementiert, wird die Atmosphäre rund um die Bundesfinanzen zunehmend angespannter. Das Gerichtsurteil in der Zollangelegenheit verschärft diese Vertrauenskrise zwischen Exekutive und Judikative nur noch. Investoren an den Börsen reagieren mit vorsichtigem Enthusiasmus und hoffen auf eine Liquiditätsspritze für Importeure, doch die allgemeine Unsicherheit über künftige Zölle schränkt die Verbraucherausgaben und Investitionen im Einzelhandel weiterhin ein. „The court will not tolerate the government's continued evasion of its obligations under final judgments through bureaucratic foot-dragging.” (Das Gericht wird die fortgesetzte Umgehung der Verpflichtungen der Regierung aus rechtskräftigen Urteilen durch bürokratische Verzögerungstaktiken nicht tolerieren.) — Der entscheidende Richter 175 mld USD — kann die Gesamtsumme der Rückzahlungen inklusive Zinsen betragen
Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen die Niederlage Trumps und den Triumph der Rechtsstaatlichkeit über die Willkür der Exekutive im Handel. Konservative Quellen weisen auf die Gefahr für den Staatshaushalt und den Schlag gegen Instrumente zum Schutz der heimischen Industrie hin.
Mentioned People
- Donald Trump — US-Präsident, dessen Zollpolitik von Bundesgerichten in Frage gestellt wurde.
- Kevin Warsh — Nominiert für den Posten des Vorsitzenden der Federal Reserve, dessen Bestätigungsprozess unsicher bleibt.