Deutschland kämpft mit einem Rückfall des Winterwetters, das ergiebige Schneefälle, gefrierenden Regen und gefährliches Glatteis in vielen Regionen des Landes gebracht hat. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremen Bedingungen auf den Straßen, insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern und im Nordosten. Es kam zu zahlreichen Kollisionen, und die Straßendienste arbeiten im Dauerbetrieb, um die Befahrbarkeit der Hauptverkehrsadern in der Zeit des Karnevalsendes aufrechtzuerhalten.
Extremes Glatteis auf den Straßen
Der deutsche Wetterdienst DWD warnt vor gefährlichen Verkehrsbedingungen in Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg, die durch gefrierenden Regen verursacht werden.
Ergiebige Schneefälle in den Bergen
In höheren Lagen des Schwarzwalds könnten bis zu 30 cm Schnee fallen, was in Verbindung mit Sturmböen das Risiko einer Lähmung lokaler Strecken birgt.
Unfälle und Behinderungen auf der A1
Blockaden und Kollisionen auf der Autobahn A1 bei Leverkusen sowie zahlreiche Unfälle im Sauerland bestätigen die schwierige Situation auf den Hauptverkehrsrouten.
Deutschland steht vor einer plötzlichen Verschlechterung der Wetterbedingungen, die den Verkehr in vielen Bundesländern erheblich behindert. Der Deutscher Wetterdienst (DWD) hat Warnungen der höchsten Stufe vor Glatteis und intensiven Schneefällen ausgegeben. Die schwierigste Situation herrscht im Süden des Landes, wo in höheren Lagen des Schwarzwalds ein Zuwachs der Schneedecke um 20 bis 30 Zentimeter prognostiziert wird. Das Winterwetter verschonte auch den Norden nicht; in Hamburg und Schleswig-Holstein sanken die Temperaturen unter null Grad, und die Straßen wurden besonders rutschig. Die deutsche Straßeninfrastruktur gehört zu den modernsten in Europa, doch plötzliche Wintereinbrüche im Einzugsgebiet von Rhein und Elbe führen regelmäßig zu Verkehrslähmungen, was seit den 1970er Jahren Gegenstand von Debatten über die Wirksamkeit des Winterdienstes ist. Die Wetterbedingungen beeinträchtigten die Feierlichkeiten zum Faschingsdienstag, dem letzten Dienstag des Karnevals, negativ. In vielen Städten mussten sich Teilnehmer von Umzügen mit Schneeregen und böigem Wind auseinandersetzen. Auf der Autobahn A1 in der Nähe von Leverkusen kam es zu gefährlichen Vorfällen, die durch von Lastwagen fallende Eisbrocken verursacht wurden. In Rheinland-Pfalz wurden Unfälle mit Verletzten gemeldet, darunter ein Fahrzeugüberschlag. Die technischen Dienste in Dresden mobilisierten 49 Mitarbeiter und 40 Fahrzeuge zum Räumen von Busstrecken und Brücken, wobei sie Hauptverkehrsknotenpunkte priorisierten. „In Bergregionen sowie im Nordosten Deutschlands treten Niederschläge fast ausschließlich in Form von Schnee auf.” — Sebastian Schappert Trotz der aktuellen Schwierigkeiten sagen Meteorologen eine langsame Wetteränderung voraus. Obwohl der Aschermittwoch bewölkt bleiben wird, wird ab Freitag das Eintreffen eines Hochdruckgebiets erwartet, das mehr Aufhellungen bringt. Am Wochenende könnte die Temperatur auf zweistellige Werte steigen, was wahrscheinlich die derzeitige Winterepisode beenden wird. Bis dahin werden Autofahrer gebeten, besondere Vorsicht walten zu lassen und ihre Geschwindigkeit den Bedingungen auf den Schnellstraßen anzupassen. Prognostizierte Schneedecke in Regionen: Schwarzwald: 30, Harz: 10, Niedersachsen: 3, Bayern: 8 30 cm — so viel Neuschnee könnte in höheren Gebirgslagen fallen Wettervorhersage für die kommenden Tage: 17. Februar — Höhepunkt der Schneefälle und des Glatteises; 18. Februar — Nachlassende Niederschläge am Aschermittwoch; 20. Februar — Eintreffen sonnigen Wetters und Erwärmung
Mentioned People
- Sebastian Schappert — Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD)