In einem dramatischen Spiel des 22. Spieltags der PKO BP Ekstraklasa besiegte Pogoń Szczecin Górnik Zabrze mit 1:0. Die Entscheidung fiel durch einen umstrittenen Elfmeter in der 90. Minute nach VAR-Analyse. Für die Hafenstädter ist dies ein historischer Erfolg, der den ersten Sieg im Stadion an der Roosevelt-Straße seit über 6000 Tagen bedeutet. Górnik, der Favorit der Begegnung, verpasste die Chance, die Tabellenführung in der Liga zu übernehmen.

Ende des Zabrze-Fluchs

Pogoń Szczecin gewann auswärts gegen Górnik zum ersten Mal seit über 16 Jahren und beendete damit eine Serie von 6002 Tagen ohne Sieg an der Roosevelt-Straße.

Entscheidende VAR-Entscheidung

Ein Elfmeter in der 90. Minute für ein Handspiel von Josemé, verwandelt von Ulvestad, entschied das sensationelle Spielergebnis.

Millionengewinn im Lotto

In der Ziehung vom 21. Februar fiel der Hauptgewinn in Höhe von 6.810.033 Złoty. Ein glücklicher Spieler traf alle sechs Zahlen.

Ausrutscher des Vizemeisters

Górnik Zabrze konnte trotz Dominanz und Treffern des Torrahmens nicht den ersten Platz in der PKO BP Ekstraklasa übernehmen.

Das Spiel in Zabrze sollte für die Gastgeber eine Formalität sein, um an die Spitze der Tabelle zurückzukehren. Górnik dominierte von den ersten Minuten an, und Maksym Chłań traf zweimal den Torrahmen – einmal den Pfosten und einmal die Latte. Pogoń Szczecin, trainiert von Thomas Thomasberg, konzentrierte sich auf tiefe Verteidigung und gab in der ersten Halbzeit keinen einzigen gezielten Schuss ab. Die defensive Taktik zahlte sich jedoch in der Schlussphase aus, als nach einem Eckball Fredrik Ulvestad den Ball an die Hand von Josemé brachte. Der Schiedsrichter wies nach Konsultation des VAR-Systems auf den Elfmeterpunkt, und Ulvestad verwandelte den Strafstoß sicher zum Tor. Der Sieg der Hafenstädter beendete eine negative Serie, die seit 2009 andauerte. Seit über 16 Jahren konnte die Mannschaft aus Szczecin keine Punkte aus Zabrze mitnehmen. Der Trainer der Gastgeber, Michal Gasparik, verbarg seine Enttäuschung nicht und verwies auf das fehlende Glück und die mangelnde Qualität im Angriff seiner Mannschaft. Dieser Erfolg hat für Pogoń enorme psychologische Bedeutung, da er den Abstand zu den unteren Tabellenregionen vergrößert, obwohl das Team entgegen einiger Berichte nach wie vor einen sicheren Platz im Mittelfeld belegt. Das Stadion in Zabrze galt jahrzehntelang als Festung, auf der Pogoń Szczecin in seiner gesamten Geschichte nur wenige Male gewonnen hat. Die Rivalität der beiden Vereine reicht bis in die Nachkriegszeit zurück, und Górnik Zabrze bleibt mit 14 Meistertiteln einer der erfolgreichsten polnischen Vereine.Zur gleichen Zeit begleiteten Emotionen auch die Ziehungen der Zahlenlotterien. In der Samstagsziehung von Lotto fiel der Hauptgewinn in Höhe von über 6,8 Millionen Złoty. Ein Glückspilz tippte korrekt sechs Zahlen, was angesichts des gesteigerten Interesses an Glücksspielen in den letzten Tagen einen der höheren Gewinne im laufenden Quartal darstellt. Am Sonntag verlagerte sich die Aufmerksamkeit der Fans auch auf andere Spielfelder, unter anderem nach Gdynia, wo Arka gegen GKS Katowice um wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Elite antrat. „Wielkie zwycięstwo. Wspaniale było tu wygrać po tak długiej przerwie. Wiedziałem o tym, że Zabrze nie kojarzy się dobrze, więc tym bardziej cieszymy się sukcesem.” (Ein großer Sieg. Es war großartig, hier nach so langer Pause zu gewinnen. Ich wusste, dass Zabrze nicht gut in Erinnerung ist, umso mehr freuen wir uns über den Erfolg.) — Thomas ThomasbergErgebnis des Schlüsselspiels des 22. Spieltags: Górnik Zabrze 0:1 Pogoń Szczecin

Mentioned People

  • Fredrik Ulvestad — Norwegischer Mittelfeldspieler von Pogoń Szczecin, Torschütze des Siegtreffers vom Elfmeterpunkt.
  • Michal Gasparik — Slowakischer Trainer von Górnik Zabrze, der die mangelnde Effizienz seines Teams kritisierte.
  • Thomas Thomasberg — Trainer von Pogoń Szczecin, Strategieverantwortlicher für das Durchbrechen der Niederlagenserie in Zabrze.