Die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 endeten mit einem beispiellosen Erfolg für die Delegation Großbritanniens, die einen Rekord an gewonnenen Goldmedaillen aufstellte. Ähnliche Stimmung herrscht im australischen Team, das sich über das beste Ergebnis seiner Geschichte freut. Der letzte Wettkampftag brachte Entscheidungen in Eishockey, Curling und Bob, die die Dominanz der Skandinavier in den Ausdauersportarten und der Kanadier auf dem Eis bestätigten.

Medaillenrekorde von Team GB

Großbritannien beendet die Spiele mit einem historischen Ergebnis in Bezug auf die Anzahl der Goldmedaillen und der Gesamtwertung.

Australischer Durchbruch

Die australische Delegation verzeichnete ihre beste Leistung in der Geschichte, was zu Appellen für mehr Fördermittel im Sport führt.

Dominanz des schwedischen Curlings

Das Team von Anna Hasselborg verteidigte den Meistertitel und bestätigte Schwedens Position als weltweiter Führer in dieser Disziplin.

Die Delegation Großbritanniens, bekannt als Team GB, kehrte im Triumphgefühl nach den erfolgreichsten Olympischen Winterspielen ihrer Geschichte ins Land zurück. Die Sportler gewannen eine Rekordzahl an Goldmedaillen und erreichten gleichzeitig die gleiche Gesamtmedaillenbilanz wie in den Vorjahren. Eine Schlüsselfigur war Matt Weston, der im Skeleton triumphierte und zum Symbol einer neuen Welle der Professionalisierung von Wintersportarten auf den Inseln wurde. Dieser Erfolg löste einen plötzlichen Anstieg des Interesses an Schneesportarten im ganzen Land aus, was das britische Sportfördersystem vor neue infrastrukturelle Herausforderungen stellt. Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt, wo nur 16 Nationen in 16 Wettbewerben antraten. Seitdem hat sich das Ereignis zu einem globalen Spektakel entwickelt, und Länder, die traditionell mit milderen Klimazonen verbunden sind, wie Großbritannien oder Australien, spielen dank fortschrittlicher Trainingszentren eine immer wichtigere Rolle. Ebenso beeindruckende Ergebnisse erzielte die australische Delegation, die ihre beste Leistung in der Geschichte ihrer Winterstarts verzeichnete. Die Chefs der dortigen Olympiamission appellieren bereits jetzt für eine Erhöhung der finanziellen Mittel, da sie das Potenzial für noch bessere Ergebnisse in der Zukunft sehen. Nicht allen war jedoch das Glück hold – die 16-jährige australische Favoritin Indra Brown konnte am letzten Wettkampftag die ersehnte Medaille nicht gewinnen. In den technischen Wettbewerben bestätigte Schweden unter der Führung von Anna Hasselborg seine Klasse, indem es den Meistertitel im Frauencurling zurückeroberte und seine dritte olympische Medaille in Folge gewann. Im Wettbewerb der Männer triumphierte Kanada, obwohl Schiedsrichterkontroversen aus früheren Turnierphasen einen Schatten auf ihren Auftritt warfen. 6 — Goldmedaillen gewann Johannes Høsflot Klæbo Der letzte Wettkampftag wurde vom Eishockeyfinale zwischen Kanada und den USA gekrönt, einem der am meisten erwarteten Programmpunkte. Johannes Høsflot Klæbo besiegelte seinen Status als Langlauflegende, indem er seine sechste Goldmedaille in der Karriere gewann. Trotz der sportlichen Erfolge waren die Spiele nicht frei von Vorfällen. Der Rückzug des israelischen Bobteams durch das nationale Komitee nach einem Betrugsversuch bei der medizinischen Dokumentation erinnerte an die strengen ethischen Anforderungen der olympischen Bewegung. Die gesamte Veranstaltung wird jedoch als organisatorischer Erfolg Italiens bewertet, der den Winterwettkämpfen ihren klassischen, alpinen Charakter zurückgegeben hat.

Mentioned People

  • Matt Weston — Britischer Olympiasieger im Skeleton, der als Nationalheld ins Land zurückkehrt.
  • Johannes Høsflot Klæbo — Norwegischer Skilangläufer, der in Mailand seine sechste olympische Goldmedaille gewann.
  • Anna Hasselborg — Skip der schwedischen Curling-Mannschaft, die das Team zur zweiten Goldmedaille führte.