Nach historischen Überschwemmungen in Frankreich haben die Behörden einen ungewöhnlichen Transport für Schüler organisiert, die nach den Winterferien in die Schulen zurückkehren. In den am stärksten betroffenen Gemeinden des Départements Charente-Maritime fahren Kinder in Militärlastwagen zum Unterricht. Bewohner vieler Orte in den Tälern der Loire und der Sarthe beginnen mit ersten Aufräumarbeiten, obwohl das Wasser in den Häusern noch 1,40 Meter hoch steht. Einige Familien, erschöpft von wiederkehrenden Überschwemmungen, erwägen, ihre Häuser zu verlassen.

Militärischer Schülertransport

Die Gendarmerie setzt Lastwagen ein, um Kinder in überfluteten Gemeinden zur Schule zu bringen, was für sie während der Rückkehr zum Unterricht zur Unterhaltung wurde.

Historische Hochwasser im Loire-Einzugsgebiet

Der Wasserstand erreichte in einigen Ortschaften eine ungewöhnliche Höhe und überflutete stellenweise Häuser bis zu 1,40 Metern, was als historisches Ereignis gilt.

Beginn der Aufräumarbeiten

Mit dem langsamen Rückgang des Wassers beginnen die ersten Aufräumaktionen, jedoch verlangsamen wassergesättigte Böden den Prozess der vollständigen Trockenlegung des Gebiets.

Erschöpfung und Entscheidungen über Umsiedlungen

Viele Bewohner, erschöpft von regelmäßigen Überschwemmungen, erwägen, ihre Häuser zu verlassen, und Kommunalpolitiker warnen vor dem katastrophalen Zustand der lokalen Infrastruktur.

Die französische Gendarmerie hat einen ungewöhnlichen Transport für Schüler organisiert, die nach den Winterferien in von historischen Überschwemmungen betroffenen Gebieten in die Schulen zurückkehren. In einigen Ortschaften des Départements Charente-Maritime, wo Straßen immer noch unpassierbar sind, fahren Kinder und Jugendliche in Militärlastwagen zum Unterricht. „„Ça les a bien fait rigoler !”” („Das hat sie richtig zum Lachen gebracht!“) — Le Parisien Überschwemmungen und Hochwasser sind seit Jahrhunderten ein Problem für die Bewohner der Täler großer französischer Flüsse, darunter der Loire, die aufgrund ihres wenig regulierten Verlaufs oft als „letzter wilder Fluss Europas“ bezeichnet wird. Im 20. Jahrhundert wurden Prognosesysteme und Hochwasserschutzdämme eingeführt, doch die fortschreitende Bebauung von Überschwemmungsgebieten hat das Schadensrisiko erhöht.Die Hochwasserstände erreichten in einigen Regionen historische Ausmaße. Nach Berichten aus Cheffes-sur-Sarthe im Département Maine-et-Loire drang das Wasser bis zu einer Höhe von 1,40 Metern in die Häuser ein. Bruno Drapron, Bürgermeister der Stadt Saintes in Charente-Maritime, verbarg seine Verzweiflung bei der Einschätzung der Lage nicht. „„C'est un enfer”” („Es ist eine Hölle“) — Bruno Drapron1,4 m — Wasserstand in Häusern in Cheffes-sur-SartheEntwicklung der Hochwassersituation: 21. Februar — Evakuierungen und Diebstähle; 22. Februar — Höhepunkt der Flutwelle; 23. Februar — Beginn der Rückkehr zur NormalitätMit dem langsamen Beginn der décrue, also des Wasserrückgangs, begannen in einigen Ortschaften wie Couthures-sur-Garonne die ersten Aufräumarbeiten. Diese erfordern jedoch viel Zeit und Kraftaufwand von den lokalen Gemeinschaften. Dieser Prozess wird zusätzlich durch die vollständige Wassersättigung der Böden erschwert, was bedeutet, dass die Rückkehr zur Normalität Wochen dauern kann. Die Situation wird durch die psychische und physische Erschöpfung der Bewohner verschärft, insbesondere derjenigen, deren Häuser regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht werden. Viele von ihnen, wie Presseberichte zeigen, beginnen in Erwägung zu ziehen, ihre Häuser vollständig zu verlassen. Ein zusätzliches Problem ist der erschwerte Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie medizinischer Versorgung. Liberale Krankenschwestern meldeten ernsthafte Schwierigkeiten, Patienten in überfluteten Dörfern zu erreichen, was die Kontinuität der Behandlung gefährdete. Berichte über Diebstähle in evakuierten Häusern zwangen die Ordnungskräfte, ihre Patrouillen zu verstärken, auch mit Booten.Auswirkungen der Überschwemmungen in ausgewählten Départements: Wasserstand in Häusern: Normaler Zustand → Bis zu 1,4 m in Cheffes-sur-Sarthe; Zugang zu Schulen: Transport per Bus/privat → Transport mit Militärlastwagen; Zustand der Bewohner: Alltägliches Leben → Erschöpfung, Erwägung des Verlassens der HäuserDie Krise hat viele Départements Westfrankreichs getroffen, darunter auch Lot-et-Garonne, wo die Lage unterschiedlich ist – während einige Bewohner bereits in ihre Häuser zurückkehren können, sind andere immer noch abgeschnitten oder haben teilweise überflutete Häuser. Die Behörden und Rettungskräfte setzen ihre Maßnahmen fort, um die grundlegende Infrastruktur wiederherzustellen und humanitäre Hilfe für die am stärksten Betroffenen zu leisten.

Mentioned People

  • Bruno Drapron — Bürgermeister der Stadt Saintes, die stark von den Überschwemmungen betroffen war.