Der amerikanische Technologieriese Meta Platforms hat eine mehrjährige, strategische Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Nvidia bekannt gegeben. Die Vereinbarung sieht die Lieferung von Millionen fortschrittlicher Grafik- und Hauptprozessoren für Rechenzentren vor, die Künstliche Intelligenz betreiben. Die Investition, deren Wert auf Dutzende Milliarden Dollar geschätzt wird, soll die Position beider Unternehmen als führende Anbieter von KI-Infrastruktur festigen und gleichzeitig enormen Druck auf Wettbewerber wie AMD und Intel ausüben.

Milliardenschwerer Vertrag der Giganten

Meta Platforms wird Millionen von Prozessoren vom Unternehmen Nvidia kaufen, darunter die Modelle Blackwell und Rubin, für einen geschätzten Betrag von 50 Mrd. Dollar.

Bedrohung für Intel und AMD

Die Allianz sieht den breiten Einsatz von Grace-Prozessoren vor, was die Marktposition von Intel und AMD im Rechenzentrumssektor angreift.

Investitionen in KI-Sicherheit

Die Technologie Confidential Computing soll die Daten der Nutzer von WhatsApp bei der Nutzung von KI-basierten Funktionen schützen.

Rekordergebnisse von Micron

Der Speicherhersteller Micron plant, 200 Mrd. USD für die Entwicklung von Fabriken in den USA und Indien auszugeben, als Reaktion auf die durch KI generierte Nachfrage.

Die Unternehmen Nvidia und Meta Platforms haben eine beispiellose Zusammenarbeit angekündigt, die die Recheninfrastruktur für Künstliche Intelligenz revolutionieren soll. Im Rahmen des Vertrags, dessen Wert Analysten auf fast 50 Milliarden Dollar schätzen, wird Meta Millionen von Chips kaufen, darunter die neuesten Blackwell-Einheiten und die zukünftige Generation namens Rubin. Wichtig ist, dass die Vereinbarung nicht nur GPU-Beschleuniger umfasst, sondern auch Nvidias eigene Hauptprozessoren der Grace- und Vera-Serie. Dieser Schritt wird als direkter Angriff auf die bisherige Dominanz der Unternehmen Intel und AMD auf dem Servermarkt interpretiert. Das Ausmaß der Investition spiegelt den globalen Trend wider, bei dem die größten Technologieakteure, die sogenannten „Hyperscaler”, im Jahr 2026 insgesamt über 600 Milliarden Dollar für die Entwicklung von Rechenzentren ausgeben wollen. Meta plant, die neue Rechenleistung unter anderem für die Implementierung fortschrittlicher KI-Funktionen im Messenger WhatsApp einzusetzen, wobei gleichzeitig die Technologie Confidential Computing zum Einsatz kommt. Dies soll ein höheres Maß an Sicherheit und Privatsphäre für Nutzer bei der Interaktion mit persönlichen digitalen Assistenten gewährleisten. Der Halbleitermarkt durchläuft derzeit die größte Transformation seit der Erfindung des Mikroprozessors im Jahr 1971 durch Intel. Der Übergang von der klassischen x86-Architektur zu KI-optimierten Systemen verändert die Kräfteverhältnisse in der globalen digitalen Wirtschaft. An den Finanzmärkten löste diese Information Euphorie um die Aktien von Nvidia aus und brachte deren Marktkapitalisierung in die Nähe von 5 Billionen Dollar. Gleichzeitig litten die Kurse von AMD und verloren etwa 5% an Wert, was auf die Befürchtungen der Anleger zurückzuführen ist, Marktanteile an das Meta-Nvidia-Duopol zu verlieren. Zur gleichen Zeit prahlen andere Akteure wie Microsoft damit, ihre Klimaziele erreicht zu haben, indem sie den Energiebedarf ihrer Rechenzentren zu 100% mit erneuerbarer Energie decken, was die Kritik am Energieverbrauch der neuen Technologie mildern soll. „Diese Vereinbarung hilft Meta, die Lieferkette angesichts wachsender Nachfrage und Konkurrenz zu sichern, und setzt gleichzeitig einen neuen Standard für Leistung pro Watt Energie.” — Mandeep Singh Investitionen von Big Tech in KI-Infrastruktur (Prognose 2026): Meta: 150, Microsoft: 165, Amazon: 140, Alphabet: 145 50 Mrd. $ — geschätzter Wert des Vertrags zwischen Meta und Nvidia Architektur der Meta-Systeme: Hauptlieferant für CPU: Intel / AMD (x86) → Nvidia (Grace/Vera); Umfang der GPU-Käufe: Tausende Einheiten → Millionen Einheiten

Liberale Medien betonen den technologischen Fortschritt und die Investitionen von Meta in die Datensicherheit der WhatsApp-Nutzer. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Bedrohung für den Marktwettbewerb und die enormen Kosten des KI-Infrastrukturaufbaus.

Mentioned People

  • Mark Zuckerberg — Geschäftsführer von Meta Platforms, Initiator der strategischen Allianz mit Nvidia.
  • Jensen Huang — Mitbegründer und Chef von Nvidia, Architekt des Erfolgs des Unternehmens auf dem KI-Markt.
  • Alexandre Bompard — Vorsitzender der Carrefour-Gruppe, kündigte einen Plan zur digitalen Transformation des Einzelhandelsnetzwerks bis 2030 an.