Bayer 04 Leverkusen hat sich mit einem torlosen Remis im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus einen Platz in der K.o.-Phase der Champions League gesichert. Obwohl das 0:0 für den Einzug ausreichte, löste der von den deutschen Meistern gezeigte Stil eine Welle der Kritik unter Experten und den Spielern selbst aus. Das Spiel in der BayArena war emotionslos, was die Medien dazu veranlasste, es als eine „langweilige Formalität“ zu bezeichnen. Die Freude über den Erfolg wird durch die Verletzung des Schlüsselspielers Maza getrübt.
Einzug trotz Torlosigkeit
Das 0:0 gegen Olympiakos reichte Bayer dank des Ergebnisses des ersten Spiels für den Einzug ins Achtelfinale der Champions League.
Welle der Kritik am Spielstil
Experten und Medien bewerteten das Niveau der Darbietung hart und bezeichneten das Spiel von Leverkusen als langweilig und ohne offensive Ambitionen.
Sorge um die Gesundheit von Maza
Die Verletzung von Maza während des Spiels stellt eine große Schwächung für das Team vor der entscheidenden K.o.-Phase der Saison dar.
Bayer 04 Leverkusen, umgangssprachlich Werkself genannt, besiegelte den Einzug in die beste europäische Sechzehnerrunde, doch die Umstände dieses Erfolgs lassen viel zu wünschen übrig. Ein torloses Remis vor eigenem Publikum gegen den griechischen Olympiakos Piräus reichte zum Weiterkommen, stieß jedoch auf äußerst kühle Aufnahme. Die deutschen Medien sparen nicht mit bitteren Worten, bezeichnen das Spiel als „große Scheiße“ und monieren mangelndes Engagement sowie fehlende Kreativität im Angriffsspiel. Selbst im Lager der Gastgeber herrschte eine alles andere als euphorische Stimmung; die Spieler sollen unmittelbar nach dem Spiel zum sogenannten „Frustbier“ gegriffen haben, um den schwachen Auftritt zu verarbeiten. Die Situation wird zusätzlich durch die Verletzung von Maza verkompliziert, der das Feld vorzeitig verlassen musste. Der Gesundheitszustand des Spielers bereitet dem Trainerstab ernsthafte Sorgen, da die anstehende K.o.-Phase volle Einsatzfähigkeit der Schlüsselspieler erfordern wird. Im Kontext der Auslosung der Achtelfinalpaarungen dominiert in Leverkusen ein Gedanke: die Konfrontation mit Bayern München zu vermeiden. Die Perspektive, sich in kurzer Zeit mehrfach mit dem gleichen nationalen Rivalen messen zu müssen, wird als höchst unerwünschtes Szenario angesehen. Vereinsvertreter sprechen lautstark von der Notwendigkeit einer „kompletten Wendung“ im Spielniveau, um den Anforderungen der K.o.-Phase gerecht zu werden. Bayer Leverkusen schrieb besonders 2002 Fußballgeschichte, als man das Finale der Champions League erreichte und Real Madrid nach einem genialen Volley von Zinédine Zidane unterlag. Diese Saison brachte ihnen den Spitznamen „Neverkusen“ ein, den sie erst unter der Ägide von Xabi Alonso ablegten. Die aktuelle Form der Mannschaft wurde zum Gegenstand einer Debatte unter TV-Experten, die den deutschen Meistern den Verlust des Glanzes der Vorsaison vorwerfen. Zwar hielt die Defensive stand und bewahrte ein sauberes Konto, doch das Fehlen von Toren im Heimspiel gegen einen niedriger eingestuften Gegner ist ein Warnsignal. Die Fans hoffen, dass die negativen Kommentare die Mannschaft motivieren werden und dass die K.o.-Phase, die traditionell zusätzliche Energiereserven freisetzt, das wahre Gesicht von Alonsos Team zeigen wird. Neben Bayer feierte am selben Abend auch der englische Verein Newcastle den Einzug, was das Bild der Dienstagskämpfe im prestigeträchtigsten Vereinswettbewerb der Welt abrundet.
Mentioned People
- Xabi Alonso — Trainer von Bayer Leverkusen, der das Team trotz der Kritik am Stil des letzten Spiels in die K.o.-Phase geführt hat.