Die satirische Dramödie „Eine Schlacht nach der anderen“ von Paul Thomas Anderson dominierte die 79. Verleihung der Preise der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) in London. Die Produktion gewann sechs Trophäen, darunter für den besten Film und die beste Regie. Der Abend brachte einen historischen Erfolg für Jessie Buckley, und die größte Überraschung war der Sieg von Robert Aramayo, der den favorisierten Leonardo DiCaprio in der Kategorie Bester Hauptdarsteller besiegte.
Sechs Trophäen für Anderson
Der Film „Eine Schlacht nach der anderen“ gewann in den wichtigsten Kategorien, darunter bester Film und beste Regie.
Großer Sieg für Jessie Buckley
Die irische Schauspielerin erhielt den Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre Leistung im Drama „Hamnet“.
Schockierendes Schauspielurteil
Robert Aramayo besiegte überraschend Leonardo DiCaprio und gewann die britische Maske für den besten Schauspieler.
Rückkehr des Prinzenpaares
Prinz William und Prinzessin Kate bereicherten die Zeremonie nach dreijähriger Abwesenheit von der BAFTA-Gala.
Die 79. BAFTA-Gala wurde zum Triumph des amerikanischen Regisseurs Paul Thomas Anderson, dessen neuestes Werk die wichtigsten Auszeichnungen des Abends erhielt. Die Produktion gewann Preise für den besten Film, die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch, die beste Kamera, den besten Schnitt und die beste Nebenrolle von Sean Penn. Der Regisseur widmete den Preis bei der Entgegennahme dem verstorbenen Produzenten Adam Somner und mischte in seiner Rede Humor mit tiefgründiger Reflexion. Der Film, eine Adaption der Prosa von Thomas Pynchon, setzte sich gegen Titel wie „Hamnet“ oder „Die Sünder“ durch. Die größte Sensation der Zeremonie war das Urteil in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. Robert Aramayo, nominiert für die Rolle des Aktivisten John Davidson im Film „I Swear“, besiegte Weltstars des Kinos, darunter Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet. Jessie Buckley bestätigte ihre Position in der Branche, indem sie den Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „Hamnet“ gewann, was sie zu einer der Favoritinnen für den diesjährigen Oscar macht. „As a little girl, I never in a million years thought I would get to make a film.” (Als kleines Mädchen hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass ich jemals einen Film machen würde.) — Jessie Buckley Die BAFTA-Preise, die seit 1948 verliehen werden, gelten als die wichtigsten britischen Filmauszeichnungen und sind ein wichtiger Indikator vor den Oscars, da viele Mitglieder der britischen Akademie auch in der amerikanischen AMPAS sitzen. Die Veranstaltung zog Aufmerksamkeit nicht nur aufgrund der künstlerischen Leistungen, sondern auch wegen der prestigeträchtigen Gäste auf sich. Zum ersten Mal seit 2023 erschienen Prinz William und Prinzessin Catherine gemeinsam auf der Gala. Die Anwesenheit des Prinzenpaares erregte großes Medieninteresse, insbesondere im Kontext der jüngsten Turbulenzen in der Königsfamilie und der Diskussionen um die Person von Prinz Andrew. Die Princess of Wales präsentierte sich in einem eleganten, glitzernden Kleid aus dem Jahr 2019 und förderte die Idee der nachhaltigen Mode durch die Wiederverwendung des Kleides auf dem roten Teppich.
Mentioned People
- Paul Thomas Anderson — Regisseur und Haupttriumphator der 79. BAFTA-Gala.
- Jessie Buckley — Gewinnerin des Preises als beste Hauptdarstellerin.
- Robert Aramayo — Gewinner des Preises als bester Hauptdarsteller.
- Sean Penn — Ausgezeichnet für die beste Nebenrolle.