Oriol Cardona gewann die Goldmedaille im Sprint beim Skibergsteigen während der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026. Dies ist ein historischer Erfolg für Spanien, das seit 1972 auf Gold in Wintersportarten gewartet hatte. Cardona, trainiert von der Berglauf-Legende Kilian Jornet, bestätigte seine Dominanz in der neuen olympischen Disziplin Skibergsteigen. Der Erfolg der Spanier wurde durch die Bronzemedaille von Ana Alonso im selben Wettbewerb der Frauen komplettiert.

Historischer Triumph Spaniens

Oriol Cardona gewann das zweite Gold in der Geschichte spanischer Teilnahmen an Olympischen Winterspielen und beendete eine 54 Jahre andauernde Sieglos-Periode seit Sapporo 1972.

Jornets Trainingsmethode

Der Sieger bereitete sich unter der Anleitung von Kilian Jornet in Norwegen vor und absolvierte ein rigoroses Programm, das ihm die Dominanz im finalen Sprint ermöglichte.

Politische Streitigkeiten im Hintergrund

Das IOK konfiszierte Esteladas auf den Tribünen, was zu Protesten katalanischer Unabhängigkeitsparteien gegen die Politik der politischen Neutralität der Spiele führte.

Das italienische Bormio wurde zur Arena eines beispiellosen Erfolgs des spanischen Wintersports. Oriol Cardona, der 31-jährige Sportler aus Banyoles, holte die Goldmedaille im Sprint im Skibergsteigen, auch bekannt als Skimo. Cardona, der seit Jahren die Strecken des Weltcups dominiert, nutzte seinen Favoritenstatus voll aus und beendete eine 54 Jahre andauernde Durststrecke seines Heimatlandes. Der letzte Spanier, der auf der obersten Stufe des Podests bei Winterspielen stand, war Francisco Fernandez Ochoa in Sapporo 1972. Der Erfolg des katalanischen Athleten ist kein Zufall, sondern das Ergebnis mörderischer Vorbereitungen unter der Ägide einer Legende, Kilian Jornet. Cardona feilte an seiner Form unter anderem in Norwegen, wo er ein rigoroses Ausdauer- und Techniktraining absolvierte. Jornet betonte, dass der Sieg eine verdiente Belohnung für Jahre der Entbehrungen und Professionalität sei. Die Freude des spanischen Teams war doppelt, da Ana Alonso in derselben Disziplin die Bronzemedaille gewann, was diese Spiele zu den erfolgreichsten in der Geschichte des spanischen Skisports macht. Spanien, trotz seines Status als Sommer-Sportgroßmacht, hat in der Geschichte der Winterspiele bisher nur fünf Medaillen gewonnen. Cardonas Gold ist erst die zweite Medaille aus dem wertvollsten Metall in der gesamten Startgeschichte des Landes, was in Spanien nationale Euphorie auslöste. „Es war höchste Zeit. Ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben so glücklich wie jetzt auf dem Podest.” — Oriol Cardona Den sportlichen Wettkämpfen waren jedoch politische Kontroversen beigemischt. Das Internationale Olympische Komitee setzte ein striktes Verbot politischer Kundgebungen durch, was zur Konfiszierung katalanischer Nationalflaggen, sogenannter Esteladas, auf den Tribünen führte. Dies löste Empörung unter Politikern der Partei Junts aus, die das IOK der Zensur bezichtigten. Trotz dieser Vorfälle bleibt Cardona ein neuer Nationalheld, und seine Leistung hat das Potenzial, das Skibergsteigen in ganz Südeuropa populärer zu machen. 54 lata — Spanien wartete auf das zweite Wintergold Anzahl der Goldmedaillen Spaniens bei Olympischen Winterspielen: Francisco Fernandez Ochoa (1972): 1, Oriol Cardona (2026): 1 Die Medien betonen die katalanische Herkunft des Athleten und kritisieren das IOK für die Konfiszierung der Unabhängigkeitsflaggen. | Die Botschaft konzentriert sich auf die nationale Einheit, den Erfolg ganz Spaniens und den Bezug zur Legende Fernandez Ochoa.

Mentioned People

  • Oriol Cardona — Olympiasieger im Skibergsteigen von 2026, mehrfacher Welt- und Europameister.
  • Kilian Jornet — Legendärer Bergläufer und Skibergsteiger, Trainer und Mentor von Oriol Cardona.
  • Francisco Fernandez Ochoa — Erster spanischer Goldmedaillengewinner bei Olympischen Winterspielen (Slalom, 1972).