Die Sozialversicherungsanstalt (ZUS) beginnt mit der Einführung einer neuen Version des eZUS-Portals, das das bisherige, veraltete PUE-ZUS-System ersetzen soll. In der ersten Phase, die für Anfang nächster Woche geplant ist, erhalten 500.000 zufällig ausgewählte Unternehmer Zugang zum modernen Beitragszahlerkonto. Die Modernisierung konzentriert sich auf die Verbesserung der Übersichtlichkeit, Benutzerfreundlichkeit und Erleichterung der täglichen Abrechnungen mit der Institution, was eine Antwort auf die jahrelange Kritik an der bisherigen Benutzeroberfläche darstellt.

Neue eZUS-Benutzeroberfläche

Das System wurde vollständig umgebaut nach den Prinzipien von UX und bietet Unternehmern ein intuitives Beitragszahlerkonto und transparenten Datenzugriff.

Start für 500.000 Unternehmen

Die Einführung beginnt Anfang nächster Woche mit einer Gruppe von einer halben Million zufällig ausgewählter Geschäftskunden.

Flut von Anträgen zur Beschäftigungsdauer

Seit dem 1. Januar 2026 gingen über 383.000 Anträge zur Feststellung der Beschäftigungsdauer ein, von denen bereits 60.000 abgelehnt wurden.

Probleme mit der Dokumentation

Die ZUS lehnt Berechnungen massenhaft ab, weil Dokumente fehlen, die Beschäftigungszeiten vor 1999 belegen.

Die Sozialversicherungsanstalt (ZUS) hat eine wegweisende Etappe der Modernisierung ihrer digitalen Infrastruktur angekündigt. Bereits ab nächster Woche erhält eine erste Gruppe von 500.000 Beitragszahlern Zugang zu einer völlig neuen Version des eZUS-Portals. Die Auswahl der am Test teilnehmenden Nutzer erfolgte per Zufallsprinzip. Die Änderungen werden im Rahmen eines User-Experience-Ansatzes umgesetzt, um Probleme bei der Bedienung des veralteten PUE-ZUS-Systems zu beseitigen. Die Plattform für elektronische Dienstleistungen der ZUS wurde 2012 als erste derart große E-Behörde in Polen gestartet, wurde jedoch über die Jahre für mangelnde Übersichtlichkeit und komplizierte Navigation kritisiert. Das neue Beitragszahlerkonto wurde so gestaltet, dass es einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Informationen zu Beitragsabrechnungen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen der Mitarbeiter ermöglicht. Vertreter der ZUS betonen, dass die schrittweise Einführung eine kontinuierliche Überwachung der Systemstabilität nach einer so umfassenden Modifikation ermöglicht. Der Digitalisierungsprozess fällt mit einer enormen administrativen Belastung der Behörde zusammen. Seit dem 1. Januar 2026 gelten neue Vorschriften zur Berechnung des Beschäftigungszeitraums. Dies löste eine Flut von Anfragen aus – allein im ersten Monat gingen fast 400.000 Anträge ein. Leider wurde ein erheblicher Teil davon, nämlich 60.000, abgelehnt. Die ZUS nennt häufige fehlende erforderliche Dokumentation und formale Fehler als Hauptgründe für negative Entscheidungen, insbesondere bei Personen, die eine Berechnung des Anfangskapitals beantragen.

Mentioned People

  • Magdalena Mazur-Wolak — Direktorin der Abteilung für Kundenbeziehungen bei der Sozialversicherungsanstalt