Am Samstagmorgen kam es auf der Schnellstraße S3 bei Głogów zu einem tragischen Massencrash mit sieben Fahrzeugen. An dem Ereignis waren fünf Pkw und zwei Lkw beteiligt. Die Rettungsdienste bestätigten den Tod einer Person, und zehn weitere erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Der Unfall führte zur vollständigen Sperrung der Strecke in Richtung Zielona Góra, was die Fahrer zu mehrstündigen Umleitungen durch nahegelegene Ortschaften zwang.
Tragische Unfallbilanz
Bei dem Massencrash starb eine Person, vier weitere mit schweren Verletzungen wurden in Krankenhäuser der Region eingeliefert.
Sieben Fahrzeuge in Kollision
An dem Ereignis am Knotenpunkt Głogów Południe waren fünf Pkw und zwei Lastwagen beteiligt.
Verkehrslähmung auf der S3
Die Strecke in Richtung Zielona Góra wurde für viele Stunden vollständig gesperrt, was zu massiven Staus führte.
Pläne für neue S12-Straße
Kommunalpolitiker setzen sich für den Bau einer Schnellstraße zwischen Głogów und Leszno zur Verbesserung der Sicherheit ein.
Zu dem tragischen Ereignis kam es am Samstagmorgen auf dem niederschlesischen Abschnitt der Schnellstraße S3, konkret am 253. Kilometer der Strecke in der Nähe des Knotenpunkts Głogów Południe. An dem Massencrash waren insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt: fünf Pkw und zwei Lastwagen. Die Opferbilanz ist tragisch – trotz sofortiger Rettungsaktion starb eine Person vor Ort, und vier weitere mit Körperverletzungen wurden in die Krankenhäuser von Głogów und Lubin gebracht. Erste Meldungen waren ungenau und wiesen auf eine höhere Zahl von Verletzten hin, doch endgültige Berichte der Einsatzkräfte korrigierten diese Daten. Die Schnellstraße S3, ein wichtiger Verkehrskorridor, der die Häfen in Świnoujście mit der südlichen Staatsgrenze verbindet, verzeichnet seit Jahren ein hohes Aufkommen an Schwerlastverkehr, was bei wechselhaften Wetterbedingungen in Niederschlesien oft zu Staus und gefährlichen Verkehrsunfällen führt.Die Lage auf den Straßen der Region war an diesem Wochenende aufgrund von Glatteis und wechselhaften Wetterbedingungen besonders schwierig. Neben der Tragödie bei Głogów wurden eine Reihe von Kollisionen auf der Woiwodschaftsstraße 364 sowie Vorfälle auf der Autobahn A4 gemeldet, wo ein Busfahrer in Schutzplanken krachte. Nach Ermittlungen der Polizei war die Hauptursache dieser Vorfälle die nicht angepasste Geschwindigkeit auf der rutschigen Fahrbahn und nicht, wie in frühen Phasen der Ermittlungen vermutet, Ohnmachtsanfälle der Fahrer. Parallel dazu kam es in der Hauptstadt Niederschlesiens zu einem schweren Leitungswasserschaden in der Traugutt-Straße, wo ein Bruch einer Asbestzementleitung zur Unterspülung der Fahrbahn und zu zusätzlichen Verkehrsbeschränkungen im Stadtverkehr führte. „Patryk Nowak informuje o śmierci jednego z poszkodowanych w wypadku na 253. kilometrze drogi S3.” (Patryk Nowak informiert über den Tod eines der Verletzten bei dem Unfall am 253. Kilometer der S3.) — Patryk NowakIm Schatten dieser tragischen Ereignisse haben Kommunalpolitiker aus der Region Głogów und Leszno ihre Bemühungen um den Bau der neuen Schnellstraße S12 intensiviert. Diese Initiative zielt nicht nur darauf ab, die Verkehrsanbindung zwischen den Woiwodschaften Niederschlesien und Großpolen zu verbessern, sondern vor allem die lokalen Strecken zu entlasten. Die Umsetzung dieses Projekts wird als Chance zur Verbesserung der Sicherheit in der Region gesehen, die regelmäßig mit Verkehrslähmungen bei Unfällen auf Hauptverkehrsadern wie der S3 oder A4 kämpft. 7 — Fahrzeuge waren an dem Massencrash bei Głogów beteiligt
Mentioned People
- Patryk Nowak — Vertreter der Woiwodschaftsstelle Breslau der GDDKiA, der über die Folgen des Unfalls informiert.